Definition: die iCloud von Apple

Was ist iCloud?

| Autor / Redakteur: Blue Floyd / Florian Karlstetter

Für iOS-Geräte dient iCloud primär als Backup. Außerdem ist es mit dem Online-Dienst möglich, Daten auf bis zu zehn Apple-Geräten und Microsoft Windows-Rechnern synchron zu halten. Apple stellt seinen Kunden 5 GB Datenvolumen kostenlos zur Verfügung.
Für iOS-Geräte dient iCloud primär als Backup. Außerdem ist es mit dem Online-Dienst möglich, Daten auf bis zu zehn Apple-Geräten und Microsoft Windows-Rechnern synchron zu halten. Apple stellt seinen Kunden 5 GB Datenvolumen kostenlos zur Verfügung. (Bild: gemeinfrei (geralt / pixabay) / CC0)

Mit iCloud stellt Apple einen eigenen Cloud-Dienst zu unterschiedlichen Preisen zur Verfügung. Nutzer profitieren von automatischen Backups und einfacher Usability - auch auf Geräten und Betriebssystemen, die nicht von Apple stammen.Bis zu einem Datenvolumen von 5 GB ist die Nutzung von iCloud für Besitzer eines Apple-Gerätes kostenlos.

iCloud ist ein Dienst von Apple, der Anwendern Speicherplatz in der Cloud zur Verfügung stellt. Im Alltag wird iCloud von durchschnittlichen Anwendern ähnlich wahrgenommen wie eine externe Festplatte: ein Werkzeug, um Daten auszulagern und überall verfügbar zu machen. Apple stellt von iCloud sowohl kostenlose Ausgaben als auch Varianten gegen Geld zur Verfügung, die dann mehr Speicherplatz bieten.

In der nachfolgenden Bildergalerie haben wir eine Artikelsammlung rund um das Thema Apple iCloud für Sie zusammengestellt:

Grundlegende Funktionen von iCloud

Wie bei allen Cloud-Diensten steht auch bei iCloud im Vordergrund, dass eine permanente Verfügbarkeit der Daten erreicht werden soll - unabhängig vom verwendeten Gerät. Da Daten nicht lokal auf Smartphone, Notebook & Co. gespeichert sind, sondern auf den Servern von Apple, spielen der Standort und das Gerät des Nutzers keine Rolle. Sofern eine Internetverbindung besteht, wird der Nutzer auch seine Daten erreichen können. Gespeichert werden Daten wahlweise über ein Web-Interface oder direkt aus Applikationen in iOS, macOS und anderen Betriebssystemen und Anwendungen. Wie Anwender iCloud genau verwenden, spielt keine Rolle. Alle Datentypen, die auf der lokalen Festplatte eine Heimat finden können, dürfen auch in iCloud abgelegt werden. Auch die Organisation in Ordnern ist möglich.

Daten werden mit iCloud auf Wunsch automatisch synchronisiert, was auch den Vorteil hat, dass praktisch permanent eine Datensicherung, also Backup angelegt wird. Falls Probleme mit iPhone, iPad und anderen Geräten entstehen, sind die Daten noch immer in iCloud vorhanden. Es wird also auch für den unbedarften Anwender, der sich manuell nicht um Backups und Archivierungen kümmert, wesentlich schwieriger, seine Daten zu verlieren. Erreichbar ist das Web-Interface von iCloud über die einfache URL https://www.icloud.com. Für die Nutzung von iCloud ist eine eine Apple-ID notwendig.

Synchronisation über iCloud inbegriffen

Daten lassen sich in iCloud automatisch synchronisieren, sofern der Nutzer ein Apple-Gerät verwendet. Beispielsweise könnten Anwender Einträge in einem Kalender auf einem iPad verändern. Diese neuen Eingaben sind automatisch auch auf allen anderen Geräten, die mit dem iCloud-Konto verknüpft sind, sichtbar, wie etwa einem MacBook oder einem iPhone. Die iCloud ist somit nicht nur ein Dienst, der als Cloud-Speicherplatz dient, sondern auch ein Werkzeug für die Synchronisation von Daten über alle erdenklichen Geräte hinweg. Vor allem bei einem mobilen Lebensstil profitieren Anwender von dieser Funktion.

Zugriff von allen Geräten

Aktuell (Stand: August 2018) stellt Apple iCloud-Pakete mit Kapazitäten von 5 GB bis 2 TB zur Verfügung. Nur die Variante mit der geringsten Speicherkapazität ist kostenlos. Für derzeit etwa einen Euro (0,99 €) pro Monat erhalten Nutzer bereits 50 GB Speicherplatz, was für die meisten Anwender für Bilder, Videos, Musik, Dokumente und alle weiteren Daten ausreichen sollte. 200 GB schlagen in der EU mit monatlich derzeit 2,99 Euro zu Buche, ganze 2 TB Datenvolumen kosten hierzulande aktuell 9,99 Euro pro Monat.

Die Nutzung von iCloud ist außerdem, obwohl es sich um einen Dienst von Apple handelt, nicht nur auf die „iWelt“ beschränkt, sondern auch von Windows oder anderen Betriebssystemen aus möglich. Auch die Geräteart (Smartphone, Notebook, PC und dergleichen mehr) spielt bei der Verwendung keine Rolle.

Gefahren von iCloud

Wie bei allen Cloud-Diensten steht auch bei iCloud das Sicherheitsbedenken im Raum: Daten, die ins Internet ausgelagert werden, sind theoretisch immer von Angreifern erreichbar. Das bekannteste Beispiel aus den letzten Jahren geschah 2014, als zahlreiche private Bilder weiblicher Prominente ihren Weg ins Internet fanden. Gespeichert waren diese im Vorfeld bei iCloud. Zwar wurden die Daten nicht durch Sicherheitsprobleme auf Apples Seiten erlangt, allerdings zeigt das Problem dennoch, welche Schwierigkeiten beim Umgang mit Cloud-Diensten generell auftreten können. Jeder Nutzer sollte daher selbst entscheiden, ob die Nutzung von Cloud-Diensten wie iCloud das Risiko der Daten-Kompromittierung wert ist oder nicht.

In der nachfolgenden Bildergalerie haben wir eine Artikelsammlung rund um das Thema Apple iCloud für Sie zusammengestellt:

Fakten über iCloud auf einen Blick

  • Permanente Verfügbarkeit aller Daten auf jedem Gerät (Internetverbindung vorausgesetzt)
  • Variable Preisgestaltung - bis 5 GB auch kostenlos verfügbar
  • Plattformübergreifend auch auf Betriebssystemen abseits von Apple nutzbar
  • Generelle Gefahren von Cloud-Diensten auch bei iCloud vorhanden.

Workshops rund um das Thema iCloud

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iCloud in macOS X einrichten und optimieren

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iCloud im Webbrowser nutzen und konfigurieren

Geräte suchen, iCloud anpassen und mit Webanwendungen arbeiten (Teil 3)

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27.09.18 - Bei der Verwendung von iCloud können Anwender nicht nur mit ihrem iPhone und dem Mac arbeiten, sondern auch Daten mit Windows-PCs austauschen. Dadurch eignet sich iCloud auch gut zur Datensynchronisation in hybriden Umgebungen. lesen

Multifaktor-Authentifizierung und Datenschutz in iCloud

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