Vor allem HCM und Collaboration wandern verstärkt in die Wolke

Global Player wie Oracle, SAP, Microsoft und Sage verschärfen SaaS-Trend

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Cloud-Strategien von Microsoft und Sage

Microsoft brachte mit Office 365, das seit Juni 2011 nach einer vorherigen Beta-Phase offiziell in Europa verfügbar ist, eine Online-Suite für Unified Communications & Collaboration (UCC) auf den Markt, die sich an Unternehmen jeder Größe richtet. Der Umbau der Redmonder zur Cloud-Service-Company ist in vollem Gang.

Sage schließlich präsentierte auf der diesjährigen CeBIT unter anderem eine neue CRM-Einstiegslösung, die auch in der Cloud genutzt werden kann ebenso wie Office Line 365, eine ERP-Lösung, die ab 89 Euro monatlich (zzgl. MwSt.) pro Monat und Anwender erhältlich ist. Mit dem Modul Office Line Mobile kann zudem jeder Office-Line-Kunde seine Daten auch übers Smartphone abrufen. Auch steht jedem Office-Line-Arbeitsplatz Office Line DMS (Dokumentenmanagement-System) zur Verfügung.

Noch Potenzial für Neueinsteiger?

„Es ist klar, dass die Global Player, die diesem Trend folgen, führende Positionen im SaaS-Markt einnehmen werden und daher die Cloud-basierte Anwendungslandschaft sehr wahrscheinlich ebenso dominieren werden wie bereits den On-premise-Markt“, ist Philip Carnelley, Research Director im Software-Research-Team von PAC, überzeugt. Dass trotz dieser voraussichtlich starken Präsenz der schon heute mächtigen Marktteilnehmer auch Startups künftig Chancen haben könnten, begründet Carnelley mit dem Erfolg von Salesforce: „Wie dieses Beispiel deutlich zeigt, besteht noch beträchtliches Potenzial für Neueinsteiger. Und die Tatsache, dass sich die großen Anbieter ihren Marktzugang erkaufen müssen, bedeutet, es gibt hinreichend Ungewissheit bezüglich ihrer künftigen Roadmaps, was Kundeninvestitionen bremsen wird.“

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