Heterogene Virtualisierungsumgebung dank V-Alliance

Workshop: Citrix-Clients in virtuellen Microsoft-Umgebungen

24.10.2011 | Autor / Redakteur: Götz Güttich / Ulrike Ostler

Die V-Alliance von Citrix und Microsoft ermöglicht eine enge Verzahnung der Virtualisierungsprodukte beider Hersteller. Der Workshop zeigt, wie es geht. Bild: V-Alliance
Die V-Alliance von Citrix und Microsoft ermöglicht eine enge Verzahnung der Virtualisierungsprodukte beider Hersteller. Der Workshop zeigt, wie es geht. Bild: V-Alliance

Durch die V-Alliance verzahnen Citrix und Microsoft ihre Produkte. (siehe: Link unten). Der Workshop zeigt, welche Schritte für eine Umgebung erforderlich sind, in der von durch „Xen Desktop“ und „Xen App“ virtualisierte Desktops und Applikationenin virtuellen Umgebungen von Microsoft laufen: „Hyper-V“ in Kombination mit „System Center Virtual Machine Manager“.

In diesem Workshop werden wir zunächst einen Hyper-V-Server aufsetzen und dann auf diesem die virtuellen Maschinen und Management-Werkzeuge einrichten, die eine IT-Abteilung braucht, um virtuelle Desktops und Anwendungen an End-User im Netz zu verteilen. Dabei gehen wir nicht genau auf alle Installationsschritte für alle Softwarelösungen ein, da das den Rahmen des Artikels sprengen würde.

Windows-Installationen und Ähnliches laufen sowieso nach einem wiederkehrenden und bekannten Muster ab. Wir zeigen stattdessen im Detail, welche Schritte in welcher Reihenfolge nötig sind, um eine Mischumgebung aus Microsoft- und Citrix-Produkten einzurichten und ans Laufen zu bringen.

Nach dem Abschluss des Workshops ist es von beliebigen Stellen im Netz aus möglich, auf die virtuellen Desktops und die bereitgestellten Anwendungen zuzugreifen. Dabei sind keine Änderungen an der bestehenden Infrastruktur erforderlich, alle Dienste laufen in der neu hinzugefügten virtuellen Umgebung.

Die Test-Architektur

Die Architektur sieht folgendermaßen aus: Die Xen-Desktop-Umgebung besteht aus fünf virtuellen Maschinen, die alle auf einer Server-Hardware laufen. Bei der Hardware handelt es sich in unserem Testlabor um einen „IBM-X-Server 3400“ mit 10 Gigabyte RAM, einer Quad-Core-Xeon-CPU und 1,6 Terabyte Festplattenkapazität, auf dem ein „Windows Server 2008 R2“ mit der Hyper-V-Rolle zum Einsatz kommt.

Dieser Server verfügt über eine externe Netzwerkschnittstelle. Dazu kommt ein virtuelles Netz innerhalb der Hyper-V-Umgebung, das die fünf virtuellen Maschinen miteinander verbindet.

Der Domänen-Controller

Die erste dieser Maschinen ist ein Domänen-Controller, der eine Domäne mit der Bezeichnung „xendesktop“ bereit stellt. Auf dem zweiten virtuellen System laufen „Citrix Desktop Delivery Controller“ und die Konsole des System Center Virtual Machine Managers.

Rechner drei stellt Xen-App-Funktionen zur Verfügung und liefert die virtualisierten Applikationen. In unserem Workshop handelt es sich dabei um eine Demo-Applikation, nämlich „Wordpad“.

Die vierte virtuelle Maschine arbeitet als „Netscaler“-Gateway und realisiert den Zugriff aus dem normalen Netz auf die virtuellen Desktops. Das fünfte System wird als Windows-7-Template eingerichtet. Es dient im Betrieb als Vorlage für die virtuellen Desktops.

weiter mit: Die Installation

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