Immer mehr Unternehmen setzen auf die Public Cloud, um ihre SAP-Systeme zukunftssicher zu betreiben. Mit dem nahenden Wegfall des Supports für SAP ECC im Jahr 2027 steigt der Druck, rechtzeitig auf SAP S/4HANA zu migrieren. Doch wohin des Weges? Welche Public Cloud-Plattform erfüllt die Voraussetzungen?
Damit SAP-Migration und Cloudifizierung von SAP-Workloads nicht zur Herkulesaufgabe werden, bieten die Hyperscaler AWS, Microsoft und Google Cloud umfassende Integrationsmöglichkeiten und leistungsfähige Migrationswerkzeuge.
So hat auch die SAP ihre Produktpalette in den vergangenen Jahren konsequent in Richtung Cloud transformiert. Die ehemals monolithische ERP Central Component (ECC) wurde in flexible, eigenständige Produkte aufgebrochen. Diese Entwicklung ging mit der Vereinfachung und Modularisierung der SAP-Lösungslandschaft einher. Den Schwerpunkt legten die Walldorfer darauf, den digitalen Kern — die SAP Business Technology Platform (BTP) und S/4HANA — zu bereinigen und zu „agilisieren“. Im Zuge dieser Strategie forciert SAP die Migration in die Public Cloud.
Der nahende Stichtag für den Wegfall der ECC-Unterstützung (2027 ist es so weit) versetzt die Unternehmen in Zugzwang. Viele Anwenderorganisationen versuchen, die SAP S/4HANA-Transformation und ihre Migration in die Cloud gleichzeitig zu vollziehen. Die tiefgreifenden Änderungen im SAP-Portfolio lenken den Fokus auf Kernthemen wie Migration, Systemintegration, Datenschutz und Cybersicherheit.
Der SAP-Kern und die Public Cloud
Bei 4 von 10 der von Bitkom befragten Unternehmen steht die Cloud im Vordergrund der digitalen Reise. 14 Prozent der 487 befragten Cloud-Anwenderorganisationen befolgen die Strategie „Cloud only“, weitere 26 Prozent „Cloud first“. Darüber hinaus nutzen 39 Prozent die Cloud immerhin als ein zusätzliches Standbein für ihre IT (Stichwort „Cloud too“.).
Die Cloud ist in der deutschen IT-Landschaft allgegenwärtig, fand der Cloud Report 2025 des Bitkom heraus.
(Bild: Bitkom)
Cloud Computing gilt als ein zentraler Treiber der Digitalisierung in Deutschland. Laut der Bitkom-Umfrage sehen Unternehmen die Optimierung interner Prozesse als eines der Hauptziele bei der Einführung von Cloud-Lösungen an. Cloudbasierte Geschäftssoftware ist besonders in den Bereichen Personalwesen, Buchhaltung und Finanzplanung gefragt: 67 Prozent der Unternehmen setzen hier auf Cloud-Lösungen. 36 Prozent führen ihre ERP-Systeme im Cloud-Betrieb aus, während 32 Prozent CRM-Lösungen verwenden – zwei Bereiche, die zu den Kernkompetenzen von SAP zählen. Es gibt sicherlich noch viel Potenzial nach oben.
Als das beliebteste Anwendungsszenario nannten die Cloud-Nutzer der Bitkom-Studie „Vorhersagen und Prognosen“ (87 % der 252 qualifizierten Befragten; Mehrfachnennungen waren zulässig) sowie Datenanalyse und Business Intelligence (81 %). An dritter Stelle standen KI-basierte Sicherheits- und Betrugserkennung (64 %) und danach — weit abgeschlagen — die KI-basierte Automatisierung von Geschäftsprozessen (gerade einmal 52 %).
Diese Erkenntnisse stimmen mit den Ergebnissen des Berichts „Executive Insights“ von ISG überein. Im SAP-Ökosystem setzt sich der Trend zur Cloud-Migration demnach „ungebrochen“ fort. Dabei spiele „Rise for SAP“ eine zunehmend große Rolle (siehe dazu auch den Beitrag „SAP in den Wolken“ ).
In Zusammenarbeit mit SAP hat die Deutsche Börse eine Lösung entwickelt, die eine sichere und konforme Hosting-Umgebung für sensible Finanzdaten in der Cloud bieten soll.
(Bild: Martin Joppen GmbH)
In einem der größten und komplexesten Cloud-Modernisierungsprojekte eines SAP-Kunden jemals, hat IBM kürzlich seine Quote-to-Cash- und Record-to-Report-Prozesse auf „Rise with SAP“ auf IBM Power Virtual Server verlagert. Das Projekt hat 18 Monate gedauert und soll mehr als 150.000 Benutzern in 175 Ländern zugutegekommen sein. In dieser Zeit führte es zu einer 30-prozentigen Reduzierung der Infrastrukturkosten und der damit verbundenen Betriebskosten durch Rationalisierung des gesamten Server- und Datenbestands und Erhöhung der Prozessautomatisierung.
Die Versicherungsgruppe Zurich Insurance Group hat für ihre SAP-Bereitstellung die AWS-Cloud gewählt.
Also auf in die Public Cloud?
Nahezu alle SAP-Anwendungen und -Workloads lassen sich in der Public Cloud betreiben. Dazu zählen Kernsysteme wie SAP S/4HANA, Integrationsplattformen wie die SAP Business Technology Platform (BTP) und branchenspezifische Lösungen. Die führenden Hyperscaler AWS, Microsoft Azure und Google Cloud bieten umfassende, SAP-zertifizierte Cloud-Services, die sowohl Entwicklung als auch den Betrieb ermöglichen. Initiativen wie „Rise with SAP“ erleichtern die Migration von SAP ECC zu S/4HANA und die Transformation der IT-Landschaft durch die Bereitstellung standardisierter Migrationspfade und umfassende technische Unterstützung.
Stand: 08.12.2025
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• Einige sehr individuelle oder stark veraltete SAP-Landschaften (z. B. hoch angepasste ECC-Systeme) können dennoch erhebliche Migrationshürden darstellen. • Für Anwenderorganisationen wird eine klare Geschäftsstrategie im Umgang mit SAP-Lösungen unerlässlich. • Bei der Wahl der besten Public Cloud für ihre SAP-Reise haben die Unternehmen die Qual der Wahl.
SAP-Migrationshilfen der Hyperscaler
Alle drei Hyperscaler haben ihre SAP-Services gezielt ausgebaut, um unterschiedlichste Anforderungen von Unternehmen abzudecken. AWS besticht durch ein sehr breites Serviceportfolio und langjährige Erfahrung im Cloud-Geschäft, Microsoft Azure punktet mit tiefen Integrationen in bestehende Microsoft-Produkte und besonders leistungsfähigen Large-Instance-Optionen für SAP, während Google Cloud seine Stärken im Bereich Data Analytics und Kubernetes-basierter Architekturen einbringt.
Die Versicherungsgruppe Zurich Insurance Group hat für ihre SAP-Bereitstellung die AWS-Cloud gewählt.
(Bild: Zurich Insurance Group)
AWS leistete Pionierarbeit bei der Cloudifizierung von SAP-Workloads und setzt heute Maßstäbe mit einem breiten Spektrum an zertifizierten EC2-Instanzen für SAP HANA und andere SAP-Systeme, umfassenden Integrationsmöglichkeiten und leistungsfähigen Migrationswerkzeugen. Microsoft Azure hat in den letzten Jahren massiv in den Ausbau seiner SAP-Services investiert und eine strategische Kooperation mit SAP aufgebaut. Google positioniert sich im Gegensatz dazu als die Public Cloud mit der umfassendsten Kubernetes-Expertise.
Alle drei Public Clouds trumpfen mit SAP-zertifizierten Cloud-Instanzen. Dank der flexibel anpassbaren Rechen- und Speicherressourcen können Unternehmen ihre SAP-Systeme in der Public Cloud bei Bedarf hoch- oder herunterskalieren. Dies schafft Kosteneffizienz und eröffnet Freiräume für Innovationen.
Das Angebot von AWS umfasst skalierbare Cloud-Ressourcen für Entwicklungs- und Testumgebungen sowie leistungsstarke Bare-Metal-Optionen für produktive SAP-Landschaften. Auch Microsoft bietet optimierte, von SAP zertifizierte Instanztypen für SAP an, wahlweise virtuelle Maschinen wie die Azure Large Instances für speicherintensive Workloads wie SAP S/4HANA oder Bare-Metal-Server. Google Cloud hebt sich durch ihre zertifizierten Compute Engine-Instanzen hervor, die auf die hohen Leistungsanforderungen von datenintensiven SAP HANA-Arbeitslasten ausgelegt sind.
Die SAP HANA Enterprise Cloud (HEC) ist ein von SAP selbst bereitgestellter, vollständig verwalteter Cloud-Service für den Betrieb auf der Infrastruktur führender Hyperscaler. Die zugrunde liegende Infrastruktur stellen die Hyperscaler — AWS, Azure, Google Cloud— bereit, während SAP die Verwaltung übernimmt.
Auch souveräne Anbieter sind attraktiv für die SAP-Wende
Als die drei wichtigsten Kriterien bei der Wahl eines Cloud-Providers für ihre Arbeitslasten nannten die Unternehmen in der Bitkom-Umfrage „Vertrauen in IT-Sicherheit, Datenschutz & Compliance“ (99 %), „Leistungsfähigkeit und Stabilität“ (97 %) sowie „Möglichkeit zur Datenverschlüsselung“ (93 %). Diese Erkenntnisse decken sich mit den Trends, die die ISG-Analysten in ihrem Provider-Lens-Bericht ausmachen konnten.
Neben Angeboten auf den führenden Hyperscaler-Plattformen spielen demnach in Deutschland Sovereign-Cloud-Angebote, insbesondere für einzelne Branchen, für die SAP-Anwendergemeinde eine große Rolle. Mit Blick auf den Betrieb können die führenden Anbieter zentrale Plattformen bereitstellen, die komplexe hybride und Multicloud-Umgebungen umspannen. Der Einsatz intelligenter Automatisierungswerkzeuge verbessert die Margen und mildert die Auswirkungen des Fachkräftemangels. Für den Kunden nimmt die Preistransparenz mit Pay-per-Use-Modellen und Self-Service-Angeboten weiter zu.
Unterschiede bei Cloud-Integrationen
Die drei führenden Public Clouds unterscheiden sich unter anderem durch die gebotenen Integrationsmöglichkeiten. AWS ermöglicht SAP-Anwendern eine flexible Integration von SAP-Systemen in das umfassende AWS-Ökosystem, darunter Dienste wie Amazon Redshift für Datenanalysen, AWS Glue für ETL-Prozesse und Amazon SageMaker für maschinelles Lernen. Außerdem gibt es eine umfangreiche Palette an Möglichkeiten für eine API-getriebene Integration. So können beispielsweise Daten zwischen SAP-Systemen und AWS-Diensten wie Amazon DynamoDB (für NoSQL-Datenbanken), Amazon RDS (für relationale Datenbanken) oder Amazon EventBridge (für ereignisgesteuerte Architekturen) synchronisieren. Diese APIs schaffen die Grundlage für eine tiefe Integration und ermöglichen es Unternehmen, ihre SAP-Daten in Echtzeit zu nutzen und innovative Lösungen zu entwickeln.
Unternehmen können SAP NetWeaver nativ auf AWS ausführen und so bestehende SAP-Landschaften mit Cloud-nativen Diensten wie AWS Systems Manager oder CloudFormation verbinden. SAP NetWeaver bildet die technische Grundlage für ältere SAP-Anwendungen wie SAP ECC (ERP Central Component) und SAP Business Suite. AWS stellt Unternehmen mit dem AWS Launch Wizard und SAP Rapid Migration Test Program (RMTP) vorgefertigte Migrationspfade zur Verfügung, um den Wechsel in die Cloud zu vereinfachen und Risiken zu minimieren. In der Cloud lassen sich SAP-Lösungen mit AWS-spezifischen Zusatzdiensten wie Amazon S3 (Objektspeicher), Amazon EBS (Blockspeicher) und Analytics-Services verzahnen. Mit KMS können Unternehmen Verschlüsselungsschlüssel für SAP-Daten verwalten https://www.cloudcomputing-insider.de/nis-2-richtlinie-it-sicherheit-cloud-computing-a-e496701d39ad4f145fb8b76bd750c814/.
Azure überzeugt durch einen hohen Grad an Integration von SAP-Lösungen mit Microsofts eigenen Geschäftsanwendungen, einschließlich Office 365, Dynamics 365 und der Power Platform. Mithilfe der Power Platform von Microsoft können Unternehmen eigene Anwendungen erstellen und auch ihre Geschäftsprozesse optimieren und automatisieren. Eine Reihe vorgefertigter APIs und Konnektoren soll die Integration von SAP-Lösungen mit den bestehenden Systemen einer Microsoft-zentrischen IT-Landschaft erleichtern. Diese Interoperabilität vereinfacht die Entwicklung maßgeschneiderter Lösungen, reduziert den Implementierungsaufwand und verkürzt die Time-to-Market neuer Anwendungen.
Die Low-Code- und No-Code-Tools der Power Platform erlauben es den Anwendern in den Fachabteilungen, ohne tiefgehende Programmierkenntnisse einfache Anwendungen zu entwickeln, die bestehende SAP-Workflows erweitern. In Kombination mit Microsoft Teams können Anwender die Kollaboration zwischen Teams in ihrem Unternehmen verbessern, indem sie SAP-Daten und Geschäftsprozesse direkt in ihre Arbeitsumgebung integrieren. Microsoft legt einen großen Wert auf die Unterstützung des Hybrid-Cloud-Betriebs. Mit Lösungen wie Azure Arc können Unternehmen ihre SAP-Landschaften zentral verwalten, während sie ihre SAP-Workloads in Abhängigkeit von den aktuellen Geschäftsanforderungen wahlweise On-Premises und/oder in der Public-Cloud bereitstellen.
Google fokussiert auf die Bereitstellung von Public-Cloud-Architekturen für datengetriebene Innovationen in SAP-Landschaften auf der Basis von Kubernetes. Mit der Google Kubernetes Engine (GKE) können Unternehmen ihre SAP-Systeme und ergänzende Anwendungen in containerisierten Umgebungen betreiben.
Eine der größten Stärken der Google Cloud in Bezug auf SAP liegt in Googles führender Expertise im Bereich der Datenanalyse und des maschinellen Lernens. Googles Public Cloud hebt sich durch die Integration von BigQuery, Vertex AI und anderen KI-Tools hervor.
Unternehmen, die SAP in der Google Cloud bereitstellen, können auf leistungsstarke Tools wie Googles serverlosen Data-Warehouse-Dienst BigQuery für die Echtzeitanalyse von Daten zurückgreifen. Dies eröffnet Anwenderorganisationen völlig neue Möglichkeiten, sei es für die Umgestaltung von Geschäftsprozessen, die Prognose der Nachfrage oder die Optimierung von Lieferketten. Googles Dienst Cloud Data Fusion erleichtert die Integration von SAP-Daten mit anderen Datenquellen zur Erstellung von Datenmodellen und der Visualisierung von Erkenntnissen.
Mit Tools wie dem Google Cloud Deployment Manager können Unternehmen die Bereitstellung ihrer SAP-Landschaften automatisieren und verwalten. Features wie Stackdriver Logging und Monitoring unterstützen eine umfassende Überwachung der SAP-Umgebung für einen reibungslosen Cloud-Betrieb. So können HEC-Kunden in der Public Cloud datengetriebene Innovationen direkt mit ihren SAP-Daten realisieren.
Fazit: Individuelle Anforderungen und Geschäftsziele geben den Weg vor
Die Umstellung der unternehmenseigenen SAP-Landschaft auf die Public Cloud stellt Unternehmen vor vielfältige Herausforderungen. Neben der Migration zu SAP S/4HANA zählen dazu die Einbindung von Drittanbietersystemen über die SAP Business Technology Platform (BTP) und die kontinuierliche Gewährleistung der Einhaltung von Datenschutzrichtlinien und Cybersicherheit. Die Public Cloud stellt diesen Herausforderungen neue Chancen entgegen, die betriebliche Agilität und damit die Wettbewerbsfähigkeit auf ein neues Niveau zu heben.
Welche Public Cloud am besten für SAP geeignet ist, entscheidet sich an den individuellen Anforderungen. Die Entscheidung hängt in erster Linie von der vorhandenen IT-Umgebung und den strategischen Geschäftszielen ab. In der Public Cloud ist mittlerweile in Sachen SAP nahezu alles möglich. Spezifische Anforderungen, darunter branchenspezifische Compliance-Vorgaben oder hochgradig individualisierte SAP-Landschaften, werfen dennoch besondere Herausforderungen auf.
* Das Autorenduo Anna Kobylinska und Filipe Pereira Martins arbeitet für McKinley Denali, Inc., USA.