Commvault über Kostenreduzierung

Vier Tipps, wie Unternehmen ihre SaaS-Kosten besser kontrollieren können

| Autor / Redakteur: Don Foster / Florian Karlstetter

Die Cloud wird immer beliebter – als Speicherort und um wichtige Anwendungen zu betreiben. Die Kehrseite: Die Kosten steigen. Vier Tipps, wie Unternehmen ihre SaaS-Kosten besser kontrollieren können.
Die Cloud wird immer beliebter – als Speicherort und um wichtige Anwendungen zu betreiben. Die Kehrseite: Die Kosten steigen. Vier Tipps, wie Unternehmen ihre SaaS-Kosten besser kontrollieren können. (Bild: © gustavofrazao - Fotolia.com)

Laut Gartner verdoppelt sich bis 2018 die Zahl der Unternehmen, die auf die Cloud als Speicherort setzen. Aber das ist nur der eine Teil der Geschichte: Die Cloud wird dabei nicht mehr nur für Langzeitaufbewahrung oder Datensicherung eingesetzt. Eine zunehmende Zahl wichtiger Anwendungen wird direkt aus der Cloud heraus betrieben - mit stets steigenden Kosten.

Von Salesforce über SAP bis zu Office 365 sind viele wichtige Business-Applikationen inzwischen Cloud-basiert. Diese Software-as-a-Service (SaaS)-Anwendungen helfen vielen Firmen dabei, effizienter zu werden und sich stärker an ihren Kunden zu orientieren. Dies steigert aber auch oft die Kosten für Cloud-Speicher und -Kapazität.

Hier gilt es gegenzusteuern und die Kosten zu senken, aber gleichzeitig richtlinienkonforme Datensicherung zu gewährleisten und trotzdem leistungsfähigen Cloud-Speicher zur Verfügung zu stellen.

Zum Glück geht beides: Mehrwert dank wichtiger Anwendungen in der Cloud UND kontrollierbare Storage-Kosten. Also kein Grund zur Panik. Hier einige Tipps, um die Lage in den Griff zu bekommen.

Tipp 1: Zeit für eine Storage-Diät

Sie wollen die Storage-Anforderungen ihrer SaaS-Anwendungen minimieren? Dann nutzen Sie File-Sharing-Technologie und verlinken Sie einfach auf die entsprechenden Inhalte auf Ihrem Backup-Server. So können Sie Ihren SaaS-Content auch auf Ihrer verwalteten Infrastruktur abbilden und erfüllen außerdem Anforderungen rund um Data-Governance, e-Discovery und Compliance.

Tipp 2: Anspruchsvollere SLAs

Suchen Sie nach einer Möglichkeit, die Performance der „Service Level Agreements“ (SLAs) zu verbessern? Das gelingt, indem Sie Datenänderungen inkrementell erfassen. Dies liefert die Granularität, die wichtige SaaS-Anwendungen für eine zügige Wiederherstellung benötigen. Darüber hinaus erhalten Sie so zusätzliche Infrastruktur, die Sie für Ihre Dev/Test-Operationen einsetzen können.

Tipp 3: Ordern Sie ein „à la carte“-Menü

Bei der Auswahl Ihres Cloud-Anbieters sollten Sie sich nicht nach der „Empfehlung des Hauses“ richten. Hier ist es besonders wichtig, die Komplexität und die Kosten von Cloud-Migrationen und betrieblicher Verwaltung möglichst gering zu halten. Deshalb sollten Sie dafür mit Dienstleistern zusammenzuarbeiten, die mehrere verschiedene Cloud-Storage-Plattformen unterstützen. Das bietet Ihnen die nötige Flexibilität eines „à la carte“-Menüs, ganz gleich, ob Sie Microsoft Azure, Amazon Web Services S3, Rackspace oder eine der unzähligen anderen Optionen einsetzen.

Tipp 4: Denken Sie wie ein CFO

IT-Budgets sind begrenzt. Stehen Sie unter Druck, mehr SaaS-Applikationen zu unterstützen oder die Speichergröße auszubauen, dann denken Sie wie ein CFO: Wählen Sie das Angebot, das Ihnen am meisten für Ihr Geld bietet. Mit flexibler Preisgestaltung können Sie die Anschaffung passgenau tätigen – anhand des Umfangs der zu sichernden Daten, der Zahl der benötigten VMs oder der Zahl der Anwender.

* Don Foster ist Senior Director, Product Management bei Commvault

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