Heterogene Virtualisierungsumgebung dank V-Alliance

Workshop: Citrix-Clients in virtuellen Microsoft-Umgebungen

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Auswahl des Master Image

Im nächsten Schritt konnten wir bei der Auswahl des Hyper-V-Server-Clusters auf „Browse“ gehen und unseren Cluster (Hyper-V) selektieren. Anschließend war es noch wichtig, den Speicher auf „Local“ zu stellen, den Punkt „MSSCVMMLibrary on Hyper-V.xendesktop.poc“ zu aktivieren und das Guest Network auf Internal Net zu setzen.

Danach ging es an die Auswahl des Master Image. Hier selektierten wir unseren „Win7master“. Zuletzt gaben wir die Zahl der anzulegenden virtuellen Maschinen an. Die hängt von der Leistungsfähigkeit der verwendeten Hardware ab. In der Testumgebung entschieden wir uns für zwei und fügten die „Domain Users“ zu den Benutzern hinzu.

Aktivieren der Xen-App-Funktion

Damit war der Wizard abgeschlossen und das Citrix Destop Studio konfigurierte die Dienste und den Host, erzeugte mit Hilfe des Microsoft System Center Virtual Machine Managers die virtuellen Komponenten und wies die Desktops zu. Wenn diese Aufgaben alle erledigt sind, erscheint das Dashboard des Studios. Zu diesem Zeitpunkt lassen sich die virtuellen Desktops bereits von der XDDDC5-Maschine aus erreichen.

Jetzt starteten wir die VM „XDXA6“, um die Xen-App-Funktion zu aktivieren. Sobald diese Maschine lief, mussten wir nur noch den Gateway einrichten, um die virtuellen Desktops von außen erreichbar zu machen.

Dazu booteten wir den Netscaler-VPX-Gateway „NSVPX92“ und loggten uns von XDDDC5 aus via Browser beim Konfigurations-Interface dieses Systems ein. Jetzt wechselten wir nach Netzwerk/IPs und fügten dort eine externe Netzwerkadresse aus unserem normalen LAN ein. Zusätzlich definierten wir eine virtuelle IP-Adresse, über die sich die Anwender verbinden konnten (ebenfalls aus unserem externen LAN) und richteten ein Zertifikat ein, um die Verbindung abzusichern.

Zugriff von außen

Jetzt konnten wir und daran machen, die virtuellen Desktops von außen zu nutzen. Dazu installierten wir zunächst auf einem Client in unserem LAN das Zugriffszertifikat des Servers XDDDC5 und trugen dann die zuvor auf dem Gateway angelegte virtuelle IP-Adresse in die hosts-Datei des Clients ein, damit dieser die Adresse „gateway.xendesktop.poc“ auflösen konnte. Die hosts-Datei findet sich unter Windows im Ordner „Windows\System32\drivers\etc“ und die Syntax lautet

((li)){IP-Adresse} gateway.xendesktop.poc

Danach war es möglich, sich vom Client aus über die URL „https://gateway.xendesktop.poc“ mit dem System zu verbinden und die virtuellen Desktops zu nutzen. Über den virtual Desktop haben die Benutzer jetzt auch Gelegenheit, mit Hilfe des Citrix Online Plugins auf die bereitgestellten Xen-App-Anwendungen (hier Wordpad) zuzugreifen. Die dazugehörige URL lautet in unserem Fall „http://XDXA6“.

Der Autor:

Dr. Götz Güttich leitet das Testlabor „IAIT“ in Korschenbroich.

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