Mindtree rät zu Governance und Management

In sieben Schritten zur perfekten Cloud

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke, Manoj Karanth / Andreas Donner

Mindtree versinnbildlicht den Weg zur Cloud als Folge von sieben Stufen.
Mindtree versinnbildlicht den Weg zur Cloud als Folge von sieben Stufen. (Bild: © - oben901 - Fotolia.com)

Wer die Cloud erfolgreich nutzen will sollte konsistente Standards zur Steuerung von Diensten formulieren sowie Tools für das Echtzeit-Monitoring nutzen – so die Empfehlung des Technologiedienstleisters Mindtree.

Vom ersten Plan bis zur optimal verwalteten Cloudlösung durchlaufen Unternehmen verschiedene Reifephasen. Mindtree spricht sinnbildlich von sieben Stufen und will Organisationen mit den nachfolgend ungekürzt wiedergegebenen Tipps vor Stolperfallen bewahren:

1. Cloud-Strategie

Die erste Stufe besteht darin, einen Cloud-Plan zu entwickeln. Dazu gehört vor allem, strategische Ziele festzulegen. Dafür müssen Unternehmen den für sie passenden Cloud-Ansatz – öffentlich, privat, hybrid – und die entsprechende Art der Bereitstellung, nämlich IaaS, PaaS oder SaaS, auswählen. Die Entwicklung bestimmter Anwendungsfälle kann bei der Entscheidung helfen.

2. Portfolio-Analyse

Wenn der Masterplan steht, geht es darum, dass Anwendungen und Daten in der korrekten Reihenfolge migrieren. Diese Etappe beginnt mit einer Statusanalyse, auf die eine Untersuchung der Cloud-Eignung der Anwendungen folgt. Bei diesem Schritt ist es wichtig, ein umfassendes Bild der Infrastruktur des Unternehmens zu entwerfen. Dies hilft dabei, Unternehmenssysteme, Anwendungen und Daten zu identifizieren und zu priorisieren, die in die Cloud überführt werden müssen.

3. Cloud-Bau

Eine Cloud-Umgebung zu schaffen, die zu den eigenen Unternehmenszielen passt, setzt eine Zusammenführung grundlegender Elemente voraus. Dazu müssen Unternehmen einen vollständigen Entwurf ihres Rechenzentrums aufsetzen und eine konkrete Vorstellung ihrer Unternehmensanwendungen haben.

4. Cloud-Umstellung

Auf dieser Stufe erfolgt die tatsächliche Umstellung auf die Cloud-Plattform. Bis hierhin hat das IT-Team bereits eine Strategie zur Migration auf die Cloud entwickelt und eine Designvorstellung herausgearbeitet. Beides sollte dem Budget und den Zielen des Unternehmens entsprechen.

5. Systemeigene Cloud

Die Einführung einer systemeigenen Cloud-Lösung kann sehr komplex und zeitaufwändig sein. Zugleich erfordert sie ein großes Verständnis des heutigen Partner-Ökosystems. Unternehmen müssen dafür in kürzester Zeit Erkenntnisse aus Daten liefern, fehlertolerante Systeme bauen und Strukturen entwickeln, die Innovationen fördern. Native Cloud-Lösungen in Kombination mit Enterprise-Collaboration-Tools können hierbei eine große Rolle spielen.

6. Cloud-Governance

Die Cloud-Governance ist essentiell, um die Effektivität von Prinzipien und Prozessen einschätzen zu können. Unternehmen sollten konsistente Standards zur Steuerung der Cloud-Dienste und zur Definition der Prozesse formulieren sowie Kennzahlen für Reportings etablieren.

7. Cloud-Management

Auf der siebten und letzten Stufe haben es die Unternehmen erfolgreich in die Cloud geschafft. Die Herausforderung stellt hier das Cloud-Management dar, bei dem es um die Handhabung und Nutzung der Cloud-Performance geht. An dieser Stelle ist es sinnvoll, eine Echtzeit-Monitoring-Plattform einzuführen, die dabei helfen kann, Probleme in der Performance zu erkennen und die Produktivität des Unternehmens zu steigern.

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