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Die Installation
Zuerst richteten wir für den Workshop den Hyper-V-Server ein. Dazu installierten wir auf dem IBM-System den Windows Server 2008 R2, integrierten die Lösung in unser normales Netzwerk, spielten die Hyper-V-Rolle ein und verwendeten zum Schluss Windows Update, um das System auf den aktuellen Stand zu bringen.
Darüber hinaus riefen wir auf dem Server den Hyper-V-Manager auf und legten das eben erwähnte interne Netzwerk an, das die VMs miteinander verbinden sollte. Dieses Netzwerk nannten wir „“nternalNet“.
Zum Schluss konfigurierten wir die neu unter den Netzwerkadaptern erschienene Netzwerkschnittstelle auf dem Server, die zum Internal Net gehörte, als DHCPClient und trugen bei der externen Netzwerkkarte als ersten DNS-Server die statische IP-Adresse des virtuellen Active-Directory-Servers ein, den wir jetzt im folgenden Schritt aufsetzten (192.168.20.10). Dieser Schritt war erforderlich, damit der Hyper-V-Server später der xendesktop-Domäne beitreten konnte.
Die VMs entstehen
Danach ging es an die Einrichtung der virtuellen Maschinen. Auf der ersten, dem eben erwähnten Domänen-Controller für die xendesktop-Domäne, verwendeten wir eine Core-Installation des Windows Server 2008 R2 mit 512 MegabyteRAM, einer virtuellen CPU und fünf Gigabyte Festplattenplatz.
Dort aktivierten wir die Active-Directory-Dienste sowie die DNS- und DHCP-Server. Der Rechner erhielt den Namen „ADCore“ und die IP-Adresse 192.168.20.10 im Internal Net.
Das zweite System namens „XDDDC5“ lief mit einer Vollinstallation von Windows Server 2008 R2. Es erhielt zwei Gigabyte Arbeitsspeicher, eine virtuelle CPU und 20 Gigabyte Festplattenplatz.
Verwendung des Controller
Auf ihm installierten wir den „Desktop Delivery Controller 5.0“ für Xen Desktop, den Citrix Lizenz-Server 11.6.1, den „Microsoft SQL Server 2008 R2 Express“ als Datenbank, die Administrationskonsole für den System Center Virtual Machine Manager und das „Web Interface 5.4“. Es erhielt im Internal Net die Adresse 192.168.20.11.
Das Template für die virtuellen Desktops („Win7master“) verwendete im Gegensatz dazu unter Windows 7. Auf diesem System richteten darauf außerdem den Citrix Receiver und den Virtual Desktop Agent 5 ein. Es arbeitete mit einem Gigabyte RAM, einem virtuellen Prozessor, einem Netzwerkanschluss und einer Festplatte mit einer Kapazität von 15 Gigabyte.
Auf dem vierten virtuellen System („XDXA6“) kam wieder der Windows Server 2008 R2 zum Einsatz. Der Arbeitsspeicher betrug ein Gigabyte und die Maschine erhielt eine CPU und 20 Gigabyte HDD.
weiter mit: Das Setup von Xen App6
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