IT as a Service-Modelle

Modernes IT-Management für den Arbeitsplatz der Zukunft

| Autor / Redakteur: Florian Beiter* / Florian Karlstetter

Die Nachfrage nach „as-a-Service“-Modellen steigt - und damit auch die Komplexität beim IT-Management. Device as a Service als Lösungsansatz: mit einheitlicher, übergreifender Verwaltung und Kontrolle hin zur Smart IT.
Die Nachfrage nach „as-a-Service“-Modellen steigt - und damit auch die Komplexität beim IT-Management. Device as a Service als Lösungsansatz: mit einheitlicher, übergreifender Verwaltung und Kontrolle hin zur Smart IT. (Bild: © Gorodenkoff - stock.adobe.com)

Die heutige Arbeitswelt ist so vielfältig wie nie zu vor. Wir leben und arbeiten länger; zudem treten neue Generationen ins Arbeitsleben ein, die andere Erwartungen an Arbeitgeber und Arbeitsmodelle sowie Aufgaben mit sich mitbringen. Unabhängig von dieser Vielfalt steht für die Mehrheit der Mitarbeiter eines im Fokus: Sie wollen ohne technische Störungen arbeiten und produktiv sein.

Die Umsetzung variiert natürlich von Mitarbeiter zu Mitarbeiter und von Aufgabe zu Aufgabe. Und genau das ist der Punkt. Der heutige Arbeitsplatz ist nicht homogen und einheitlich – oder zumindest sollte er es nicht sein. Der Arbeitsplatz und die zugehörige Technologie sollen Mitarbeiter dabei unterstützen, ihre Arbeit so zu machen, wie es zu ihnen und ihren Aufgaben passt.

Doch genau diese Vielfalt und die unterschiedlichen Anforderungen und Voraussetzungen stellen IT-Abteilungen vor immer größere Herausforderungen. Wie kann ein IT-Leiter, der alle Erwartungen der Mitarbeiter und ihre bevorzugte Arbeitsweise unterstützt, gleichzeitig aber auch die IT-Landschaft des Unternehmens sicher und effizient verwalten? Organisationen müssen in der Lage sein, die Kontrolle und Transparenz über ihre IT-Landschaft aufrechtzuerhalten und gleichzeitig den Mitarbeitern ein gewisses Maß an Flexibilität und Mobilität zu bieten. Für Unternehmen, die zahlreiche Endgeräte und Services im Einsatz haben, klingt das Thema Kontrolle vielleicht eher wie ein Wunschtraum – ein Wunschtraum, der mit großen Investitionen verbunden ist. Aber er ist umsetzbar und Unternehmen müssen diesen Schritt gehen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und die digitale Transformation zu vollziehen.

Ein Beispiel sind die Endgeräte: Die Anzahl der Endgeräte im Unternehmen wächst exponentiell. Bis 2020 wird es weltweit voraussichtlich neun Milliarden kommerzielle Geräte geben, so das Ergebnis einer Studie von HP. Die heutigen mobilen Mitarbeiter vernetzen sich von fast überall – Flughäfen, Cafés, oder von unterwegs – mit ihrem Büronetzwerk. Mitarbeiter profitieren von dieser Flexibilität. Die Arbeit des IT-Managers, der alles kontrollieren und dabei kosteneffizient arbeiten muss, wird dadurch allerdings sehr viel komplexer. Denn er muss nun eine Vielzahl unterschiedlicher Endgeräte verschiedener Hersteller mit einer Vielzahl von Plattformen und Betriebssystemen verwalten.

Effizienz fördern

Die Anforderungen eines Unternehmens und der Mitarbeiter verändern sich im Laufe der Zeit. Aus diesem Grund ist es notwendig, Hardware zu ersetzen oder zu aktualisieren. Technologische Fortschritte können dazu führen, dass bestimmte Software nicht mehr unterstützt wird. Für IT-Manager zieht dies wiederum einen beträchtlichen Zeit- und Kapitalaufwand mit sich, um die sich wandelnden Geschäftsanforderungen und die Technologielandschaft richtig zu managen.

Eine Lösung könnte die Einführung eines „as-a-Service“ IT-Modells sein. Dieses Modell ermöglicht es Unternehmen, Zeit und Kosten für die Bereitstellung und Verwaltung von IT-Ressourcen und -Infrastrukturen zu sparen. Dazu steigen die Produktivität und Effizienz der Mitarbeiter, einschließlich der IT-Abteilung selbst. Kosten sind zudem besser kalkulierbar, denn Unternehmen müssen den Austausch von Geräten nicht extra zahlen. Mitarbeiter bekommen so jederzeit die richtige Technologie für ihre Aufgabe an die Hand.

Smart IT

Die Nachfrage nach dem „as-a-Service“-Modell steigt stetig und die Möglichkeit, jedes Gerät eines beliebigen Herstellers auf jeder Plattform oder jedem Betriebssystem zu verwalten, zu sichern und zu warten, verspricht große Vorteile. Kein Wunder, dass immer mehr Unternehmen auf diesen Zug aufspringen. HP bietet Kunden beispielsweise HP Device as a Service (HP DaaS) an – ein Service, der für Geräte unterschiedlicher Betriebssysteme und Anbietern funktioniert. Unternehmen können dabei Endgeräte wie Notebooks leasen, anstatt sie zu kaufen. Vor allem wird die IT-Abteilung dabei unterstützt, die gesamte Geräteflotte aktiv zu verwalten, auszuwerten und Erkenntnisse zu gewinnen. Auf diese Weise lassen sich Assets und IT-Ressourcen optimieren.

Viele Unternehmen gehen davon aus, dass die Zulassung verschiedener Gerätetypen und Betriebssystemen zu erhöhter Komplexität beim IT-Management führt. Dies stimmt allerdings nur bedingt. Denn die richtigen Tools sowie die Kombination aus intelligenter Management-Plattform und Analytik schaffen Organisationen und CIOs wertvolle Vorteile und Mehrwerte.

Ein Beispiel: Im Jahr 2020 wird Windows 7 voraussichtlich nicht mehr verfügbar sein. Wie findet ein Unternehmen heraus, ob alle eingesetzten Endgeräte mit Windows 10 kompatibel sind? Ein Service wie HP DaaS Proactive Management mit HP TechPulse – das Bestandsberichte über die Kompatibilität und Einsatzbereitschaft von Windows 10 sowie die Unterstützung der Microsoft-Telemetrie-Integration liefert – kann Unternehmen dabei unterstützen, sich auf die Zukunft vorzubereiten und die Potenziale ihrer bestehenden Investitionen vollständig auszuschöpfen.

Und was wäre, wenn Unternehmen potenzielle Festplatten- und Batterieprobleme erkennen könnten, bevor sie auftreten? Predictive Analytics, die jetzt für alle Plattformen einschließlich Android- und Mac-Geräte verfügbar sind, bieten verwertbare Informationen, bevor diese Probleme die Anwender betreffen. Multi-Geräte-Umgebungen stellen kein Problem mehr dar. Sie sind vielmehr eine gute Möglichkeit, Mitarbeiter dabei zu unterstützen, besser und auf ihre eigene Weise mit einem Gerät zu arbeiten, das ideal zu ihnen passt – und genauso arbeiten sie am effizientesten und produktivsten.

Unterstützung und Sicherung der IT in der Zukunft

Florian Beiter ist Manager Computing & Essential Print Services Germany and Austria bei HP.
Florian Beiter ist Manager Computing & Essential Print Services Germany and Austria bei HP. (Bild: Maik Kern (www.maik-kern.de) / HP)

Doch mit den wachsenden Herausforderungen für die IT-Abteilungen kann die Versuchung groß sein, die Anzahl der Endgeräte einzuschränken, die von der unternehmenseigenen IT-Abteilung bereitgestellt werden. Organisationen müssen jedoch in der Lage sein, sich anzupassen. Nur so sind sie in der Lage, die neuen Technologien optimal zu nutzen und die sich wandelnden Bedürfnisse und Anforderungen unterschiedlicher Generationen von Mitarbeitern zu unterstützen.

Modernes IT-Management ist komplex – es erfordert die Transparenz aller Endpunkte in der IT-Umgebung und einen auf Effizienz und Mitarbeiter ausgerichteten Ansatz für Endgeräte. Die gute Nachricht ist, dass es mit einem Insight- und datengesteuerten Managementansatz keinen Grund gibt, warum ein Unternehmen nicht schon heute die Bedürfnisse der Mitarbeiter und der IT-Abteilung erfüllen kann, während es gleichzeitig die Technologie von morgen plant und bereit ist, sie zu nutzen.

Der Autor: Florian Beiter, Manager Computing & Essential Print Services Germany and Austria bei HP.

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