Automatisierte ERP-Datenbereitstellung Unit4 integriert verwaltete Datenextraktion in ERPx

Von Agnes Panjas 2 min Lesedauer

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Unit4 stellt Data Hub vor. Die verwaltete Extraktionsebene für ERPx soll manuelle Datenintegration überflüssig machen und Organisationen Echtzeit-Zugriff auf Finanz-, Projekt- und HR-Daten in gängigen Business-Intelligence-Plattformen ermöglichen.

Unit4 Data Hub soll schnelleren Zugriff auf aktuelle Daten ermöglichen und damit den Aufwand für die Pflege von Datenverbindungen reduzieren.(Bild:  Unit4)
Unit4 Data Hub soll schnelleren Zugriff auf aktuelle Daten ermöglichen und damit den Aufwand für die Pflege von Datenverbindungen reduzieren.
(Bild: Unit4)

Unit4, ein Anbieter von Enterprise-Cloud-Anwendungen für mitarbeiterorientierte Organisationen, hat Data Hub vorgestellt. Die verwaltete Extraktionsebene ist direkt in Unit4 ERPx integriert. Data Hub soll den Aufwand für die Datenextraktion sowie die Verwaltung von Verbindungen zwischen Analysetools und ERP-Kernsystemen reduzieren.

Jennifer Sherman ist Chief Product Officer bei Unit4.(Bild:  Unit 4)
Jennifer Sherman ist Chief Product Officer bei Unit4.
(Bild: Unit 4)

„Im Zeitalter der Automatisierung sind die Daten eines Unternehmens sein Wettbewerbsvorteil“, sagt Jennifer Sherman, Chief Product Officer bei Unit4. Mit der neuen Lösung wolle Unit4 „seinen Kunden dabei helfen, ihren Wissensschatz und ihre Erkenntnisse optimal zu nutzen“.

Data Hub soll manuelle Exporte und API-Limits ersetzen

Unit4 Data Hub stellt Finanz-, Projekt- und HR-Daten über das offene Delta-Sharing-Protokoll für Plattformen wie Power BI, Microsoft Fabric, Snowflake und BigQuery bereit. Zudem werden Datenverbindungen bei ERPx-Updates beibehalten und aktualisiert, wodurch Nacharbeiten bei Schema-Änderungen und der laufende Wartungsaufwand reduziert werden sollen. Data Hub soll damit zwei zentrale Probleme der herkömmlichen ERP-Datenanalyse lösen.

In der Regel sind IT-Teams dafür zuständig, Datenexporte manuell zu planen, die Daten anschließend aufzubereiten und in Business-Intelligence-Tools (BI) zu laden. Treten beim Export Fehler auf, sind die Berichte fehlerhaft. Ändert sich das Datenschema, funktioniert die gesamte Pipeline nicht mehr. Eine Alternative besteht darin, Daten über APIs zu extrahieren, die jedoch Rate Limits, Paginierungsbeschränkungen und Einschränkungen bei der Payload-Größe unterliegen.

Je komplexer die Daten werden, etwa bei einer Hauptbuchtabelle, desto schwieriger lassen sich Extraktionen zuverlässig durchführen. Zudem erfordern sie bei jeder Schema-Änderung laufende Anpassungen.

Aufwand für ERP-Analysen soll reduziert werden

Unit4 Data Hub unterstützt den geplanten Zugriff auf große ERP-Datenmengen für BI, Management-Reporting sowie Data-Science- und KI-Anwendungen. Finanzteams können historische Hauptbuch-, Budget- und Abweichungsdaten direkt in Analyseplattformen einbinden. Die separate Datenschicht soll die Belastung des operativen ERP-Systems reduzieren und somit den Aufwand gegenüber API-basierten ETL-Verfahren verringern.

Die Vorteile von Data Hub im Überblick

  • Data Hub erlaubt Zugriff auf große Datenmengen ohne API-Limits: speziell konzipiert für umfangreiche, analytische Workloads statt einzelner API-Abfragen pro Transaktion.
  • Daten- und Analyseteams erhalten gesteuerten Zugriff auf Unit4-ERPx-Daten direkt in den Plattformen, die sie bereits nutzen; ohne IT-Tickets und Warten auf manuelle Datenexporte.
  • Die Pipeline läuft auch bei ERPx-Updates stabil weiter: Unit4 pflegt die Schema-Versionierung im Data Hub mit jedem Release, sodass Datenverbindungen Plattform-Updates problemlos überstehen sollen.
  • Die ERP-Performance bleibt unbeeinträchtigt: Analytische Workloads laufen auf einer separaten Datenschicht, unabhängig von der Transaktionsverarbeitung in Unit4 ERPx. So soll sichergestellt werden, dass auch hohe Lasten den operativen Betrieb nicht verlangsamen.
  • Daten bleiben automatisch aktuell: Je nach Abonnement erfolgt die Aktualisierung täglich, wöchentlich oder monatlich, ganz ohne manuell gepflegte Exportaufträge. Dabei werden durch inkrementelles Laden nur geänderte Datensätze übertragen, nicht komplette Datenbestände.
  • Data Hub ist kompatibel mit bestehenden und künftigen Tech-Stacks. Da Data Hub auf Delta Sharing basiert, muss die Datenverbindung nicht neu aufgebaut werden, wenn Nutzer beispielsweise von Power BI zu Fabric oder von Snowflake zu BigQuery wechseln.

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