Managed Services auf Google Cloud Platform

Tipps für einen erfolgreichen Einstieg in die Cloud

| Autor / Redakteur: Andre Fenchel* / Florian Karlstetter

Managed Services am Beispiel der Google Cloud Platform für den erfolgreichen Einstieg ins Cloud Computing.
Managed Services am Beispiel der Google Cloud Platform für den erfolgreichen Einstieg ins Cloud Computing. (Bild: gemeinfrei (geralt / pixabay) / CC0)

Die Google Cloud Next 2018 in San Francisco war ein voller Erfolg. Kein Wunder, denn die kosteneffiziente Google Cloud Platform (GCP) erfüllt alle aktuellen Anforderungen, daher wird sie von immer mehr Unternehmen genutzt. Eine Möglichkeit des Einstiegs bieten Managed Services - mit dem richtigen Partner an der Seite..

Einer Studie von 451 Research zufolge hat sich die Einführung der Google Cloud im vergangenen Jahr verdoppelt. Und Google arbeitet stetig daran, seinen Kunden noch bessere Funktionen zur Verfügung zu stellen, die hybride Clouds unterstützen und mögliche Hindernisse für Kunden beseitigen.

Das Unternehmen investiert in die Unterstützung hybrider Clouds, damit sich Workloads möglichst reibungslos zwischen OnPremises-Rechenzentren und GCP verschieben lassen. Grundlage hierfür sind verbesserte Entwicklungswerkzeuge, die kostspielige Investitionen überflüssig machen. Google hat beispielsweise Google Cloud Build so erweitert, dass es sich einfach konfigurieren lässt, um auf Github oder Google Cloud Repositories zu verweisen und automatisch Container zu erstellen. Insbesondere die Kubernetes-Container-Orchestrierungstechnologie hat für Schlagzeilen gesorgt, denn die Google Kubernetes Engine (GKE) wird bald in den Rechenzentren der Kunden verfügbar sein.

Entwicklungen, die den Markt beeinflussen

Mit BigQueryML und Edge-TPU-Hardware setzt das Unternehmen auf weitere Innovationen in den Bereichen Datenanalyse, Machine Learning und IoT, die den Markt erheblich beeinflussen werden. BigQueryML ermöglicht es Analysten, die mit SQL vertraut sind, bekannte Funktionen für Machine Learning in einem einfachen Satz von SQL-Spracherweiterungen zu nutzen, um Vorhersage-Analysen wie Umsatzprognosen und Kundensegmentierungen durchzuführen.

Die Edge-TPU-Hardware, die nicht nur kostengünstig ist, sondern auch einen niedrigen Stromverbrauch und eine effiziente Leistung bietet, unterstützt eine wachsende Anzahl von industriellen Anwendungsfällen wie beispielsweise Predictive Maintenance, Anomalie-Erkennung, Machine Vision, Robotik oder Spracherkennung. Auch das Dashboard wird immer anwenderfreundlicher. So können Nutzer ihr Dashboard mit den gleichen Tools überwachen, die sie auch für die übrige Cloud-Umgebung verwenden.

Individuelles Einkaufserlebnis

Die Google Cloud Platform bietet Unternehmen eine Vielzahl an Vorteilen: Insbesondere Händler, die Kunden mit immer neuen digitalen Innovationen ein attraktives Shopping-Erlebnis bieten möchten, benötigen eine agile IT-Plattform. Denn nur, wenn Produkte eine schnelle Marktreife erlangen und die digitalen Angebote innerhalb kürzester Zeit veränderbar sind, profitieren Unternehmen von Wettbewerbsvorteilen. Dazu benötigen sie eine innovative, hochskalierbare und kostengünstige IT-Bereitstellung. Gleichzeitig muss die IT agil sein, damit Händler ihren Kunden kontinuierlich mit neuen Angeboten ein ansprechendes und vor allem individuelles Einkaufserlebnis ermöglichen können.

Innovationen schnell umsetzen

Mit dem Schritt in die Cloud brauchen Unternehmen auch nicht mehr die notwendigen Ressourcen und das entsprechende Know-how für den Betrieb moderner Server- und Storage-Systeme im eigenen Unternehmen vorhalten. Sie können in Spitzenzeiten, beispielsweise bei einer Händleraktion, ad hoc virtuelle Server und beliebig viel Speicherplatz abrufen sowie bei rückläufigem Bedarf genauso schnell wieder abbestellen. Kleinere Händler können dank der Cloud zudem moderne Technologien nutzen, deren Anschaffung sie sich selbst niemals leisten könnten.

Darüber hinaus ermöglicht es die GCP aufgrund ihrer robusten Infrastruktur, Innovationen schnell umzusetzen und Anwendungen zu skalieren. Tools wie Application/Infrastructure Performance Monitoring, Konfigurationsmanagement, Infrastructure as Code oder CI/CD Pipelines unterstützten das IT-Team, ihre täglichen Arbeitsprozesse effizienter zu erledigen. Egal, ob kleine Händler oder größere Handelsunternehmen – um den Überblick nicht zu verlieren, die Technologien stets auf dem neuesten Stand zu halten und in allen Belangen gut beraten zu sein, stehen Managed Service Provider wie Rackspace zur Seite und unterstützen die IT-Teams umfassend beim Weg in die Cloud.

Was es zu beachten gilt

Welche Faktoren bei der Nutzung der Google Cloud Platform zu berücksichtigen gibt, beleuchtet das kostenlose WhitepaperDer einfache Weg in die Cloud – mehr Agilität und Innovationskraft für den Einzelhandel“ .

Die Kernaussagen:

  • Unternehmen sollten im ersten Schritt einen GCP-Verantwortlichen festlegen, der auch die Schnittstelle zu einem externen Berater darstellt. Zudem sind Migrationsverantwortliche zu definieren, die aktiv bei der Erstellung der Roadmap für die Migration mitarbeiten.
  • In Abhängigkeit von den Geschäftsprozessen sind sehr unterschiedliche Bestandteile der Service Level Agreements (SLAs) nötig. Ob bei kritischen Abläufen eine schnelle Reaktion erforderlich ist oder eine DSGVO-konforme Datenverarbeitung eine wichtige Rolle spielt: Unternehmen müssen ein für sie passendes Modell finden.
  • Weil die GCP-Services nicht nur leistungsstark, sondern auch komplex sind, sollte das Steuerungsteam Standards definieren und deren Einhaltung durchsetzen. So ist es in der Lage, wichtige Bausteine für das Produkt und die Entwicklungsteams zur Verfügung zu stellen. Dadurch wird gewährleistet, dass das Betriebsteam im Rahmen der gesetzten SLAs effektiv reagieren kann.
  • Um sich „sanft“ an die neue Anwendung zu gewöhnen, sollten Unternehmen zunächst für das Tagesgeschäft unkritische Daten in die Cloud migrieren und dann Schritt für Schritt weitere Daten nachziehen.
  • Organisationen sollten letztlich möglichst viele Datenbestände von On-Premise-Systemen in die Google Cloud verlagern. Denn dort können Analysetools durch umfassende Auswertungen aller verfügbaren Informationen bislang verborgene Zusammenhänge aufdecken. Dadurch schaffen es Unternehmen, neue Mehrwerte für ihre Kunden zu generieren.

*Andre Fenchel ist ein Experte für Retail und arbeitet als Manager bei Rackspace.
*Andre Fenchel ist ein Experte für Retail und arbeitet als Manager bei Rackspace. (Bild: Rackspace)

Erfahrene Partner für erfolgreiche Cloud-Nutzung

Trotz einer großen Expertise im eigenen Unternehmen benötigen Firmen in der Regel Unterstützung von einem erfahrenen Managed Services Partner. Denn die Google Cloud entwickelt sich rasant weiter. So gab es im ersten Halbjahr 2018 etwa 500 Updates. Ist die IT-Abteilung nicht auf dem aktuellsten Stand, können Ausfälle, Datenlecks oder andere Probleme bei der Produktivität die Folge sein. Dies kann ein Experte wie Rackspace vermeiden, der immer up to date ist.

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