Deep Dive

Multi Cloud Services Management mit Fujitsu FCSM

| Redakteur: Florian Karlstetter

Von Technikern für Techniker: Der CloudComputing-Insider Deep Dive ist ein technisch tiefgehender Blick auf eine Cloud-Lösung; hier: Fujitsu FCSM.
Von Technikern für Techniker: Der CloudComputing-Insider Deep Dive ist ein technisch tiefgehender Blick auf eine Cloud-Lösung; hier: Fujitsu FCSM. (Bild: Vogel IT-Medien / Fujitsu)

Im Deep Dive von CloudComputing-Insider zeigt Janco Lönneker, IT-Consultant für den Cloud-Bereich bei Fujitsu, wie man mit den Fujitsu Multi Cloud Management Services („FCSM“) die kompletten Tasks rund um Multi-Cloud- und on Premises-Infrastrukturen erledigt bekommt und dabei den Kostenüberblick behält.

Das Problem ist bekannt: Organisationen gehen in die Cloud, haben aber keine Übersicht, wer welche Cloud-Ressourcen ins Laufen gebracht hat, ob diese noch benötigt werden und ob diese kostenoptimal eingekauft wurden. Das von Janco Lönneker vorgestellte Framework löst dieses Problem: Es umfasst unter einer Oberfläche zusammengefasst die Bereiche Cloud-Management, Application-Management und -Migration, Cloud-Monitoring, IT-Service Management (ITSM), Backup/Recovery und Cloud Finance Management.

Teil I: Cloud-Management und -Migration

Im Cloud Management, dem sogenannten EOS (der Fujitsu-eigene Enterprise Operation Service) ist es möglich, Ressourcen auf den verschiedenen gängigen Clouds wie AWS, Azure, Open Stack, Oracle (Google Cloud ist in Arbeit) sowie lokale VMs zu managen. Dort erhält man eine detaillierte Übersicht aller Instanzen, Storage- und Netzwerk-Gruppen sowie Subscriptions. Ebenso lässt sich hier das Tagging für die später noch wichtige Finanzübersicht durchführen. Im Application Blueprinting & Migration Center von Uforge, einer Fujitsu-Tochter, können Maschinen und Applikationen migriert werden. Zum Beispiel in dem bekannten „Lift and Shift“-Ansatz, in dem eine Maschine erst gescannt und dann für Cloud-Plattformen, entweder bearbeitet oder unbearbeitet, verfügbar gemacht werden kann. Dabei können die unterschiedlichsten Ziel-Images erstellt werden: Generische Cloud-Instanzen, Docker, ISO oder VM. Im Deep Dive zeigt Lönneker am Beispiel von Mediawiki wie leicht das geht, einschließlich der Zusammenstellung von Applikations-Szenarien und Verwaltung der Admin-Credentials.

Teil 2: Cloud-Monitoring, Service-, Kosten- und Backup-Management

Im Cloud Monitoring, ein Client des mächtigen Zabbix, der mit Daten aus dem EOS gespeist wird, ist es dann möglich, das Inventory komplett zu überblicken, zu überwachen und (automatisierte) Reports anzufertigen. Auch das Thema ITSM ist Teil der Fujitsu Cloud Management Services, dazu wurde Triole von ServiceNow vollständig integriert. Hier lassen sich Change Requests erfassen und die entsprechenden Genehmigungsketten für das Service Management der gesamten Systemlandschaft abbilden. Besonders interessant ist das Thema Finanzcontrolling geregelt. Hier greift Fujitsu auf das konzerneigene PICCO zurück. Es ermöglicht die vieldimensionale Überwachung aller Kosten und Budgets. Es liefert z.B. auch die Forecasts und Aufsplittungen auf Provider und bietet die Möglichkeit, umfassende Preisvergleiche zwischen den Anbietern, auf Wunsch einschließlich der eigenen Private-Cloud, anzustellen. Darüber hinaus bietet Fujitsu das Universal Dashboard, in dem nochmals „adminfreundlich“ auf mehreren Screens ein zentraler, visueller Überblick über die Landschaft angezeigt werden kann. Auch das kritische Thema Backup wurde mit Commvault unter dem Namen Hybrid Data Management integriert. Damit lassen sich nicht nur das Cloud-, sondern auch das Tape-Backup steuern. Es arbeitet agentbasierend und liefert eine Job-Übersicht und Details zu den Backupscans. Letztlich kann das extrem wichtig werden, wenn man für DR- oder Clexit-Szenarien die Cloud-Ressourcen auf eine lokale Tape-Library runterziehen möchte oder muß – Compliance läßt grüßen!

Fazit

Mit den Multi Cloud-Services Management hat Fujitsu ein einzigartiges Set aus insgesamt sieben Services im Portfolio, um die gesamten Cloud-Aktivitäten und on-Premise-Strukturen einer Organisation in einem Best-of-Breed- / One-Stop-Shopping-Ansatz zu managen. Im Zentrum steht dabei natürlich das eigene EOS, das mit allen anderen Bausteinen nahtlos ineinander arbeitet, so dass die Anforderungen einer modernen IT-Organisation im Cloud-Zeitalter abgebildet werden können. Die Lösung ist modular bepreist und kann im Branding für Partner oder Organisationen angepasst werden. Weiter Infos zu den Services finden Sie hier.

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