Offene Modelle auf eigenen GPU-Servern
Sprachmodelle ohne US-Cloud

Von Thomas Joos 4 min Lesedauer

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Generative KI braucht keine Programmierschnittstellen US-amerikanischer Anbieter. Offene Sprachmodelle arbeiten auch auf firmeneigener Hardware, Das heißt: Prompts und Dokumente bleiben im internen Netz. Europäische Anbieter ergänzen das Angebot mit gehosteten Modellen aus Rechenzentren innerhalb der EU.

Es gibt nicht nur einen Weg, Sprachmodelle rechnen zu lassen; auch ganz ohne US-Cloud-Anbieter ist generative künstliche Intelligenz nutzbar.(Bild: ©  klyaksun - stock.adobe.com)
Es gibt nicht nur einen Weg, Sprachmodelle rechnen zu lassen; auch ganz ohne US-Cloud-Anbieter ist generative künstliche Intelligenz nutzbar.
(Bild: © klyaksun - stock.adobe.com)

Generative künstliche Intelligenz (KI) muss nicht über die APIs von OpenAI, Google oder anderen außereuropäischen Plattformen laufen. Offene Sprachmodelle werden auf eigenen Servern ausgeführt, der gesamte Datenverkehr bleibt im eigenen Rechenzentrum. Europäische Anbieter, darunter das französische Mistral AI, betreiben Rechenzentren innerhalb der EU und stellen Modelle mit offenen Gewichten bereit.

Unternehmen gewinnen damit Kontrolle über ihre Datenflüsse und verringern die Abhängigkeit von US-Diensten. Der folgende Überblick zeigt die Werkzeuge für den lokalen Betrieb, die Grenzen offener Modelle und einen gemischten Aufbau aus lokaler und „gehosteter“ Inferenz.