Tipps von Pure Storage

Der Weg zur passenden Cloud

| Autor: Sarah Böttcher

Pure Storage gibt Unternehmen fünf Tipps an die Hand, welche sie bei der Wahl des richtigen Cloud-Modells unterstützen soll.
Pure Storage gibt Unternehmen fünf Tipps an die Hand, welche sie bei der Wahl des richtigen Cloud-Modells unterstützen soll. (Bild: © rolffimages - stock.adobe.com)

Cloud Computing bietet Unternehmen viel Potenzial. Doch wie dieses am besten genutzt wird und welches Cloud-Modell das passende ist, wissen viele nicht. Pure Storage gibt Unternehmen bei der Cloud-Suche fünf Tipps.

Immer mehr Unternehmen automatisieren ihre Prozesse und gehen in die Cloud. Die passende Cloud zu finden, gestaltet sich laut Pure Storage manchmal schwieriger als erwartet. Die meisten Unternehmen greifen in diesem Fall auf eine Hybrid-Cloud-Lösung zurück.

Laut Markus Grau, Principal Systems Engineer bei Pure Storage, werden „die meisten Unternehmen nicht ‚die eine‘ Cloud für alle ihre Anforderungen finden. Sie implementieren eher Anwendungen über mehrere Clouds hinweg oder nutzen auch Hybrid-Cloud-Umgebungen. Die Wahl der richtigen Cloud-Option scheint komplex zu sein, lässt sich aber einfach gestalten.“

Grundsätzlich haben Unternehmen die Wahl zwischen drei verschiedenen Cloud-Konzepten: Private Cloud, Public Cloud und Hybrid beziehungsweise Multi Cloud.

Private Cloud

Unternehmen betreiben seit Jahren ihre IT-Infrastruktur vor Ort und nutzen die Virtualisierung von Hardware und Anwendungen. Die Automatisierung und Orchestrierung ist dabei laut Pure Storage oft eine Herausforderung. Private-Cloud-Software wie VMware vRealize, Cisco UCS Director, Microsoft System Center, OpenStack und Container-Lösungen machen es viel einfacher, Cloud-Dienste zu nutzen, die vom eigenen Rechenzentrum oder von einem Dienstleister bereitgestellt werden, so der Hersteller.

Management-Plattformen der nächsten Generation soll Cloud Computing einfacher und intuitiver machen. Bei fortschrittlichen Lösungen sorgen künstliche Intelligenz und Sensortechnologie für eine Unterstützung auf der nächsten Ebene, mit der Fähigkeit zu lernen und Workload-Anforderungen vorherzusagen.

Die Vorteile einer privaten Cloud beinhalten Pure Storage zufolge die Fähigkeit, die Architektur auf die erforderliche Performance auszulegen, die Anwendungsverfügbarkeit zu optimieren und die Verwaltung, Kontrolle und Sicherheit der Daten zu gewährleisten. Einige IT-Anbieter liefern integrierte Private-Cloud-Lösungen sowie vorgefertigte und getestete Bausteine für eine konvergierte Infrastruktur. Diese Angebote sollen Kunden helfen, den Wert ihrer privaten Cloud schnell zu realisieren, etwa in Form von Entwicklungsressourcen und einer Beschleunigung von Geschäftsprozessen zugunsten schnellerer positiver Ergebnisse. Eine Infrastruktur, die belastbar und hochleistungsfähig ist und sich einfach implementieren und verwalten lässt, ist folglich entscheidend für den Erfolg. Auf diese Weise sollen lahmende Anwendungen, Fehlersuche, Ausfallzeiten und komplexes Management vermieden werden.

Die Vor-Ort-Infrastruktur muss wie ein Dienst funktionieren, ähnlich wie Software as a Service (SaaS) und sie muss ohne Unterbrechung aufrüstbar sein. Letzteres unterstützen nutzerfreundliche Upgrade-Modelle, die sicherstellen, dass regelmäßige Upgrades, Wartung und Hardware-Austausch nicht die Dienste unterbrechen, die Unternehmen für ihre Kunden bereitstellen.

Public Cloud

Mit Amazon Web Services, Microsoft Azure und Google Cloud Platform können Unternehmen einen vorgefertigten Infrastruktur-as-a-Service (IaaS) „on demand“ nutzen. Sie können nach oben und nach unten skalieren, was wirtschaftlichen Nutzen bieten soll. Ebenso wie beim Mieten eines Autos oder Ferienhauses, können Kunden die Vorteile der Cloud-Dienste ohne große Investitionen nutzen. Die laufende Nutzung von Cloud-Diensten kann aber auch teuer sein, speziell im Hinblick auf die Kosten der Datenübertragung aus der Cloud. Die Analysten von IDC kamen auch zu dem Ergebnis, dass Public-Cloud-Kunden auch Bedenken haben wegen Sicherheit, Regulierung und Compliance, IT-Governance, Zuverlässigkeit und Uptime sowie Anbieterbindung.

Hybrid beziehungsweise Multi Cloud

Eine Kombination von privaten und öffentlichen Cloud-Ressourcen ist oft unvermeidlich und viele Unternehmen prüfen diese Option oder nutzen sie bereits, so Pure Storage.

Unternehmen, die sich für die Hybrid Cloud interessieren, haben die Wahl zwischen vielen Angeboten. VMware on AWS sowie Microsoft Azure Stack sind nur zwei Beispiele. Beide sind seit kurzem allgemein verfügbar, aber es handelt sich jeweils um die erste Generation mit begrenzten Funktionen, die mit zunehmender Akzeptanz im Markt später vervollständigt werden sollen.

Manchmal bevorzugen Unternehmen, ihre Daten von einer Cloud zur anderen zu verlagern, für Backup-, Archiv- oder Datenmigration. Funktionen wie CloudSnap, werden native Cloud-Integration bereitstellen, mit der Fähigkeit, reine Snapshots von Vor-Ort-Systemen zu NFS- (Network File Service) oder Public-Cloud-Zielen zu replizieren. Zukünftige Fähigkeiten sollen Datenmigration in Cloud-native Formate, so dass der volle Zugriff auf Public-Cloud-PaaS-Dienste möglich ist umfassen.

„Als Multi Cloud wird die Verwendung von mehreren Cloud-Diensten bezeichnet, in der Regel für verschiedene Anwendungen, die unabhängig voneinander laufen“, erklärt Grau weiter. „Eine Hybrid Cloud verarbeitet Workloads und Anwendungen über mehrere Cloud-Ressourcen hinweg.“

Fünf Tipps von Pure Storage zur Cloud-Wahl

  • Die Anforderungen der Nutzer, Workloads und Anwendungen – heute und längerfristig abschätzen. Sicherstellen, dass es einen Plan gibt, der belastbar und zugleich flexibel ist.
  • Entscheiden, welche Investitionen inkrementell getätigt werden können, um das Rechenzentrum komplett zu modernisieren. Neben der Verwendung von vRealize, Cisco UCS Director, Microsoft System Center, OpenStack oder Kubernetes ist ein automatisiertes All-Flash-Rechenzentrum eine sinnvolle Option.
  • SaaS und die Public Cloud dort nutzen, wo es sinnvoll ist, aber zugleich sorgfältig die langfristige Anbieterbindung und laufende Betriebskosten prüfen. Hybrid-Cloud-Konnektivität und Datentransport zur öffentlichen Cloud sollten berücksichtigt werden.
  • Den Nutzern das Beste aus beiden Welten in Form von Multi-Cloud- und Hybrid-Cloud-Optionen bereitstellen. Mit dem Hybrid-Cloud-Modell stellt man sicher, dass die Infrastruktur robust ist. Überlegen, welche Workloads diese Kombination von Ressourcen benötigen. Die Strategie sollte ebenso die Fähigkeit umfassen, Daten auf einfache Weise zwischen den Clouds bewegen zu können.
  • Überwachen und Prognostizieren der Applikationsanforderungen und der Nutzung der Cloud- und Vor-Ort-Infrastruktur. Änderungen in den Geschäftsanforderungen erfordern das Einschalten oder Abschalten von Cloud-Diensten und die unterbrechungsfreie Modernisierung von Software und Hardware, um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden

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