Hybrid Cloud Integration

Bitte keine Schiebereien!

| Autor / Redakteur: Dirk Häußermann * / Elke Witmer-Goßner

Viele Unternehmen nutzen heutzutage einen Mix aus verschiedenen Cloud-Lösungen, weshalb die synchrone Integration von Daten und Anwendungen über alle Lösungen hinweg besonders wichtig ist.
Viele Unternehmen nutzen heutzutage einen Mix aus verschiedenen Cloud-Lösungen, weshalb die synchrone Integration von Daten und Anwendungen über alle Lösungen hinweg besonders wichtig ist. (Bild: Everythingpossible, Fotolia)

Dirk Häußermann, Geschäftsführer EMEA Central bei Informatica, über die größten Herausforderungen und die beste Strategie bei der Integration der Hybrid Cloud:

CIOs schieben vermehrt geschäftskritische Applikationen und Infrastruktur in die Cloud – hybride IT wird schnell zur Norm. Diese Entwicklung fragmentiert wesentlich die Daten und Applikationen, die Unternehmen anwenden, um ihre Geschäfte über die Grenzen von Unternehmens-Firewalls hinweg zu führen. Damit gehen Veränderungen einher, die den Status Quo von Organisationen und ihren Zuständigkeiten herausfordern. Bisher ruhte die Last, die Datenkonsistenz über Frontoffice- und Backoffice-Prozesse hinweg zu gewährleisten, auf den Schultern der Suite-Anbieter. Heute – in einer hybriden IT-Welt – muss der Kunde diese Aufgabe lösen.

Ein weiteres Problem: Viele Unternehmen treiben die Beschaffung und Implementierung von Cloud-Anwendungen voran – und dies führt zu weiteren Datenfragmentierungen. Diese Herausforderungen werden sogar noch verstärkt. Das omnipräsente Computing-Modell, das durch SaaS-, PaaS- und IaaS-Angebote ermöglicht wird, reduziert die Wirksamkeit üblicher, auf Perimetern basierender IT-Sicherheitssysteme. Organisationen benötigen nun eine Strategie und Werkzeuge, um ihre Daten und Applikationen auch über ihre Unternehmens-Firewall hinweg zu schützen.

Integration der Daten und Applikationen

Organisationen benötigen eine umfassende Datenplattform, die ein einziges Mal eingerichtet und überall eingesetzt werden kann – ein wichtiger Vorteil. Diese Geschäftslogik kann dann in ein On-Premise-System eingebaut werden, das beispielsweise in IBM Netezza verwaltet wird. Und sie kann genutzt werden, um Daten in Amazon Redshift zu analysieren.

Datenintegration ist nur die erste Hürde. IT-Manager müssen zudem ihre Daten und deren Qualität analysieren können, und diese nicht nur durch die Gegend schieben. Die Verbreitung schlechter Daten birgt früher oder später weitere Risiken für das Unternehmen. Ein Team im Unternehmen wird nur durch die Kontrolle der Datenqualität in der Lage sein, echte Mehrwerte aus den Informationen zu ziehen.

Data Governance bei der Migration

Schnell korrekte Informationen zu erhalten, beginnt schon bei der Art und Weise, wie Daten verwaltet werden. Anstatt Daten manuell zu bewegen oder die Integration des sogenannten „Spaghetti Codes“ Schicht für Schicht aufzubauen, müssen Unternehmen eine Datenarchitektur standardisieren, die eine einzige Integrationsschicht über alle Datenquellen hinweg bietet. Erst dann ist es möglich, Richtlinien, Prozesse und Standards für das Datenmanagement zu entwickeln, um das Ergebnis ihrer Daten-Assets zu optimieren. Am Ende des Tages ist es die Qualität der Daten, die das beste Analytics-Modell bietet. Und eine Garantie, dass Entscheidungen mit dem bestmöglichen Ergebnis getroffen werden können.

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