Kooperation von Citrix und Microsoft

Nahtloser Übergang in die Cloud-Ära

| Autor / Redakteur: Stefan Volmari * / Elke Witmer-Goßner

Auch wenn es federleicht anmutet, der Übergang in die Cloud muss gut durchdacht und in annehmbaren Tempo erfolgen.
Auch wenn es federleicht anmutet, der Übergang in die Cloud muss gut durchdacht und in annehmbaren Tempo erfolgen. (Bild: © Nmedia - Fotolia)

Public-Cloud-Services wie Amazon Web Services (AWS) und Microsoft Azure gewinnen für den Betrieb von Unternehmensapplikationen immer stärker an Bedeutung. Dies gilt inzwischen sogar für das traditionell eher Cloud-skeptische Deutschland, zumal immer mehr Cloud-Provider Dependancen in Deutschland eröffnen. Microsoft hat dafür sogar eine Kooperation mit der Telekom etabliert.

Die große Herausforderung ist es deshalb nun, den Übergang von traditionellen Applikationen zur Cloud-Nutzung möglichst reibungsarm zu gestalten. Der eco – Verband der Internetwirtschaft und das Consulting-Haus Arthur D. Little prognostizieren in einer gemeinsamen Studie, dass Public-Cloud-Services in Deutschland bis 2019 um bis zu 40 Prozent pro Jahr zulegen werden: Der Umsatz mit Public-Cloud-Services soll von 1,6 Milliarden Euro im Jahr 2015 auf 4,4 Milliarden Euro im Jahr 2019 steigen.

Und dieses rasante Wachstum gelte für Consumer- wie auch für B2B-Services. Denn mit lokalen Ressourcen zu einer Hybrid Cloud vereint bietet das Cloud Computing eine Always-on-Infrastruktur mit hoher Skalierbarkeit, die sämtliche Anforderungen an Datensicherheit und Redundanz erfüllt.

Nur nicht zu viel Veränderung

Gefördert wird dieser Trend deshalb nicht nur von den reinen Cloud-Playern, sondern auch von den vertrauten Anbietern von Unternehmensanwendungen. So bietet Microsoft mit Office 365 ein attraktives Angebot, um Nutzer lokal installierter Office-Suiten für die Cloud zu begeistern. Damit zielt man in Redmond nicht zuletzt auch darauf ab, die eigene Cloud-Plattform Azure für den Betrieb gehosteter Enterprise-Applikationen zu empfehlen. Ein wichtiger Aspekt hierbei: Die Unternehmen können und wollen in den allermeisten Fällen nicht einfach „umschalten“ auf Cloud-native, also originär für den Betrieb in dynamisch skalierenden Cloud-Umgebungen geschriebene Applikationen. Dazu haben sie viel zu viel Zeit und Budget in ihre bewährten On-Premise-Applikationslandschaften investiert. Ein Hosting der Enterprise-Applikationen auf einer IaaS-Plattform wie Azure bietet hier die Möglichkeit, die Vorteile der Cloud mit den Ansprüchen an Individualität, lokaler Kontrolle, Datensicherheit und Compliance zu vereinen – Stichwort „Hosted Private Cloud“.

Extrem wichtig ist es hier, den Anwendern die bestmögliche Performance beim Applikationszugriff zu liefern, damit sie den Wechsel zu einer Cloud-Umgebung nicht als Rückschritt und Belastung empfinden. Denn der Zugang zu Cloud-Umgebungen erfolgt in aller Regel über das Internet, und dessen Leistung und Bandbreite sind stets nur „Best Effort“ – man bemüht sich, aber Performance-Limitierungen und -Schwankungen sind jederzeit möglich.

Citrix beispielsweise setzt deshalb auf seinen im Unternehmenseinsatz seit Jahren auf Herz und Nieren getesteten HDX-Stack, um angesichts der „Best Effort“-Basis des Internets bzw. der Cloud die maximale Leistung aus einer Verbindung heraus zu kitzeln. HDX ist eine speziell für die Remote-Nutzung von Unternehmens-Apps konzipierte Zugriffsarchitektur mit dynamischer Bandbreitenkontrolle und zahlreichen Mechanismen der Performance-Optimierung. So bildet HDX auch die Basis für die Citrix Cloud, mit der sich Fernzugriffe auf On-Premise- und Cloud-basierte Ressourcen eines Unternehmens zentral steuern und zusammenführen lassen.

Technolgie-Partnerschaften ebnen den Übergang

Die Bedeutung des Themas ist so groß und die Effizienz des HDX-Stacks so überzeugend, dass Microsoft kürzlich sein eigenes Fernzugriffs-Tool namens „Azure Remote App“ eingestellt hat und sich stattdessen vollständig auf die Zusammenarbeit mit Citrix stützt: „Kunden haben uns konsistentes Feedback geliefert, dass sie eine umfassende, End-to-End-, cloud-basierte Lösung für die Bereitstellung von Windows-Apps wünschen“, heißt es in einem Technet-Blogbeitrag von Microsofts Remote Desktop Team. Microsoft entwickelt deshalb gemeinsam mit Citrix unter dem Arbeitstitel „XenApp Express“ einen neuen Fernzugriffs-Stack, um genau diese Kundenwünsche zu erfüllen.

Stefan Volmari, Citrix.
Stefan Volmari, Citrix. (Bild: Citrix)

Für die IT-Entscheider in den Unternehmen bedeutet dies: In enger Partnerschaft mit Microsoft ebnet Citrix Unternehmen den Weg in die Cloud – beim Zugriff mit höchstmöglicher Geschwindigkeit, aber bei der Cloud-Transformation in genau jenem Tempo, mit dem das Unternehmen diesen Übergang durchführen will.

* Der Autor Stefan Volmari ist Director Systems Engineering CEE für Citrix.

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