Red Hat verzahnt CloudForms mit Enterprise Linux OpenStack Platform und Amazon Web Services

Management hybrider Cloud-Umgebungen mit CloudForms 3.0

| Autor / Redakteur: Thomas Drilling / Florian Karlstetter

All-in-one Cloud-Management: Mit CloudForms 3.0 lassen sich hybride Cloud-Umgebungen verwalten, kontrollieren und automatisieren.
All-in-one Cloud-Management: Mit CloudForms 3.0 lassen sich hybride Cloud-Umgebungen verwalten, kontrollieren und automatisieren. (Bild: Red Hat)

Seit Red Hat seine Cloud-Produktstrategie eng mit OpenStack verknüpft, nutzt das Unternehmen traditionell den alle 6 Monate, derzeit in Hong Kong stattfindenden OpenStack-Summit für Produktankündigungen oder Veröffentlichungen im Kontext von OpenStack. Diesmal stand die Cloud-Management-Software CloudForms 3.0 im Mittelpunkt.

CloudForms in der neuen Version 3.0 bietet deutlich ausgebaute Funktionen für das Cloud-Management, für Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform und auch für Amazon Web Services (AWS). Zudem wurde aktuell auch eine Beta-Version von Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform 4.0 freigegeben.

CloudForms ist Red Hats Management- und Automatisierungs-Lösung für private, öffentliche und hybride Cloud-Infrastrukturen. Die im vergangenen Jahr erstmals veröffentlichte Version 2.0 war im Gegensatz zur im Wesentlichen auf Apache Deltacloud basierender Eigenentwicklung CloudForms 1.0 aus der Akquisition des auf Cloud-Management spezialisierten Unternehmens ManagedIQ hervorgegangen.

CloudForms 2 ist im Prinzip ein Re-Branding der ManageIQ EVM-Suite. Dass Red Hat schon im Sommer 2012 eine erste Version von CloudForms 2 zeigen konnte liegt daran, dass beide Unternehmen auch schon vor der Übernahme eng kooperierten. Schon CloudForms 2 verfügte über essentielle Management- und Automatisierungsfunktionen für verschiedene IaaS-Infrastrukturplattformen, darunter auch Amazon Web Services (AWS), VMware vSphere und RHEV.

Neu in der jetzt veröffentlichten Version 3.0 sind die Unterstützung für die eigene OpenStack-Distribution Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform und eine erweiterte Unterstützung der Amazon Web Services (AWS).

CloudForms 3.0 lässt sich wahlweise als virtuelle Appliance installieren oder ist Bestandteil der auf dem Red Hat Summit im Sommer vorgestellten Lösung Red Hat Cloud Infrastructure. Red Hat Cloud Infrastructure unterstützt Unternehmen beim Migrieren traditioneller Datacenter-Virtualisierung zu OpenStack-Clouds und kombiniert dazu Red Hat CloudForms, Red Hat Enterprise Virtualization (RHEV) und Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform.

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Cloud- Administratoren und Betreibern stellt CloudForms 3 laut Red Hat erweiterte Funktionen zum Verwalten von OpenStack und für das Integrieren von OpenStack in vorhandene Infrastrukturen zur Verfügung. Die weiter ausgebaute Unterstützung von Amazon Web Services (AWS) ermöglicht CloudForms-Nutzern unter anderem das Verwalten von AWS-Workloads in Public und Private Clouds.

Self Service Provisioning und Process Workflows

Allgemein ermöglicht CloudForms 3.0 Unternehmen eine größere Auswahl und mehr Flexibilität beim Aufbau von Private- und Hybrid Clouds. So stehen CloudForms-Anwendern Funktionen für Self-Service Provisioning und für Process Workflows ebenso zur Verfügung, wie Funktionen zum Messen der Kapazitätsauslastung oder zum Umsetzen von Zugriffsrechten. Ferner lassen sich auszuführende Workloads intelligent platzieren und automatisieren.

CloudForms ermöglicht Unternehmen auch ein zentrales Steuern von Konfigurations-Operationen, bzw. allgemein ein zentrales Verwalten der gesamten Cloud, egal ob diese auf VMware-, AWS- oder Red Hat-Strukturen basiert. CloudForms bietet sich auch für Unternehmen an, die ihre vorhandenen Datacenter-Kapazitäten bei gleichzeitiger Kostensenkung und Erhöhung der Effizienz flexibel erweitern möchten, denn CloudForms 3.0 ermöglicht das Anfordern, Bereitstellen und Überwachen von AWS-Workloads mit ein und demselben Management-Framework und nutzt die AWS-Funktionen für das End-to-End-Lifecycle-Management der Amazon-Workloads.

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