Shadow Work killt die Produktivität
Perk begegnet der „Ineffizienz per Design“

Von Dr. Dietmar Müller 5 min Lesedauer

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Laut einer neuen Studie von Forrester verzweifeln Angestellte weltweit an administrativen Aufgaben, die ihnen die Zeit für wertschöpfende Arbeit stehlen. Der Schaden läge global gesehen bei 1,7 Billionen Dollar pro Jahr! Nikita Miller, Chief Product Officer bei Perk, erläutert im Gespräch mit CloudComputing-Insider die möglichen Lösungen für das Problem.

„Shadow Work“ bezeichnet jene unsichtbaren, administrativen Aufgaben, die uns alle außerhalb des eigentlichen Kernaufgabenbereichs die Zeit stehlen – wie das Einreichen von Auslagen, die Reisebuchung oder das mühsame Einholen von Genehmigungen.(Bild: ©  JEGAS RA - stock.adobe.com)
„Shadow Work“ bezeichnet jene unsichtbaren, administrativen Aufgaben, die uns alle außerhalb des eigentlichen Kernaufgabenbereichs die Zeit stehlen – wie das Einreichen von Auslagen, die Reisebuchung oder das mühsame Einholen von Genehmigungen.
(Bild: © JEGAS RA - stock.adobe.com)

In der modernen Arbeitswelt findet sich ein Phänomen, das die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ganzer Nationen untergräbt: die sogenannte Schattenarbeit, neudeutsch auch „Shadow Work“ genannt. Während der Psychologe C.G. Jung diesen Begriff einst prägte, um das Aufspüren und Akzeptieren von dunklen, verdrängten Anteilen der menschlichen Persönlichkeit zu beschreiben, nutzt das Unternehmen Perk, bis vor Kurzem noch unter TravelPerk bekannt, den Begriff heute für eine handfeste ökonomische Analyse. Gemeint ist jener administrative Overhead, der jenseits der eigentlichen Kernaufgaben anfällt – vom mühsamen Sammeln von Belegen über die Koordination fragmentierter Reisebuchungstools bis hin zum zeitintensiven Einholen von Genehmigungen.

Die Dimensionen dieses Problems sind durch eine neue, großangelegte Studie von Forrester Consulting belegt. Der jährliche Produktivitätsverlust beläuft sich global auf die astronomische Summe von 1,7 Billionen US-Dollar. Allein für den Wirtschaftsstandort Deutschland wird der Schaden mit 188 Milliarden Euro beziffert.