Verizon State of the Market Report 2014

IT erhält Kontrolle über Unternehmens-Cloud zurück

| Autor / Redakteur: Alexander Schlager * / Florian Karlstetter

Immer mehr Unternehmen verlagern geschäftskritische Workloads in die Cloud - das geht aus dem State of the Market Enterprise Cloud Report 2014 von Verizon hervor.
Immer mehr Unternehmen verlagern geschäftskritische Workloads in die Cloud - das geht aus dem State of the Market Enterprise Cloud Report 2014 von Verizon hervor. (Bild: Verizon)

Bereits 65 Prozent der Unternehmen nutzen heute Cloud-Technologie; entsprechende Services und Lösungen sind Teil ihrer Infrastruktur geworden. Das geht aus dem Bericht State of the Market: Enterprise Cloud 2014 von Verizon Enterprise Solutions hervor.

Darüber hinaus kontrolliert die IT – speziell der CIO/CTO – mehr als 80 Prozent der Ausgaben der Organisation für Cloud-Technologie. Der CIO/CTO lenkt persönlich mehr als die Hälfte der Käufe (62 Prozent) im Bereich Cloud.

„Die Diskussion rund um Unternehmens-IT und Cloud Computing hat sich ganz entschieden verlagert – von „falls“ hin zu „wie“ und „was“,“ so Siki Giunta, Senior Vice President Cloud Services bei Verizon Enterprise Solutions. „Die Kunden kommen mit detaillierten Fragen und klar formulierten Anforderungen zu uns. Statt der Frage, ob oder nicht, geht es darum, wo und wie die Cloud zum geschäftlichen Wandel und zur Bewältigung kritischer Workloads beitragen soll.“

Die Lage im Markt: Der Enterprise Cloud Report 2014 ist der zweite jährlich erscheinende Bericht von Verizon. Er liefert direkt von der Quelle Daten und Analysen zur Cloud-Nutzung in Unternehmen, ebenso zu den Auswirkungen dieser Technologie auf IT-Organisationen und das Geschäft allgemein.

Es ist der einzige Bericht, bei dem interne Daten eines der erfahrensten Cloud-Providers mit den Daten und Erkenntnissen externer Analysten und Research-Unternehmen verknüpft werden. Er liefert sowohl eine Momentaufnahme aktueller Cloud-Trends als auch Analysen und Prognosen zur Zukunft der Cloud in Unternehmen.

Weitere Kernaussagen des Berichts 2014:

  • 71 Prozent der Cloud-Kunden von Verizon nutzen heute die Technologie für geschäftskritische Anwendungen; das entspricht einem Anstieg von 60 Prozent gegenüber 2013.
  • Die Ausgaben der Unternehmen für Cloud-Leistungen haben gegenüber dem Vorjahr um 38 Prozent zugenommen.
  • 84 Prozent der Cloud-Nutzer nennen die hohe Verfügbarkeit als wichtigsten Grund bei der Entscheidung für einen Cloud-Service.
  • Nur 14 Prozent der Unternehmen nannten Kostensenkung als Hauptmotiv für die Verlagerung in die Cloud.

Die Unternehmens-Cloud hat sich von einer reinen Experimentierplattform weiterentwickelt und bewältigt heute geschäftsentscheidende Workloads. Gleichzeitig definiert sie die Rolle von zentraler IT neu und stärkt sie. Dementsprechend verändert sie die Erwartungen von Unternehmen an ihre Cloud-Service-Provider.

Im Verlauf des letzten Jahres haben sich interne IT-Gruppen gebildet und eigene Kompetenzen und Standards erarbeitet. Sie entwickeln neue Wege der Zusammenarbeit innerhalb ihrer Organisation, besonders mit Unternehmenseinheiten.

Parallel haben Cloud-Services-Provider ihr Angebot ausgebaut, um Komplettlösungen parat zu haben, die Infrastruktur ebenso beinhalten wie grundlegende Vernetzungs- und Sicherheitskapazitäten. Als Folge kommt es immer seltener zu Deployments von „Schatten-IT“, die Erwartungen seitens der Unternehmen sind eindeutiger und Transparenz und Performance von Service-Providern nehmen zu.

Cloud als Bereitstellungs-Plattform für Anwendungen etabliert

„Das technologische Grundgerüst der Cloud ist gereift, sie hat sich als Bereitstellungs-Plattform für Anwendungen etabliert und fundamental die Relevanz von IT innerhalb größerer Organisationen neu definiert“, stellt Giunta fest. „Der technologische Reifeprozess spiegelt sich in der verstärkten Differenziertheit der wider, mit der IT-Führungskräfte mit den einzelnen Geschäftslinien zusammenarbeiten und sich letztlich ihren Entscheidungen beim Kauf von Cloud-Leistungen annähern. Die Unternehmen bedienen sich immer häufiger einer vom kalkulierten Lebenszyklus geprägten Herangehensweise an die Cloud. Sie erkennen, dass jede einzelne Anwendung ganz eigener Überlegungen bedarf und einen individuellen Cloud-Migrations-Pfad benötigt.“

* Alexander Schlager ist Area Vice President für die DACH Region bei Verizon

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