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Public und Virtual Private IaaS und PaaS-Cloud-Dienste Fujitsu startet K5 Cloud Plattform in Deutschland

| Autor: Florian Karlstetter

Fujitsu stellt seine K5 Cloud Services künftig auch über hochverfügbare Rechenzentren in Deutschland bereit. Die K5 Cloud-Plattform ermöglicht es Unternehmen, interne Prozesse zu vereinfachen, dank der cloud-basierten Services verringern sich auch die Entwicklungszyklen.

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Gute Kombination: Fujitsu Cloud Service K5 vereint das langjährige Know-how von Fujitsu mit den Open Source-Technologien OpenStack und Cloud Foundry.
Gute Kombination: Fujitsu Cloud Service K5 vereint das langjährige Know-how von Fujitsu mit den Open Source-Technologien OpenStack und Cloud Foundry.
(Bild: Fujitsu)

Die von Fujitsu vorgestellte Cloud-Plattform K5 unterstützt Firmen dabei, ihre Geschäftsmodelle zu digitalisieren und trotzdem die vorhandenen IT-Strukturen mit der Hilfe einer reibungslosen Integration von Cloud-Applikationen voll auszunutzen. K5 setzt auf die beiden OpernSource-Technologien OpenStack und Cloud Foundry und ist elementarer Teil von Fujitsu MetaArc, einem Portfolio moderner Technologien, Infrastrukturen und Managed Services.

Dank des neuen Hubs in Frankfurt am Main erhalten alle Kunden den Zugang zu einem deutschen Hosting in zwei neuen Verfügbarkeitszonen („Cloud Islands“) in Frankfurt und in Rüsselsheim. Ihnen stehen damit alle vier Cloud-Modelle zur Verfügung: Public Cloud, Virtual Private Hosted, Dedicated und Dedicated On-Premise. Dank dieser Eigenschaften erhalten deutsche Firmen garantierte Datensicherheit und alle Rechts- und Compliance-Garantien, die sie benötigen.

OpenStack als Basis

Die Grundlage der Fujitsu K5 Cloud-Plattform bildet mit OpenStack eine Architektur auf Basis von Open Source-Technologie. Fujitsu ist einer der Gold-Sponsoren der OpenStack Foundation und K5 hat kürzlich das bekannte Gütesiegel OpenStack Interoperability beim OpenStack Summit in Barcelona erhalten.

Zu den Schlüsselfunktionen der Fujitsu K5 Cloud Services zählt das nahtlose Zusammenspiel mit vorhandenen IT-Infrastrukturen. Dadurch können Kunden problemlos hybride IT- und Cloud-Umgebungen einrichten. Sie umfassen Cloud Services und unternehmenseigene Rechenzentren und eignen sich für eine große Zahl von Applikationen. Dazu zählen beispielsweise Web-Shops, Datenbank-Dienste, CRM-Systeme (Customer Relationship Management) sowie Lösungen für die Gehaltsabrechnung.

Für die K5 Cloud Services bietet Fujitsu diverse Bereitstellungsmodelle an: Public Cloud, Virtual Private Hosted, Dedicated sowie Dedicated On-Premise. Dadurch können Nutzer den für sie optimalen Ansatz wählen. Für alle Modelle garantiert Fujitsu einen Support der Enterprise-Klasse, Service Level Agreements (SLA) und hohe Verfügbarkeit. Hinzu kommen in Deutschland Vorteile wie eine hohe Bandbreite und geringe Latenzzeiten, da sich die Rechenzentren in der Nähe des DE-CIX-Internet-Knotens in Frankfurt am Main befinden. Dieser ist – gemessen am Datendurchsatz – der größte Internetknoten der Welt.

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Technische Details zu K5
  • K5 unterstützt folgende Hypervisor-Typen: OpenStack KVM, VMware und Bare Metal. Aufgaben können wahlweise über das Portal, Kommandozeile oder Programmierschnittstelle (API) gestartet werden.
  • K5 ist weltweit standardisiert. Alle Installationen haben den gleichen Service-Katalog und identische Funktionen. Kunden können verschiedene K5-Varianten (Iaas, PaaS, Public, Private, Dedicated, Dedicated on-premise) auch aus verschiedenen Regionen nahtlos kombinieren. Zudem ist eine einfache Kombination mit herkömmlicher „ Traditioneller IT“ möglich.
  • K5 und MetaArc: K5 ist die grundlegende Plattform für das MetaArc-Angebot von Fujitsu. MetaArc umfasst Lösungen, Services und Technologien, mit denen Unternehmen ihre digitale Transformation umfassend vorantreiben können. Dazu zählt unter anderen die schnelle und zuverlässige Migration bestehender Anwendungen herkömmlichen „traditionellen IT“-Systemen in die Cloud und die effiziente Verwaltung hybrider Infrastrukturen.
  • Fujitsu ist derzeit selbst dabei, seine eigene IT-Umgebung mithilfe der K5 Cloud Services-Plattform zu modernisieren. Vorhandene Legacy-Systeme werden dabei mit neuen Systemen kombiniert. Im Rahmen dieses Transformationsprozesses verlagert Fujitsu 640 Business-Systeme und mehr als 13.000 Server in die K5 Cloud. Gleichzeitig lässt Fujitsu seine Expertise im Bereich Software in OpenStack einfließen, um diese Open-Source-Lösung verstärkt auf die Anforderungen von Unternehmenskunden auszurichten.

Die Cloud im eigenen Rechenzentrum

Auch für Unternehmen, welche die Vorteile einer Cloud-Computing-Lösung wie K5 nutzen möchten, gleichzeitig jedoch Geschäftsdaten im eigenen Rechenzentrum speichern und bearbeiten wollen, hat Fujitsu eine Lösung parat: Fujitsu Primeflex Integrated Systems. Diese bieten dem Nutzer dieselben Funktionen und eine vergleichbare Architektur wie die K5 Cloud Services. Sie werden allerdings nicht in einem Cloud-Rechenzentrum installiert, sondern in den eigenen Serverräumen oder Rechenzentren der Kunden.

Die Fujitsu K5 Cloud Services sind ab sofort global verfügbar. Regionale Rechenzentren stehen derzeit in Japan und Großbritannien. Außerdem wird Fujitsu die K5-Dienste über weitere Rechenzentren auch in Spanien sowie in Finnland für Skandinavien anbieten. Die Plattform wird ab März 2017 aus Deutschland heraus verfügbar sein.

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