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Acronis Backup 12 Mehr als Backup

Redakteur: Marisa Metzger

Mit Acronis Backup 12 sollen sich die gesamten digitalen Geschäftsdaten absichern lassen. Der Anbieter von Data-Protection-Lösungen für die hybride Cloud, Acronis, stellte das Produkt in München vor und gab einen Einblick in die neue Geschäftsstrategie.

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Mit Acronis Backup 12 sollen IT-Manager wissen, wo sich die Unternehmensdaten befinden und wer darauf zugreifen kann.
Mit Acronis Backup 12 sollen IT-Manager wissen, wo sich die Unternehmensdaten befinden und wer darauf zugreifen kann.
(Bild: stickasa - Fotolia.com)

Mit Acronis Backup 12 können Unternehmen ihre Daten in einer Hybrid-Cloud-Umgebung absichern. Dabei sei es unerheblich, ob die Daten in der Cloud oder lokal, auf virtuellen oder physischen Systemen, an externen Standorten oder auf mobilen Endgeräten abgelegt sind. Über eine einheitliche Webkonsole sollen Archivierung, Backup, Cloud Storage, Disaster Recovery, E-Discovery, File Sync & Share und Monitoring möglich sein.

Daniel Model, Senior Manager Sales Engineering Europe bei Acronis, erklärte bei der Produktvorstellung in München die neue Unternehmensstrategie: „Wir decken nun Schutzmechanismen mit unserem Portfolio ab, die Sie so von Acronis noch gar nicht kannten, wie zum Beispiel E-Discovery, Archivierung und Monitoring. Die komplette Infrastruktur muss überwacht werden können, um Ausfallzeiten zu minimieren.“

Die Lösung ermöglicht Systemwiederherstellungen wie Bare Metal Recovery, Active Restore, Instant Restore und vmFlashback. Zusätzliche Optionen sind Cloud Disaster Recovery und das physische Versenden der Daten. Unternehmensangaben zufolge beträgt die Recovery Time Objectives (RTO) der Lösung 15 Sekunden. Die Lösung unterstützt verschiedene Cloud-Workloads mit der Hybrid-Cloud-Architecture. Damit können physische und virtuelle On-Premise-Systeme sowie Microsoft Azure VMs und Amazon EC2-Instanzen gesichert werden. Die Lösung bietet zudem Data-Protection-Support für Microsoft-Infrastrukturen und -Anwendungen. Dazu zählen unter anderem Exchange, Office365, Sharepoint, Active Directory, Windows Server, Windows PC, Hyper-V, Azure und Azure Stack (sobald es auf den Markt kommt). In das Sicherungskonzept von Acronis Backup 12 können Windows-PCs und -Tablets, Macs, iPads, iPhones und alle Android-Geräte eingebunden werden.

Vom Produkt wird auch eine Advanced-Version erscheinen. Diese wird weitere Funktionen wie Auto-Discovery und Auto-Configuration bieten.

Ergänzendes zum Thema
Neue Funktionen
  • Hybrid-Cloud-Architektur
  • Einheitliche, webbasierte, mehrsprachige, mobilgerätefähige Management-Konsole
  • Gesicherte Workloads werden zentral verwaltet
  • Backup für Microsoft Azure-VMs und Amazon EC2-Instanzen
  • Backup für Microsoft Hyper-V
  • Unterstützung für Microsoft Exchange, SQL Server, Sharepoint und Active Directory
  • Backup für Mac, iPhone, iPad und Android-Geräte
  • Acronis Instant Restore für RTOs mit 15 Sekunden
  • Backup für VMware ESXi- und Hyper-V-Hosts (nicht nur der virtuellen Maschinen)

Webkonsole

Eine einheitliche Webkonsole sorge dafür, dass sich der Administrationsaufwand verringert. Ebenfalls soll durch eine granulare Wiederherstellung von Datenbanken, Dateien, Ordnern und E-Mails die IT- und Anwenderproduktivität erhöht werden. Über die Webkonsole können auch folgende, kürzlich vorgestellten, Lösungen bedient werden:

  • Acronis Backup Cloud, welche für Service-Provider-Lösungen konzipiert ist,
  • Acronis Monitoring Service, welcher die Überwachung von Servern, Netzwerken, Anwendungen und Webseiten ermöglicht, um Performance-Probleme zu finden
  • und Acronis Storage, welcher Software-defined Storage zu Verfügung stellt, der jeden Datentyp und jedes Daten-Volume unterstützt.

IT-Manager sollen dadurch Zeit gewinnen, dass sie wissen, wo sich die Unternehmensdaten befinden und wer darauf zugreifen kann, selbst wenn die Daten in der Cloud oder in Cloud-Anwendungen gespeichert seien, wie zum Beispiel in Microsoft Office 365. Hier soll später auch die Suche und die granulare Wiederherstellung von Mails, Anhängen, Kontakten, Aufgaben und Terminen möglich sein. Um dem IT-Verantwortlichen Gewissheit zu verschaffen, dass er die gewünschte Mail wiederherstellt, wird der gesicherte Mailinhalt angezeigt.

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