Infrastructure as a Service aus deutschen Rechenzentren

Wahlfreiheit und Sicherheit in der Open Telekom Cloud

| Redakteur: Advertorial

Mit der Open Telekom Cloud bietet die Deutsche Telekom ein sicheres Infrastructure-as-a-Service-Angebot auf OpenStack-Basis.
Mit der Open Telekom Cloud bietet die Deutsche Telekom ein sicheres Infrastructure-as-a-Service-Angebot auf OpenStack-Basis. (Bild: Deutsche Telekom)

Die OpenStack-basierte Open Telekom Cloud stellt Unternehmen eine herstellerunabhängige Plattform bereit. Damit kombinieren und skalieren sie Server, Speicher & Co. nach Wahl. Alle Infrastruktur-Ressourcen werden nach Bedarf bezahlt und ausschließlich aus zwei deutschen Rechenzentren erbracht.

Das Rechnen in der Wolke hat inzwischen den Mainstream erreicht – und ebenso den Mittelstand. Laut Bitkom Research nutzten 2015 erstmals über 50 Prozent der Unternehmen in Deutschland Cloud Computing Services, maßgeblichen Anteil daran haben kleine und mittelständische Unternehmen. Wachsender Beliebtheit bei Unternehmen aller Größen erfreuen sich Public-Cloud-Lösungen: Jedes vierte Unternehmen in Deutschland nutzt daraus bereits Dienste, Tendenz weiter steigend.

Flexible IaaS-Ressourcen auf OpenStack-Basis

Mit der Open Telekom Cloud hat die Deutsche Telekom im März 2016 ein Public-Cloud-Angebot auf Basis von OpenStack aufgelegt. Aus OpenStack, das einst als Tekkie-Projekt von Nerds für Nerds begonnen hatte, ist mittlerweile eine ausgereifte Architektur geworden. OpenStack steht als offene Plattform für die Unabhängigkeit von proprietären Standards und die Freiheit des Nutzers, jederzeit seinen Service-Anbieter zu wechseln. An der ständigen Weiterentwicklung des Frameworks ist neben anderen IT-Schwergewichten auch die Deutsche Telekom beteiligt. Weltweit tätige Unternehmen wie Sony, Disney oder Lenovo und viele Forschungseinrichtungen wenden OpenStack an.

So richtet sich die Open Telekom Cloud an Unternehmen und Organisationen aller Branchen und Größen, die sicher, flexibel und bedarfsgerecht Infrastructure as a Service (IaaS) beziehen wollen, beispielsweise um Lastspitzen abzufedern. Startups benötigen während der Entwicklung ihrer Softwareprodukte immer wieder IT-Ressourcen, Online-Händler müssen teils extreme saisonale Spitzenlasten bewältigen und Großunternehmen für Testreihen, Simulationen und Risikoanalysen massiv Speicher-, Rechen- und Datenbankleistung einsetzen.

Hierfür personal- und wartungsintensive eigene Systeme und Hardware einzukaufen, ist nicht die beste Idee. Die effizientere und auch kostengünstigere Lösung sind skalierbare IaaS-Ressourcen aus einer Public-Cloud-Lösung wie der Open Telekom Cloud.

Ressourcen dynamisch skalieren

Unternehmen greifen über ein Self-Service-Portal oder programmierbare Schnittstellen (API) auf die Open Telekom Cloud zu. Mit Sicherheitsmaßnahmen wie der Einrichtung einer Virtual Private Cloud beschränken und autorisieren sie von vornherein den Zugriff auf die ausgewählten IaaS-Ressourcen. Diese werden nachfrageorientiert bereitgestellt – die einfache Skalierung nach oben und unten ist jederzeit möglich. Autoscaling und Elastic Load Balancer passen die Rechenleistung automatisiert an wechselnden Ressourcenbedarf und dynamische Lastspitzen an und verteilen Lasten gegebenenfalls auf mehrere Server. Je nach Bedarf lassen sich via API auch Cloud-Ressourcen an die eigene IT ankoppeln, etwa über einen sicheren IP-VPN-Tunnel.

Die Unternehmens-IT erhält so mehr Beweglichkeit für ihre Projekte, während gleichzeitig die IT-Gesamtkosten sinken. Statt Ausgaben für eine eigene, wartungsintensive IT-Infrastruktur fallen nur Kosten für den Ressourcenbezug an, die in einem stundengenauen Pay-per-use-Modell abgerechnet werden.

Die einzelnen Services werden durch OpenStack-Module wie Nova (Elastic Cloud Server), Cinder (Elastic Volume und Backup Service), Glance (Image Management Service), Keystone (Identity and Access Management) und Neutron (Virtual Private Cloud) geliefert. Zudem sorgt OpenStack dafür, dass kein Vendor-Lock-In droht. Auch nach dem Umzug ihrer virtuellen Maschinen in eine andere Cloud nutzen Unternehmen die gleichen OpenStack-API und -Module wie zuvor.

Rechenleistungen zur Auswahl

Als Betriebssystem wählen Unternehmen offene Linux-Varianten, Oracle Linux, SUSE oder Windows – oder legen eigene, selbst gemanagte Images ab. Server stehen von einer bis 32 vCPUs zur Verfügung, Arbeitsspeicher von einem bis 128 GB RAM. Insgesamt gibt es rund 30 verschiedene Kombinationsmöglichkeiten für Einsatzgebiete bis hin zu High Performance Computing.

Für die Datenspeicherung ist Block Storage mit bis zu zehn virtuellen Festplatten mit 32 TB je Server verfügbar, je nach Anforderung als SATA, SAS oder SSD. Alternativ stellt die Open Telekom Cloud auch den besonders zu Archivierungszwecken geeigneten Object Storage bereit, der die Ablage von Dateien bis 50 TB Größe erlaubt. Des Weiteren stehen MySQL-Datenbanken ab einer vCPU und zwei GB RAM bis zu einer Größe von 8 Kernen und 64 GB RAM zur Verfügung. Hinzu kommt ein Management-Tool zur Performance-Optimierung der Datenbank.

Höchste Sicherheit

Die Deutsche Telekom erbringt die Services ihrer Open Telekom Cloud ausschließlich aus zwei Rechenzentren in Sachsen-Anhalt und unterliegt so automatisch den strengen deutschen Datenschutzgesetzen. Damit erfüllt sie auch in diesem Punkt die Erwartungen der Unternehmen: Rund 75 Prozent der für den Bitkom Cloud Monitor 2016 befragten Unternehmen nennen ein Rechenzentrum und einen Hauptsitz in Deutschland als wichtigste Kriterien bei der Wahl ihres Cloud-Providers.

Wer bereits Anwendungen in einer Cloud betreibt und in die Open Telekom Cloud umziehen möchte, nutzt hierfür die Cloud Container Engine. Mit ihrer Hilfe lassen sich auch komplexere Anwendungen per Knopfdruck auf eine andere Plattform verschieben. Im Schnitt kommen pro Monat 40 neue Unternehmenskunden hinzu, darunter das Forschungsinstitut CERN in Genf, das auf 1.000 Virtuelle Maschinen und 500 TB Storage aus der Open Telekom Cloud zugreift. Aufgrund der konstant hohen Kundennachfrage wird die Telekom die Kapazitäten der Open Telekom Cloud bis 2018 noch einmal um 150 Prozent erweitern.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 44307551 / Advertorials)