Im 17. Teil unserer Reihe über sichere Cloud-Speicher beschäftigen wir uns mit drei Lösungen, die für verschiedene Einsatzgebiete sinnvoll sind. Beispiele dafür sind Kubernetes, Cloud-Anwendungen oder das sichere Teilen von Dokumenten. Hierzu behandeln wir die Lösungen von MayaData, Oracle und J-Doc.
Sicher, zuverlässig und im Idealfall auch noch kostenlos – wir stellen in dieser Serie Storage-Lösungen aus der Cloud vor.
(Bild: Thomas Heitz - stock.adobe.com)
MayaData fokusiert sich auf die Bereitstellung von OpenEBS, einem Datenspeicher für Kubernetes auf Basis von Open Source. Oracle bietet eine Cloud-Plattform an, ähnlich wie AWS, Azure oder Google Cloud. Hier lassen sich Teile sogar kostenlos nutzen und in deutschen Rechenzentren speichern. J-Doc ist eine französische Alternative zu Dropbox, OneDrive, Google Drive oder WeTransfer und auf das sichere Teilen von Dokumenten spezialisiert.
MayaData und OpenEBS – Kostenloser Storage für Kubernetes
Bei MayaData handelt es sich um einen Anbieter für Storage zur Integration in Kubernetes. Seite Ende 2021 gehört MayaData zu DataCore. Für die Integration in Kubernetes setzt der Anbieter vor allem auf den bekannten Open-Source-Speicher OpenEBS. Den Storage stellt MayaData über die Cloud zur Verfügung. OpenEBS ist der beliebteste Open-Source-Speicher für Kubernetes und der Speicher gehört auch zu den schnellsten seiner Art.
In der CNCF-2020-Umfrage wird OpenEBS als die Nummer 1 der in der Produktion eingesetzten Cloud-nativen Speichersoftware genannt. Bei der Verwendung von OpenEBS über die Plattform von MayaData erhalten Organisationen 24/7-Support, um sicherzustellen, dass der Cloud-Speicher für den eigenen Kubernetes-Cluster ständig zur Verfügung steht. Die Community Edition von MayaData OpenEBS steht kostenlos zur Verfügung. Allerdings gibt es hier nur Support über den Public-Slack-Channel. Für den produktiven Einsatz kostet der Support 150 US-Dollar/Monat und Knoten.
Derzeit setzen bereits Unternehmen wie Bloomberg, Flipkart oder Optoro auf den Open-Source-Speicher. Die Plattform von MayaData macht es einfach, Verfügbarkeit, Sicherheit und Skalierbarkeit für Container-Workloads der Enterprise-Klasse mit Workload-spezifischer Speicherung und zunehmender Granularität und Kontrolle zu erreichen. Durch die Integration der Speicherlösungen von DataCore, Optimierungen für NVMe und Tuning können MayaData-Kunden Stateful-Workloads auf Kubernetes ausführen und von den Vorteilen profitieren, die OpenEBS in der Cloud bietet.
Oracle Cloud Infrastructure – Cloud-Speicher von Oracle
Oracle bietet mit Oracle Cloud Infrastructure (OCI) ebenfalls eine Cloud-Plattform an, genauso wie Microsoft, Amazon oder IBM. Auch hier steht Speicherplatz zur Verfügung, der zum Teil sogar kostenlos genutzt werden kann.
Um den Storage dauerhaft in der Produktion einzusetzen, ist natürlich mit Kosten zu rechnen. Bis zu 20 Gigabyte stehen kostenlos in der Cloud zur Verfügung. Dieser kann in den Buckets des Blockspeichers in OCI genutzt werden. Der Speicher kann bei der Erstellung als Standard-Speicher zum Einsatz kommen oder zur Archivierung.
J-Doc – Die französische Dropbox-Alternative
Der Cloud-Speicher von J-Doc (https://www.j-doc.com) kann 30 Tage kostenlos getestet werden. Im Fokus des Anbieters stehen Unternehmen, die ihren Mitarbeitern einen Cloud-Speicher zur Verfügung stellen wollen, mit dem auch sicher Dokumente geteilt werden können. Der französische Anbieter unterliegt der DSGVO, das heißt für europäische Unternehmen ist die Verwendung des Cloud-Dienstes problemlos möglich.
Die Kosten für 25 GB Speicherplatz liegen bei 760 Euro/Jahr. Dafür können Unternehmen eine unbegrenzte Anzahl an Benutzer anbinden. Das Übertragungsvolumen der Daten ist nicht begrenzt. Unternehmen, die nur eine sichere Plattform benötigen, um Dokumente zu teilen, können für 490 Euro pro Jahr 5 GB sicheren Speicherplatz erhalten. Auch hier kann eine unbegrenzte Anzahl an Benutzer angelegt werden.
Neben dem Zugriff über einen Webbrowser, stellt J-Doc auch Apps für Android und iOS zur Verfügung. Darüber hinaus sind auch Clients für Windows, Linux und macOS verfügbar. Die Clients ermöglichen das Synchronisieren mehrerer Verzeichnisse auf verschiedenen Endgeräten. Die Lösung ermöglicht es darüber hinaus auch, dass Gruppenverzeichnisse zwischen verschiedenen Standorten und Computern erstellt und mit J-Doc geteilt werden können. Der Anbieter stellt auch einen Virenschutz für die Dateien zur Verfügung, die Anwender mit J-Doc in den Cloud-Speicher laden können.
Stand: 08.12.2025
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