Einblick in die wichtigsten Dienste von Amazon AWS

Kostenloser Cloud-Einstieg mit Amazon Web Services

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Florian Karlstetter

Über ein kostenloses Kontingent bietet Amazon Web Services Anwendern die Möglichkeit, praktische Erfahrungen mit AWS zu sammeln.
Über ein kostenloses Kontingent bietet Amazon Web Services Anwendern die Möglichkeit, praktische Erfahrungen mit AWS zu sammeln. (Bild: Amazon Web Services)

Viele Unternehmen denken beim Einsatz von Cloud-Diensten zuerst an Google oder Windows Azure. Allerdings bietet auch Amazon einen mächtigen Cloud-Dienst an, den interessierte Administratoren sogar kostenlos testen können. In diesem Beitrag geben wir einen Einblick in Amazon AWS und dessen wichtigste Dienste.

Amazon Web Services gehören zu den größten Cloud-Plattformen der Welt. Unternehmen, die Server-Workloads in die Cloud auslagern wollten, sollten sich daher mit Amazon AWS auseinandersetzen. Amazon bietet dazu einen kostenlosen Einstieg in AWS an. Nachdem sich Administratoren registriert haben, können sie über die Weboberfläche auf Amazon Web Services zugreifen. Die Verwaltung findet über die Verwaltungskonsole statt.

Amazon EC2 - Virtuelle Server in der Cloud

Häufig verwendete Dienste in AWS sind vor allem EC2 (virtuelle Server in der Cloud), S3 (Cloudspeicher) und RDS (Datenbanksystem). Die Verwaltungskonsolen dieser Dienste erreichen Administratoren jeweils direkt über die Hauptseite der Verwaltungskonsole (siehe Abildung 2 in der Bildergalerie).

Virtuelle Server in der Amazon-Cloud betreiben

Mit Amazon Elastic Compute Cloud (EC2) professionell Serverdienste bereitstellen

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29.07.16 - Mit Amazon Elastic Compute Cloud (EC2) bietet Amazon Web Services die Möglichkeit, virtuelle Server-Instanzen mit vorkonfigurierten Betriebssystemen zur Verfügung zu stellen. Neben gängigen Linux-Distributionen stehen auch Microsoft Windows Server Templates zur Verfügung. Dieser Workshop erklärt die ersten Schritte in Amazon EC2. lesen

Im Dashboard von EC2 stehen verschiedene Vorlagen für neue virtuelle Server zur Verfügung. Neben Linux-Server sind hier natürlich auch Windows-Server zu finden. Um einen virtuellen Server zu erstellen, muss der Administrator im Dashboard von EC2 auf Launch Instance klicken und dann die entsprechende Vorlage auswählen (Abb. 3).

Wurden alle Einstellungen für den virtuellen Server vorgenommen, wird dieser gestartet und steht im Dashboard von EC2 zur Verfügung. Über das Kontextmenü lassen sich Einstellungen vornehmen. Das unterscheidet die Verwaltungskonsole von Windows Azure mit der Konsole für Amazon AWS (Abb. 4).

Mit einem Klick auf Connect können Administratoren zum Beispiel eine Verbindung mit RDP zu einem Server in Amazon EC2 aufbauen. Die Verbindungsdaten lassen sich als RDP-Datei herunterladen oder sind im unteren Bereich des virtuellen Servers zu sehen.

In wenigen Sekunden erstellen Administratoren auf diesem Weg also virtuelle Server, auch auf Basis von Windows Server 2012 R2 und können sich mit den Servern verbinden. Es stehen in diesem Bereich auch Vorlagen auf Basis von Windows Server 2012 R2 /SQL Server 2014 zur Verfügung (Abbildung 5).

Über das Kontextmenü und der Auswahl von Launch More Like This können Administratoren bereits existierende Instanzen klonen. Soll der Server detailliert überwacht werden, wählen Administratoren im Kontextmenü die Option Enabled Detailed Monitoring im unteren Bereich. Hier lässt sich die Überwachung auch wieder deaktivieren. Der Status dieser Überwachung ist im Dashboard zu sehen. Nachdem diese Option aktiviert wurde, können Administratoren im unteren Bereich auf der Registerkarte Monitoring Informationen zum ausgewählten Server abrufen. Standardmäßig werden Server in AWS nicht überwacht.

Wichtig für die Überwachung der virtuellen Server ist auch der Bereich Get System Log im Kontextmenü der virtuellen Server. Hier sind wichtige Informationen zur Anmeldung und der Produktaktivierung zu sehen. Die Netzwerke der virtuellen Server verwalten Administratoren ebenfalls über das Kontextmenü. Hier steht ein eigener Bereich zur Verfügung, über den sich weitere Netzwerkkarten hinzufügen lassen, und auch die Sicherheitsgruppen oder die IP-Adressen angepasst werden können.

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