Dell EMC stellt neue Hybrid-Cloud-Plattform vor

Schlüsselfertiges Bauen auf Basis von Microsoft Azure Stack

| Autor: Elke Witmer-Goßner

Die Dell-EMC-Infrastruktur gründet auf langjähriger Zusammenarbeit mit Microsoft und wird auch für das Hybrid-Cloud-Modell fortgesetzt.
Die Dell-EMC-Infrastruktur gründet auf langjähriger Zusammenarbeit mit Microsoft und wird auch für das Hybrid-Cloud-Modell fortgesetzt. (Bild: © Jacky - Fotolia)

Mit Dell EMC Cloud for Microsoft Azure Stack kündigt Dell EMC eine schlüsselfertige Hybrid-Cloud-Plattform an, mit der sich eine auf Microsoft Azure Stack basierende Hybrid Cloud rasch und einfach implementieren und betreiben lässt. Die neue Plattform soll Unternehmen bei der Standardisierung auf das Microsoft-Azure-Ecosystem unterstützen und die Digitale Transformation mit einer automatisierten Bereitstellung von IT-Services für traditionelle und Cloud-native Applikationen fördern.

Die Interoperabilität zwischen Public- und Private-Cloud-Ressourcen hat sich schnell zur wichtigsten Anforderung an die IT-Infrastrukturen vieler Unternehmen entwickelt. Die neue Lösung ergänzt die vor mehr als drei Jahren eingeführte Dell EMC Enterprise Hybrid Cloud und die Dell EMC Native Hybrid Cloud für die Integration von Hardware, Software und Automation sowie die Bereitstellung von IT-Services. Dell EMC Cloud for Microsoft Azure Stack schlägt die Brücke zur Azure Public Cloud und dem Private Azure Stack. Die Hybrid-Cloud-Plattform besteht aus branchenweit führenden PowerEdge-Servern und Netzwerklösungen von Dell EMC. Sie wird als einsatzfertiger Stack erstellt, betrieben und unterstützt.

Schnelle Transformation

Als echte Hybrid Cloud beschleunigt Dell EMC Cloud for Microsoft Azure Stack die Applikationsentwicklung und -implementierung mit einer konsistenten API zwischen Azure und Azure Stack. Unternehmen sollen damit kosteneffizient auf traditionelle und cloud-native Applikationen in Azure und Azure Stack zugreifen, neue Anwendungen entwickeln und sie gemeinsam nutzen können. Die Integration der hauseigenen Backup- und Verschlüsselungstechnologien soll darüber hinaus durchgängigen Schutz und Sicherheit für die Daten von Kunden in Azure-basierten Public- und On-Premises-Cloud-Umgebungen bieten. Unternehmen können die PaaS-Umgebung Pivotal Cloud Foundry sowohl mit Azure als auch mit Dell EMC Cloud for Microsoft Azure Stack einsetzen.

Dell EMC unterstützt darüber hinaus über alle Projektphasen hinweg mit Services, angefangen von der strategischen Planung über die Implementierung bis hin zum Betrieb und der fortlaufenden Betreuung. Dell-EMC-Experten helfen den Unternehmen bei der Optimierung und dem Ausbau einer Hybrid-Cloud-Plattform sowie der Umsetzung ihrer Geschäftsziele. Die Dienstleistungen umfassen die Entwicklung und Anpassung von Servicekatalogen, den Aufbau von Identity- und Access-Management-Lösungen und eine Integration von Azure Stack in die Überwachungs- und Abrechnungssysteme. Zudem unterstützt Dell EMC den gesamten Lebenszyklus der Plattform durch automatische, proaktive und prognostisch arbeitende Tools sowie einen dedizierten Technical Account Manager im Rahmen von ProSupport Plus. Mit Hybrid-Cloud-Plattformen und dem Support durch Dell EMC sollen sich Unternehmen auf die Bereitstellung unterschiedlicher Applikations-Services konzentrieren können und sich nicht mit dem Aufbau und der Verwaltung ihrer Infrastruktur befassen müssen. Dell EMC Cloud for Microsoft Azure Stack soll in der zweiten Jahreshälfte 2017 verfügbar sein.

Studie unterstreicht Sinnhaftigkeit

Um besser zu verstehen, wie Unternehmen ihr Geschäft transformieren und die Vorteile, Kosten und Treiber beim Einsatz von Cloud-Modellen zu analysieren, hat Dell EMC das Marktforschungsunternehmen IDC mit einer Studie beauftragt. Dabei wurden weltweit 1.000 mittelständische und große Unternehmen befragt, die eine Private und Public Cloud einsetzen oder evaluieren. Dieser Studie zufolge verfügen 79,7 Prozent der Befragten bereits über eine Hybrid-Cloud-Strategie. Darüber hinaus nutzen 51,4 Prozent schon die Ressourcen von Public- und Private-Cloud-Infrastrukturen und weitere 29,2 Prozent planen dies im nächsten Jahr.

Die im IDC White Paper „The Power of Hybrid Cloud“ veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass die Gesamtbetriebskosten einer der wichtigsten Treiber für die Cloud-Einführung sind. Zu den weiteren Kriterien für IT-Infrastrukturentscheidungen hinsichtlich Workloads für Cloud-Umgebungen zählen Datensicherung und Datenschutz (34 Prozent), Flexibilität beim Betrieb (33 Prozent) und die wirtschaftliche Flexibilität der Modelle. Die Studie unterstreicht den Vorteil einer schnell einsatzfähigen Hybrid Cloud, welche die Stärken und Schwächen unterschiedlicher Cloud-Nutzungsmodelle ausbalanciert.

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