Neue Funktionen für Sicherheit, Management und Support

Cisco erweitert Intercloud um zusätzliche Hybrid-Cloud-Funktionen

| Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Cloud Computing, Big Data und Internet der Dinge waren die großen Themen der diesjährigen Cisco Live in San Diego.
Cloud Computing, Big Data und Internet der Dinge waren die großen Themen der diesjährigen Cisco Live in San Diego. (Bild: Cisco)

Während der Cisco Live in San Diego (USA) hat Cisco neue hybride Cloud-Services, die auf Intercloud Fabric (ICF) basieren, angekündigt. Zudem präsentierte der Hersteller eigene Hybrid-Cloud-Angebote, die von neuen Sicherheitsfunktionen über verbessertes Management verschiedener Clouds bis zum Support für zusätzliche Hypervisoren reichen.

Die Intercloud ist das globale Netzwerk an Clouds, das Cisco gemeinsam mit seinen Partnern aufbaut. Durch die flexible Aufteilung von Workloads sowie konsistente Netzwerk- und Sicherheitsrichtlinien über Public und Private Cloud-Umgebungen kann Cisco Intercloud Fabric die Komplexität der Hybrid Cloud reduzieren.

Neues von Partnern

Zehn Intercloud-Partner kündigten neue hybride Cloud-Services an, die auf Cisco Intercloud Fabric (ICF) basieren: Cirrity, Datalink, iland, Long View, Peak 10, Presidio, QTS, Quest, Sungard Availability Services und Virtustream. Gleichzeitig kooperieren 35 neue, unabhängige Software-Anbieter als Anwendungsentwickler und Service-Partner in den Bereichen Entwicklungsplattformen, Big Data und Analyse sowie Internet of Everything (IoE) für den neuen Intercloud Marketplace, der voraussichtlich im Herbst 2015 eröffnet wird. Zu den Partnern im Bereich Entwicklungsplattformen gehören Apprenda, Active State und Docker mit ihren Entwicklungsumgebungen. Cisco erweitert seine Mitarbeit an führenden Open Source Communities wie Cloud Foundry, OpenShift und Kubernetes und erstellt zudem ein integriertes Toolset für Continuous Integration und Development. Da Entwickler Zugang zu aktuellen Schnittstellen und Mikroservices für sämtliche Cloud-, IoE- und Big Data-Technologien über die Intercloud erhalten, kann Cisco die Angebote im Rahmen seiner DevNet-Initiative erweitern.

Im Bereich Big Data und Analyse ist Cisco Partnerschaften mit führenden Anbietern von Big Data-Lösungen eingegangen, unter anderem MapR, Hortonworks, Cloudera und der Apache Hadoop Community. Gemeinsam wollen die Unternehmen für die sichere Verbindung und nahtlose Erweiterung von on-premise Hadoop-Lösungen mit Cisco Intercloud Services für das sichere und zuverlässige Betreiben dieser Lösungen in hybriden Umgebungen sorgen. Außerdem wird Cisco für das IoE Schnittstellen für Anwendungsentwickler bereitstellen, die Netzwerkkontrolle, Performance und Sicherheit vom Rechenzentrum bis zum Gerät bieten. Zudem bietet das Unternehmen kritische IoE Services wie Datenvirtualisierung, Energywise und die Cisco Services Exchange-Plattform über die Intercloud.

Eigene Hybrid-Cloud-Angebote

Mit der Cisco Intercloud Fabric können Unternehmen ein einheitliches Betriebsmodell über ihre Hybrid Clouds beibehalten. Dies ermöglicht flexible Lastenverteilung sowie konsistente Netzwerk- und Sicherheitsrichtlinien – unabhängig vom Hypervisor oder der gewählten Cloud – von einer zentralen Konsole aus. Die neue ICF-Version vereinfacht die Hybrid Cloud in den Kernbereichen Sicherheit, Kontrolle und Flexibilität.

Cisco ICF enthält erweiterte zonenbasierte Firewall-Services durch die Unterstützung von Microsoft Azure. Mit der integrierten zonenbasierten Firewall, dem Cisco Virtual Security Gateway (VSG) können Kunden zudem die Richtlinien von ihren Cisco Nexus 1000V Series Switches in ihrem Rechenzentrum in einer Instanz auch in der Public Cloud nutzen. Damit erhalten sie die Möglichkeit, konsistente Firewall-Regeln in hybriden Cloud-Umgebungen zu implementieren. Indem Cisco jetzt auch die Amazon Virtual Private Cloud (VPC) unterstützt, können Unternehmen bereits bestehende VMs in einer Public Cloud unter die Kontrolle der Intercloud Fabric bringen. Neben VMware vSphere unterstützt Intercloud Fabric nun auch OpenStack KVM und Microsoft Hyper-V. Damit ist es mit der großen Mehrheit an Hypervisor-Installationen interoperabel.

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