Open Source on-premises
Ein guter Bürorechner genügt

Von Johannes Kapfer 3 min Lesedauer

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Klassische OCR-Software liest Buchstaben, aber versteht keine Formulare. Neue KI-Modelle können beides – und laufen dabei zunehmend auch ohne Cloud-Anbindung direkt auf handelsüblichen Systemen. Ein Anbieter zeigt beispielhaft, wie sich das in der Praxis umsetzen lässt und welche Hardware dafür tatsächlich nötig ist.

Moderne Gaming-Hardware ist derart leistungsstark und vergleichsweise preiswert, dass sie auch in professionellen Arbeitsumgebungen vermehrt Anwendung findet.(Bild:  Gemini / KI-generiert)
Moderne Gaming-Hardware ist derart leistungsstark und vergleichsweise preiswert, dass sie auch in professionellen Arbeitsumgebungen vermehrt Anwendung findet.
(Bild: Gemini / KI-generiert)

Ein eingescannter Bescheid ist für einen Computer zunächst nichts als eine Ansammlung von Pixeln. Klassische OCR-Software interpretiert daraus Buchstaben und Sätze; nicht mehr aber eben auch nicht weniger. Ob in einer Zeile ein Aktenzeichen oder eine Postleitzahl steht, lag bislang im Ermessensspielraum eines Menschen. Alternativ konnte ein aufwendig gepflegtes Regelwerk angelegt werden, welches bei jedem neuen Formularlayout erneute Anpassungsschleifen durchlaufen musste.

OCR-Systeme

OCR steht für Optical Character Recognition, also optische Zeichenerkennung. Die Software analysiert Scans oder Fotos von Papierdokumenten, erkennt darauf Buchstaben und Zahlen und wandelt sie in maschinenlesbaren Text um. Dadurch lassen sich Dokumente durchsuchen, automatisiche klassifizieren und von DMS- oder KI-Anwendungen weiterverarbeiten. Moderne OCR-Systeme erkennen häufig auch Tabellen, Formularfelder und Handschrift. Ihre Genauigkeit hängt jedoch stark von Scanqualität, Schriftbild und Dokumentenlayout ab.