Alternative zu Hyperscalern Telekom bringt souveräne Cloud in den GovTech-Rahmenvertrag

Von Sylvia Lösel 1 min Lesedauer

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Mit der T Cloud Public ist die Deutsche Telekom nun Teil des GovTech-Rahmenvertrags für Cloud- und KI-Leistungen. Behörden auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene können damit erstmals souveräne Cloud-Infrastruktur schnell beziehen – ohne langwierige Einzelvergaben.

Die T Cloud Pulic ist nun Bestandteil des Rahmenvertrags für Cloud- und KI-Lösungen für Behörden. Damit sollen langwierige Einzelvergaben entfallen.(Bild:  Deutsche Telekom)
Die T Cloud Pulic ist nun Bestandteil des Rahmenvertrags für Cloud- und KI-Lösungen für Behörden. Damit sollen langwierige Einzelvergaben entfallen.
(Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom positioniert ihre T Cloud Public als zentrale Infrastruktur für die digitale Verwaltung in Deutschland. Der europäische Cloud-Anbieter ist nun Teil des von GovTech Deutschland vergebenen Rahmenvertrags für Cloud- und KI-Leistungen, den Bechtle betreibt. Damit können Bund, Länder und Kommunen entsprechende Ressourcen erstmals ohne eigene Vergabeverfahren und zu standardisierten Konditionen beziehen.

Kern des Modells ist ein Multi-Cloud-Broker-Portal, über das Behörden Cloud- und KI-Services flexibel abrufen können. Grundlage bildet das GovTech-Framework, das eine modulare, sichere Laufzeitumgebung für Fachverfahren und KI-Anwendungen definiert. Anwendungen wie die Deutschlandplattform und die Gesundheitsplattform MEDI:CUS laufen bereits produktiv darauf.

Die Telekom hebt insbesondere die Datensouveränität hervor: Sämtliche Daten werden in deutschen Rechenzentren verarbeitet, bei Einhaltung von Standards wie BSI C5, ISO 27001 und DSGVO. Ein Praxisbeispiel liefert Baden-Württemberg, wo die Lernplattform Moodle für 1,5 Millionen Schüler erfolgreich in die T Cloud Public migriert wurde. Die Telekom sieht ihre Plattform damit als europäische Alternative zu internationalen Hyperscalern.

Ferri Abolhassan, CEO bei T-Systems International und Vorstandsmitglied bei Telekom, betont: „Deutschland sollte digitale Souveränität nicht nur in Positionspapieren fordern, sondern sie auch konsequent umsetzen, etwa mit der Nutzung lokaler Rechenzentren und Cloud-Infrastruktur.“

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