Strategische Klarheit in Zeiten digitaler Unsicherheit Fujitsu bringt Beratungsangebot für digitale Souveränität auf den Markt

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Fujitsu unterstützt Europas Unternehmen dabei, ihre digitale Souveränität zu bewerten, zu stärken und abzusichern. Neue Professional Services überführen regulatorische und geopolitische Anforderungen in konkrete Handlungspläne, inklusive priorisierter Roadmap und Budgetempfehlungen.

In europäischen Unternehmen ist digitale Souveränität mittlerweile ein Thema auf Vorstandsebene.(Bild:  © Raisa – stock.adobe.com / KI-generiert)
In europäischen Unternehmen ist digitale Souveränität mittlerweile ein Thema auf Vorstandsebene.
(Bild: © Raisa – stock.adobe.com / KI-generiert)

Unter dem Namen „Digital Sovereignty Advisory Services“ hat Fujitsu ein zeitlich auf rund vier Wochen begrenztes Beratungsprogramm eingeführt. Zielgruppe sind Unternehmen, die bislang keine umfassende Strategie zur digitalen Souveränität entwickelt haben. Laut Anbieter wächst der Bedarf, den Komfort von Hyperscaler-Diensten mit dem Wunsch nach mehr Datenautonomie und Kontrolle zu verbinden – getrieben von geopolitischen Risiken, neuen Compliance-Anforderungen und der Sorge vor einem Vendor Lock-in.

Drei Phasen in vier Wochen

Das Programm gliedert sich in drei aufeinanderfolgende Phasen. In der Discovery-Phase führen Fujitsu-Berater Workshops und Interviews mit Stakeholdern aus Business und IT durch, um strategische Ziele, Technologielandschaften und Risikobereiche zu erfassen. Die anschließende Analysephase umfasst technische Risikobewertungen sowie ein Priorisierungsmodell, mit dem Empfehlungen an der Unternehmensstrategie ausgerichtet werden. In der abschließenden Reporting-Phase erhalten Kunden einen Abschlussbericht, eine Präsentation sowie eine maßgeschneiderte Roadmap mit priorisierten Maßnahmen – versehen mit Hinweisen zu Kosten und Zeitplänen.

Die Methodik orientiert sich nach Angaben von Fujitsu an anerkannten Standards, darunter dem Cloud Sovereign Framework der Europäischen Kommission. Das Ergebnis soll Organisationen ein klares Bild ihres aktuellen Souveränitätsstatus, bestehender Risiken und priorisierter Maßnahmen liefern.

Drei Dimensionen im Fokus

„Der Stand der digitalen Souveränität beschreibt, wie gut ein Unternehmen in Bezug auf Kontrolle, Transparenz und Autonomie aufgestellt ist: Datensouveränität, technische Souveränität und operative Souveränität“, sagt Caragh O’Carroll, Hybrid IT Portfolio Lead bei Fujitsu Europe. Digitale Souveränität sei „zu einem Thema auf Vorstandsebene geworden – getrieben von regulatorischen Anforderungen, geopolitischen Spannungen und der Notwendigkeit operativer Resilienz“. Den eigenen Souveränitätsstatus zu kennen und gezielt weiterzuentwickeln stärke zugleich das Vertrauen der Endkunden in den Schutz ihrer Daten.

Breites Lösungsspektrum als Grundlage

Die ausgesprochenen Empfehlungen berücksichtigen Fujitsu zufolge ein breites Spektrum möglicher Lösungsansätze: von lokalen europäischen Cloud-Anbietern über souveräne Hyperscaler-Angebote und Infrastruktur bis hin zu Sicherheitslösungen und souveräner KI.

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