IT-Awards 2022 Die beliebtesten Anbieter von Managed Cloud Hosting

Von Martin Hensel

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An der Cloud führt in der modernen Geschäftswelt nahezu kein Weg mehr vorbei. Doch oftmals fehlt es in Unternehmen am nötigen Fachwissen, den technischen Ressourcen oder auch den nötigen Budgets für den Aufbau einer eigenen Infrastruktur. Anbieter von Managed Cloud Hosting bieten hierzu eine Alternative.

Im Geschäftsalltag zeichnet sich Managed Cloud Computing durch kurze Bereitstellungszeiten, geringen Verwaltungsaufwand und hohe Skalierbarkeit gegenüber klassischen On-Premises-Systemen aus.
Im Geschäftsalltag zeichnet sich Managed Cloud Computing durch kurze Bereitstellungszeiten, geringen Verwaltungsaufwand und hohe Skalierbarkeit gegenüber klassischen On-Premises-Systemen aus.
(Bild: sdecoret - stock.adobe.com)

Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: 84 Prozent aller deutschen Unternehmen nutzen laut dem „Cloud-Monitor“ des Digitalverbands Bitkom und den Marktforschern von KPMG mittlerweile Cloud Computing in ihrem Betrieb. Weitere 13 Prozent planen oder prüfen den Einsatz. Bereits im vergangenen Jahr hatte KPMG Österreich die „goldenen 20er für Cloud Computing“ anbrechen gesehen – eine Einschätzung, die von den aktuellen Zahlen weiter unterstrichen wird. Der Einsatz von Cloud Computing ist mittlerweile eindeutig zum Alltag in Unternehmen geworden.

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Dennoch wirft der Schritt in die Cloud immer noch Fragen auf, bei deren Beantwortung einige Unternehmen ins Schleudern kommen. Es fehlt oftmals an verfügbarem Know-how für den sicheren Betrieb einer Cloud-Plattform. Sicherheitsmaßnahmen und Compliance-Vorgaben stellen die transformationswilligen Firmen zusätzlich vor Herausforderungen. Anbieter von Managed Cloud Hosting können hierbei nicht mit Rat und Tat zur Seite stehen, sondern auch die praktische Umsetzung in die Wege leiten. Sie stellen nicht nur den nötigen Speicherplatz und Anwendungen bereit, sondern übernahmen auch Management, Wartung und Absicherung der Dienste. Entsprechende Beratungsleistungen stellen sicher, dass auch erst später aufkommende Fragen fachkundig beantwortet werden.

Public, Private, Hybrid und mehr

Die Angebotsvielfalt ist bei Managed-Cloud-Services äußerst umfangreich: Von Public und Private Clouds mit dedizierter Infrastruktur ist bis hin zu Hybrid- und Multi-Cloud-Architekturen nahezu alles denkbar. Laut dem „Cloud-Monitor“ zeichnet sich ein zunehmender Trend weg von reinen Private Clouds hin zu Public-Cloud-Angeboten ab. Zudem verfolgen immer mehr Unternehmen eine „Cloud first“-Strategie, in deren Rahmen bei IT-Projekten Cloud-Umsetzungen priorisiert behandelt werden.

Managed-Cloud-Provider stellen nicht nur die nötige Umgebung bereit, sondern betreuen ihre Kunden von Beginn der Planung über die Integration der Services und Applikationen bis hin zur Abwicklung von Monitoring, Wartung und Updates. Wie der „Cloud-Monitor“ zeigt, achten Kunden zudem stark auf die Resilienz der Angebote: 97 Prozent der Unternehmen gaben an, dass Leistungsfähigkeit und Stabilität der gewünschten Cloud-Lösungen unabdingbare Faktoren sind. Gleiches gilt für Sicherheit und Compliance (95 Prozent). Multi-Cloud-Angebote liefern entsprechende Leistungsmerkmale, da ihre Funktionalität in der Regel auch bei Teilausfällen erhalten bleibt.

Zahlreiche Vorteile – nicht nur finanziell

Managed Cloud Computing bietet zahlreiche Vorzüge, darunter etwa niedrige Latenzen, stabile Prozesse und zuverlässigen Betrieb mit sehr hoher Verfügbarkeit. Damit sind die Angebote auch modernen Workloads gewachsen, wie sie beispielsweise im Zuge von Containerisierung und Automatisierung vorkommen. Der Einsatz sicherer und entsprechend zertifizierter Rechenzentren, die sich im Inland oder an einem DSGVO-konformen Standort befinden, räumt viele Compliance- und Datenschutzbedenken bereits im Vorfeld aus. In Service Level Agreements (SLAs) werden die Rahmenbedingungen und der Leistungsumfang detailliert festgehalten.

Im Geschäftsalltag zeichnet sich Managed Cloud Computing durch kurze Bereitstellungszeiten, geringen Verwaltungsaufwand und hohe Skalierbarkeit gegenüber klassischen On-Premises-Systemen aus. Zeit-, orts- und geräteunabhängiger Zugriff auf die Unternehmensdaten ist ein weiterer Pluspunkt, der speziell in Zeiten zunehmenden Home-Office-Einsatzes eine wichtige Rolle spielt.

Letztlich spielen auch die Kosten eine wesentliche Rolle bei der Frage, ob und welches Managed-Cloud-Angebot für die jeweiligen Zwecke geeignet ist. Dem „Cloud-Monitor“ zufolge ist die Cloud-Technik kosteneffizienter und -flexibler als vergleichbare Vor-Ort-Lösungen. Gut drei Viertel der Unternehmen (78 Prozent) verfolgen im Rahmen ihrer Cloud-Computing-Strategie das Ziel, Kosten zu reduzieren.

Die größere Flexibilität und Geschwindigkeit wird zudem gern für das Experimentieren mit neuen Anwendungen und Geschäftsmodellen genutzt. „Führungskräfte des C-Levels wollen, dass die IT agiler, einfacher und kosteneffizienter wird. Die Ergebnisse des „Cloud-Monitors“ zeigen, dass immer mehr Unternehmen die Vorteile des Cloud Computings nutzen, um diese Ziele zu erreichen“, erklärt KPMG-Partner Gernot Gutjahr.

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