Podcast: „Raus aus der Microservices-Falle!“ Warum Unternehmen ihre Cloud-Architektur überdenken

Von Elke Witmer-Goßner 2 min Lesedauer

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Der Microservices-Hype verliert an Glanz: In der Theorie versprechen moderne Architekturen maximale Skalierbarkeit und Flexibilität. In der Praxis führen sie jedoch immer häufiger zu komplexen, fragmentierten Strukturen mit hohen Kosten, unklarer Compliance und operativen Hürden. Muss deshalb aber alles zurück auf Anfang?

Aus dem Microservices-Hype in die Falle? In dieser Podcast-Folge warnt Daniel Weisser von Exxeta vor Komplexitätsfallen in Cloud-Architekturen.(Bild:  Vogel IT-Medien / Daniel Weisser)
Aus dem Microservices-Hype in die Falle? In dieser Podcast-Folge warnt Daniel Weisser von Exxeta vor Komplexitätsfallen in Cloud-Architekturen.
(Bild: Vogel IT-Medien / Daniel Weisser)

Kubernetes, Container und verteilte Systeme galten lange als Königsweg moderner Cloud-Architekturen. Doch die Realität zeigt: Viele Unternehmen kämpfen mit fragmentierten Plattformen, undurchschaubaren Abhängigkeiten und Kosten, die aus dem Ruder laufen. Microservices können zur Falle werden!

Die Mehrheit der Unternehmen nutzen inzwischen Multicloud-Ansätze. Doch es zeichnet sich eine Trendumkehr ab und monolithische Architekturen erleben eine Renaissance. Immer mehr Unternehmen verlagern Workloads zurück in Private- und On-Prem-Umgebungen.

Warnsignale einer gescheiterten Microservices-Architektur

Die Probleme entstehen nicht innerhalb einzelner Services, sondern im Zusammenspiel mehrerer. Während Containerisierung Standards setzt, verstärkt Kubernetes die Komplexität: Plattformspezifische Features zerstören die versprochene Cloud-Portabilität, Migrationen werden zum Albtraum.

Sehen wir jetzt das Comeback der Monolithen? Nicht ganz – aber modulare Monolithen mit internen Abhängigkeiten bieten eine Mittelwegslösung: niedrigere Komplexität, einfacheres Tracing, geringere Operational-Anforderungen.

„Wer beherrscht diese Komplexität?“ Diese Frage stellt Daniel Weisser, CTO des Tech-und Beratungsunternehmens Exxeta, in dieser Folge von CLOUD ON AIR in den Mittelpunkt – wie die Cloud-Architektur der Zukunft jenseits überholter Dogmen aussehen könnte. Denn nicht jede Architektur passt zu jedem Team.

  • Warum viele Unternehmen in der „Microservices-Falle“ stecken – und welche Probleme das mit sich bringt.
  • Wieso monolithische Architektur ein Comeback erlebt – und was Unternehmen daraus lernen können.
  • Wie ein strategischer Mittelweg jenseits von Schwarz-Weiß-Denken aussehen kann.

Wer sich ehrlich fragt, ob Kubernetes, Microservices und Multicloud zum eigenen Setup passen – spart sich Jahre technischen Schmerzes und unnötige Kosten.

Unser Gast bei CLOUD ON AIR, Folge 21
Daniel Weisser ist Chief Technology Officer bei Exxeta und verantwortet die technologische Ausrichtung sowie die Weiterentwicklung des Technologie- und Beratungsunternehmens. Er begleitet Unternehmen bei der Einführung innovativer IT-Lösungen und beschäftigt sich intensiv mit der Frage, wie Technologie Komplexität reduziert und nachhaltige Wertschöpfung ermöglicht.

Bildquelle: Exxeta

Die neue Folge ist ab sofort auf CloudComputing-Insider.de und gängigen Streaming-Plattformen (Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music) zu hören.

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