Erweiterte Vorgaben für Cloud-Sicherheit
Was sich durch C5:2026 bei der Cloud-Sicherheit ändert

Von Dipl.-Phys. Oliver Schonschek 3 min Lesedauer

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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat den Cloud Computing Compliance Criteria Catalogue (C5) in einer neuen Version vorgestellt. Der C5:2026 trägt den Entwicklungen der vergangenen Jahre Rechnung und wird die Cloud-Sicherheit deutlich beeinflussen, nicht nur in Deutschland.

Auch wenn Anbieter oder Anwender gerade kein Audit nach C5 planen, sollten diese die Forderungen aus C5:2026 bei der eigenen Risikoanalyse und Bestimmung der notwendigen Sicherheitsfunktionen für die Cloud trotzdem berücksichtigen.(Bild: ©  PandaStockArt - stock.adobe.com)
Auch wenn Anbieter oder Anwender gerade kein Audit nach C5 planen, sollten diese die Forderungen aus C5:2026 bei der eigenen Risikoanalyse und Bestimmung der notwendigen Sicherheitsfunktionen für die Cloud trotzdem berücksichtigen.
(Bild: © PandaStockArt - stock.adobe.com)

Bereits seit 2016 stellt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mit dem Cloud Computing Compliance Criteria Catalogue (C5) einen etablierten Pfeiler für die Sicherheit von Cloud Computing bereit, der regelmäßig aktualisiert wird. Für diese Aktualisierungen gibt es gute Gründe, denn das erforderliche Sicherheitsniveau im Cloud Computing hängt von der jeweils vorherrschenden Bedrohungslage und von rechtlichen Vorgaben ab, zu denen eine Compliance erzielt werden muss.

Neben den Bedrohungen und den rechtlichen Anforderungen entwickeln sich auch die Technologien weiter, die zu neuen Möglichkeiten und Risiken für die Cloud-Sicherheit führen. In den letzten Jahren und damit seit der letzten Version des C5 hat sich viel getan. Aus diesem Grund veröffentlichte das BSI die nächste Weiterentwicklung des C5, den C5:2026, zuerst als Community Draft zur öffentlichen Kommentierung und seit Ende März 2026 als finale Version.