Heterogene Virtualisierungsumgebung dank V-Alliance

Workshop: Citrix-Clients in virtuellen Microsoft-Umgebungen

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Das Setup von Xen App6

Nach der Installation des Betriebssystems ging es auf diesem Server an das Setup von Xen App 6 und der dazugehörigen Datenbank. Auch hier verwendeten wir wieder den Microsoft SQL Server 2008 R2 Express.

Darüber hinaus aktivierten wir auf dem System die Remote-Desktop-Funktionalität und installierten das Web Interface for hosted Applications. Sobald das erledigt war, gaben wir Wordpad als Xen-App-Anwendung frei. Der Xen-App-Server war im Internal Net unter der IP-Adresse 192.168.20.14 erreichbar.

Zum Schluss kam das Netscaler Gateway „SVPX92“ an die Reihe, das den externen Zugriff auf die virtuellen Desktops ermöglichen sollte. Es arbeitete mit zwei virtuellen CPUs, vier GigabyteRAM und 20 Gigabyte Festplattenplatz und wurde über eine externe Netzwerkschnittstelle mit unserem LAN verbunden.

Zudem erhielt es im Internal Net die IP-Adresse 192.168.20.1. Dort war es als Gateway aktiv.

Die Konfiguration

Nachdem die Software installiert war, konnten wir uns daran machen, die Umgebung so zu konfigurieren, dass die virtual Desktops von außen nutzbar waren. Dazu starteten wir zunächst die „ADCore-VM“ und traten dann mit unserem Hyper-V-Server den xendesktop-Domäne bei.

Danach booteten wir das Hyper-V-System neu, loggten uns als lokaler Administrator ein und starteten nochmals die ADCore-VM. Anschließend meldeten wir uns als Domänen-Administrator an und installierten mit diesem Konto den System Center Virtual Machine Manager 2008 R2 (Server und Konsole) mit den Standard-Installationseinstellungen. Im nächsten Schritt fügten wir den Hyper-V-Host zur SCVMM-Konsole hinzu, woraufhin auch die zuvor erzeugten virtuellen Maschinen in der Konsole erschienen.

Jetzt konnten wir uns ans Anlegen der virtuellen Desktops machen. Dazu starteten wir die „XDDDC5-VM“ und riefen die dort bereits installierte SCVMM-Konsole auf. Mit dieser verbanden wir uns mit dem Hyper-V-Server und verifizierten, dass wir auch von XDDDC5 aus Zugriff auf die virtuellen Maschinen hatten.

Die Verbindung mit der lokalen Maschine

Anschließend riefen wir „Desktop Studio“ auf und verbanden uns mit der lokalen Maschine. Sobald die Connection hergestellt war, starteten wir den Wizard „Quick Deploy“.

Dieser fragte uns zunächst nach einem Namen für die Site. Für den Workshop nannten wir sie „Local Site“. Anschließend wollte er den Typ des Virtualisierungs-Host wissen.

Hier wählten wir „Microsoft virtualization“ und gaben den FQDN des Hyper-V-Servers (Hpyer-V.xendesktop.poc) an. Dazu kamen dann noch die Administrator-Credentials für die Anmeldung.

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