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Fujitsu Forum 2015: Digitale-Business-Plattform angekündigt Fujitsu stellt mit MetaArc die Cloud ins Zentrum

Autor: Klaus Länger

Eine der wichtigsten Ankündigungen auf dem Fujitsu Forum 2015 ist die Digitale-Business-Plattform MetaArc. Sie soll ein übergreifendes Management für Fujitsus eigene Cloud-Angebote sowie die von Third-Party-Anbietern ermöglichen und auch existierende IT-Systeme integrieren.

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Duncan Tait, Vice President und EMEIA-Chef, präsentierte MetaArc der internationalen Presse auf dem Fujitsu Forum 2015 in München.
Duncan Tait, Vice President und EMEIA-Chef, präsentierte MetaArc der internationalen Presse auf dem Fujitsu Forum 2015 in München.
(Bild: IT-BUSINESS)

Geht es nach Duncan Tait, Vice President und EMEIA-Chef bei Fujitsu, dann liegt der Fokus des japanischen IT-Unternehmens klar auf großen und allenfalls noch mittleren Unternehmen sowie öffentlichen Auftraggebern mit einem entsprechenden Auftragsvolumen. Denen will man die passenden Lösungen für eine umfassende Digitalisierung aller Unternehmens- beziehungsweise Verwaltungsbereiche liefern. Im Zentrum stehen dabei zwar Cloud-Lösungen, aber auch bestehende IT-Infrastrukturen sollen integriert und damit modernisiert werden.

MetaArc als übergreifende Plattform

Das zentrale Werkzeug für eine umfassende Digitalisierung soll Fujitsus MetaArc sein. Sie soll eine Verbindung zwischen dem herstellen, was Fujitsu als „Fast IT” und „Robust IT” bezeichnet. Zur ersten Kategorie gehören etwa Cloud-Anwendungen, die normalerweise von einzelnen einzelnen Abteilungen und Firmen für innovative digitale Lösungen genutzt werden. Zur zweiten zählt Fujitsu vorhandene IT-Lösungen, die entweder On-Premise oder in gehosteten Datenzentren betrieben werden. Letztere soll MetaArc einbinden und modernisieren. Die Plattform unterstützt nicht nur die eigenen Private-, Public- und Hybrid-Cloud-Lösungen von Fujitsu, sondern auch Angebote wie Amazon AWS oder Microsoft Azure. Schließlich soll MetaArc auch noch Big Data mit umfassenden Analysemöglichkeiten integrieren und eine Brücke zu Mobilgeräten und dem Internet-of-Things schlagen.

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Die Fujitsu-eigenen Cloud-Angebote sollen zudem auf die K5-Cloud migriert werden, die auch eine Kernkomponente von MetaArc bildet. K5 basiert auf OpenStack und soll sowohl Infrastructure-as-a-Service, als auch Platform-as-a-Service abdecken.

UForge von UShareSoft für die Cloud-Integration

Eine zentrale Komponente für K5 und damit auch MetaArc bildet UForge von der französischen Firma UShareSoft, deren Übernahme Fujitsu ebenfalls auf dem Forum angekündigt hat. Die Software erlaubt die einfache und automatisierte Überführung bestehender Windows- und Linux-Server mit Middleware und Applikationen auf eine Cloud-Plattform. UForge unterstützt dabei laut dem Hersteller alle wichtigen Cloud-Plattformen, Container und Hypervisors wie AWS, Microsoft Azure, VMware, Docker, Apache CloudStack und die Citrix CloudPlatform sowie natürlich auch OpenStack.

MetaArc ist laut Fujitsu bereits global verfügbar, die Preise variieren je nach Land und Konfiguration.

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 Klaus Länger

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