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Dritte Plattform sichert Wettbewerbsfähigkeit Mittelstand soll mehr in IT investieren

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Mittelständische Unternehmen werden IT-Aufgaben in den kommenden Jahren verstärkt outsourcen. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine Umfrage des Dienstleisters DiOmega.

„Das Outsourcing von Aufgaben spielt bei der IT-Planung mittelständischer Unternehmen eine zunehmend zentrale Rolle.“
„Das Outsourcing von Aufgaben spielt bei der IT-Planung mittelständischer Unternehmen eine zunehmend zentrale Rolle.“
(Bild: DiOmega)

Selbst eine Full-Service Agentur für IT und Web, erkennt DiOmega eine wachsende Bedeutung externer Dienstleister für mittelständische Unternehmen. Ergebnisse einer Umfrage unter 100 IT-Experten sollen diesen Trend bestätigen.

Demnach glauben beispielsweise 57 Prozent der Befragten: Unternehmensfremde Spezialisten können maßgeblich dazu beitragen, stockende oder zu scheitern drohende IT-Projekte zu retten. 55 Prozent der IT-Experten waren zudem der Meinung, dass das Outsourcing für mittelständische Unternehmen künftig eine zunehmend zentrale Rolle spielen werde.

Weiteres Ergebnis der Studie: Auch die Anforderungen an die IT steigen. So habe der deutsche Mittelstand weiterhin einen deutlichen Nachholbedarf in Sachen IT-Sicherheit sowie Datenschutz (87 Prozent) und müsse mittelfritig auf die „Dritte Plattform“ (Cloud, Big Data, Mobil) setzen, um wettbewerbsfähig zu bleiben (58 Prozent).

Für über zwei Drittel der Befragten ist zudem klar: IT-Abteilungen mittelständischer Unternehmen werden sich von langfristigen Planungen verabschieden müssen und künftig dynamisch auf neue Anforderungen reagieren müssen.

Die kommenden Herausforderungen werden finanziell Tribut fordern – sind sich 67 Prozent der Befragten sicher. Ihrer Einschätzung zufolge werde der deutsche Mittelstand in den nächsten Jahren deutlich mehr Geld in die IT-Infrastruktur investieren müssen.

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