Jenseits von Containern und VMs
Der Aufstieg der KI-nativen Cloud

Von Dr. Dietmar Müller 10 min Lesedauer

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Die IT-Infrastruktur steht vor einer neuerlichen Revolution: Vektordatenbanken und dynamische Allokation verändern die Cloud von Grund auf. Welche neuen Layer und Services Cloud-Architekten müssen Architekten jetzt beherrschen? Antworten darauf gibt nicht zuletzt Dr. Walter Sun, weltweiter KI-Chef der SAP, im Gespräch mit CloudComputing-Insider.

Die neue AI-native Cloud verschiebt das Grundprinzip der Cloud von einer Ressourcen-orientierten Architektur mit virtuellen Maschinen hin zu einer Funktionalitäts-orientierten Welt mit KI-Modell-APIs.(Bild: ©  fotomek - stock.adobe.com)
Die neue AI-native Cloud verschiebt das Grundprinzip der Cloud von einer Ressourcen-orientierten Architektur mit virtuellen Maschinen hin zu einer Funktionalitäts-orientierten Welt mit KI-Modell-APIs.
(Bild: © fotomek - stock.adobe.com)

Alles ist im Fluss – gerade haben wir es uns in der Cloud-nativen-Ära gemütlich eingerichtet, da ist sie auch schon wieder vorbei. Die Zeit war geprägt durch eine – aus heutiger Sicht – „traditionelle“ Cloud-Infrastruktur, namentlich Infrastructure-as-a-Service (IaaS) und Platform-as-a-Service (PaaS). Beide dienen der Verarbeitung von Workloads der Web 2.0-Ära mit virtuellen Maschinen, entsprechenden Datenbanken, Microservices und Containern.

Letztere waren noch vor weniger als zehn Jahren der angesagteste Modetrend der IT-Szene, heute haben sie sich etabliert und werden auch in der neuen, KI-nativen Welt gebraucht. Sie erfüllen die Anforderungen heutiger generativer künstlicher Intelligenz (KI) und Large Language Models (LLMs) an Latenz, Durchsatz und Ressourceneffizienz. Doch da ist noch mehr, viel mehr. Im Folgenden zeigen wir die wichtigsten architektonischen Änderungen auf und erklären, wie Unternehmen davon profitieren können.