Definition: KaaS – Migration von Container-Apps als Service Was ist Kubernetes as a Service?

Von zeroshope

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Der Begriff Kubernetes-as-a-Service beschreibt eine spezielle Dienstleistung, die von Experten bereitgestellt wird. Diese helfen bei der Migration der eigenen IT zu über Container bereitgestellten Anwendungen. Außerdem verwalten sie das System.

Kubernetes as a Service (KaaS) zur Migration und Verwaltung als konsequente Weiterentwicklung von Container-Modellen.
Kubernetes as a Service (KaaS) zur Migration und Verwaltung als konsequente Weiterentwicklung von Container-Modellen.
(Bild: gemeinfrei © Gerd Altmann / Pixabay )

Kubernetes-as-a-Service (KaaS) ist die Bezeichnung für eine Dienstleistung, in deren Rahmen Experten Unternehmen dabei helfen, die gleichnamige Open-Source-Plattform zu nutzen, um Anwendungen über Container auszuspielen und zu verwalten. Dies umfasst in der Regel die Erfüllung von zwei Aufgaben: Erstens ist die bestehende IT zu migrieren. Zweitens müssen die Spezialisten das System verwalten.

Kubernetes as a Service im Detail

Kubernetes ist eigentlich nur eine Open-Source-Schnittstelle. Über diese API lässt sich die Container-Orchestrierung einstellen. Dabei geht es darum, wie und wo diese ausgespielt werden. Container sind Mikroservice-Pakete, die über Abhängigkeiten und Konfigurationen verfügen. Metaphorisch gesprochen ist der Einkauf für das Kochen einer Mahlzeit ein guter Vergleich. In bestimmten Geschäften werden die einzelnen Zutaten in den Einkaufswagen in der benötigten Menge gelegt. Dies sind die Container. Insgesamt können sie zum Kochen verwendet werden - hierbei handelt es sich um die bereitgestellte Anwendung.

Das Bild verdeutlicht noch einige weitere Punkte, die für das Verständnis von KaaS nötig sind:

  • 1. Es ist denkbar, dass alle Zutaten in einem Geschäft vorhanden sind. Ein Container kann also die komplette Anwendung bereitstellen, aber es muss nicht so sein.
  • 2. Die Bereitstellung erfolgt cloud-basiert, denn beispielsweise ein Supermarkt ist in diesem Beispiel nichts anderes. Nutzer können von einem externen Standort alle Dinge beziehen, die sie benötigen. Sie brauchen kein eigenes Lager, sondern nur ein System für die Nutzung der Zutaten (Küche).
  • 3. Container können multi-cloud-fähig sein. Zutaten können in einem Geschäft gekauft werden, stehen aber möglicherweise auch in einem anderen zur Verfügung.
  • 4. Microservices können für mehrere Anwendungen genutzt werden. Zutaten eignen sich nicht notwendigerweise nur für ein Rezept, sondern für eine Vielzahl möglicher Speisen.

Das Problem ist, dass viele Unternehmen und sonstige Organisationen hierauf noch nicht vorbereitet sind: Software wird oft noch immer stationär installiert. Entsprechend aufwendig ist der Wechsel. Zugleich wird klar, wie viel Expertise für diesen von Nöten ist. KaaS löst diese beiden Probleme: Spezialisten stellen durch ihr Know-how die IT auf effektive Weise um und kümmern sich nachlaufend um die Verwaltung, damit das neue System stets bestmöglich funktioniert. Kubernetes-as-a-Service hat deshalb nur einen echten Nachteil: Der Dienstleister muss bezahlt werden.

Die Vorteile von Kubernetes-as-a-Service

Gegen diesen einen Nachteil stehen allerdings eine ganze Reihe von Vorzügen:

  • 1. Es werden IT-Ressourcen vor Ort eingespart.
  • 2. Die Umstellung gelingt ohne Sicherheitsrisiken. Die Experten achten speziell darauf, keine Öffnungen für Angreifer zu hinterlassen. Ihre Erfahrung ist dabei von großem Vorteil.
  • 3. Die IT-Infrastruktur lässt sich leicht skalieren.
  • 4. Eine zentrale Verwaltung ist möglich.
  • 5. Die Nutzer der Anwendungen können mit der Software weiterarbeiten, die sie kennen.

Fazit: KaaS ist das konsequente Weiterdenken von Kubernetes

Diese Erläuterungen zeigen, dass Kubernetes im Alltagsgebrauch einige Probleme verursacht, wenn bei den Administratoren kein umfassendes Expertenwissen vorhanden ist. Diese können insbesondere im Bereich der Sicherheit die Vorteile aufwiegen, die durch die Container-Nutzung entstehen. Kubernetes-as-a-Service ist das konsequente Weiterdenken des Konzepts: Es adressiert die Probleme und macht die Systeme auf diese Weise tauglicher.

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