Toms Wochentipp: Updates bei Spracherkennung und Transkription Neue KI-Funktionen in Microsoft Teams

Von Thomas Joos 2 min Lesedauer

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Microsoft erweitert Microsoft Teams um neue KI-Funktionen für Online-Besprechungen. Die Plattform integriert automatische Spracherkennung für Untertitel und Transkripte sowie KI-gestützte Video-Zusammenfassungen aus Meeting-Aufzeichnungen. Beide Funktionen erscheinen laut Microsoft-365-Roadmap ab April 2026.

Microsoft integriert mehr KI-Funktionen in Teams, mit denen sich vor allem Besprechungen einfacher international durchführen lassen. (Bild: ©  Ibnu - stock.adobe.com)
Microsoft integriert mehr KI-Funktionen in Teams, mit denen sich vor allem Besprechungen einfacher international durchführen lassen.
(Bild: © Ibnu - stock.adobe.com)

Microsoft integriert eine automatische Spracherkennung für Meetings in Microsoft Teams. Die Plattform erkennt künftig die gesprochene Sprache jedes Teilnehmers automatisch und passt Untertitel sowie Transkripte in Echtzeit an. Damit entfällt die bisher notwendige manuelle Auswahl der gesprochenen Sprache innerhalb eines Meetings.

Teams erhält mehr KI-Funktionen für Meetings

Die Spracherkennung reagiert dynamisch auf Sprachwechsel innerhalb einer Unterhaltung. Teams analysiert kontinuierlich den Sprachinput der Teilnehmer und passt Untertitel sowie Transkript automatisch an die erkannte Sprache an. Diese Verarbeitung erfolgt in Echtzeit. Änderungen im Gesprächsverlauf führen unmittelbar zu aktualisierten Untertiteln und Protokollen. Die neue Funktion arbeitet mit vorhandenen Übersetzungs- und Dolmetscherfunktionen zusammen. Organisatoren müssen entweder das Interpreter-Tool aktivieren oder in den Meeting-Optionen die mehrsprachige Spracherkennung einschalten. Erst danach erkennt Teams automatisch die gesprochene Sprache einzelner Sprecher.

Microsoft ersetzt damit den bisherigen Workflow, bei dem Teilnehmer selbst festlegen mussten, welche Sprache im Meeting gesprochen wird. Die automatische Spracherkennung gilt sowohl für Live-Untertitel als auch für Transkripte von Besprechungen. Laut Microsoft betrifft die Änderung mehrere Plattformen, darunter Desktop-Clients, Web-Versionen sowie mobile Apps für Android und iOS. Der Rollout beginnt im April 2026 im Rahmen der allgemeinen Verfügbarkeit.

KI-gestützte Video-Zusammenfassungen von Meetings

Parallel führt Microsoft eine zweite KI-Funktion für aufgezeichnete Meetings ein. Teams erstellt künftig Video-Zusammenfassungen aus aufgezeichneten Besprechungen. Die Funktion erzeugt automatisch kurze Video-Highlights mit kommentierten Sequenzen aus dem Meeting. Die Plattform analysiert dafür die Meetingaufzeichnung und identifiziert relevante Gesprächspassagen. Anschließend generiert Teams eine kompakte Videodarstellung, die wichtige Aussagen oder Entscheidungen aus der Sitzung enthält. Die Zusammenfassung kombiniert mehrere kurze Clips aus der Aufzeichnung mit automatisch generierten Kommentaren.

Diese Video-Recaps ergänzen die vorhandene Funktion „Intelligent Meeting Recap“. Neben Textzusammenfassungen stehen damit auch visuelle Rückblicke auf zentrale Momente eines Meetings zur Verfügung. Die generierten Clips zeigen ausgewählte Passagen der Besprechung und heben zentrale Inhalte hervor. Microsoft nennt bisher keine Details zur Konfiguration oder Deaktivierung dieser Video-Zusammenfassungen. Offen bleibt daher, ob Administratoren oder Organisatoren die Erstellung solcher Recaps steuern können.

Der Rollout dieser Funktion startet ebenfalls im April 2026. Microsoft stellt die Video-Recaps für Desktop-Clients, Mac-Versionen und Web-Instanzen von Teams bereit. Laut Microsoft-365-Roadmap erfolgt die Bereitstellung in mehreren Cloud-Instanzen, darunter Standard Multi-Tenant sowie GCC und GCC High.

Mit beiden Erweiterungen baut Microsoft die KI-Unterstützung innerhalb von Microsoft Teams weiter aus. Automatische Spracherkennung verbessert die Mehrsprachigkeit von Meetings. Video-basierte Recaps sollen Besprechungen schneller nachvollziehbar machen und zentrale Inhalte aus Aufzeichnungen hervorheben.

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