Die Vorzüge von Hybrid Cloud-Umgebungen

Eine Hybride Cloud rettet bei den Maltesern Leben

| Redakteur: Advertorial

NetApp hat den Maltesern in Deutschland eine hybride Cloud gebaut, mit der sie all ihre verschiedenen Gesundheitsdienstleistungen abbilden und organisieren können.
NetApp hat den Maltesern in Deutschland eine hybride Cloud gebaut, mit der sie all ihre verschiedenen Gesundheitsdienstleistungen abbilden und organisieren können. (© Nmedia - Fotolia.com)

Hybride Clouds werden immer beliebter – aus gutem Grund: Unternehmen und Organisationen können schnell und flexibel auf neue Herausforderungen reagieren. Genau das war auch den Maltesern wichtig, als sie NetApp mit dem Aufbau einer solchen Wolke beauftragten.

Es ist der Traum eines jeden Rechenzentrumsleiters: Jederzeit auf jeden Workload reagieren können, nie Mangelnde Ressourcen beklagen müssen – aber wie soll das gehen? Die Antwort ist schon seit Jahren bekannt – die Hybrid Cloud macht CIOs glücklich. Hybride Cloud-Umgebungen bieten die Chance, nahezu beliebige Workloads dynamisch, je nach Bedarf, zwischen unterschiedlichen Cloud Modellen zu verschieben. So wird es – nur um ein Beispiel unter vielen zu nennen - möglich, zwei Wochen lang eine Kopie der kompletten Produktivumgebung für Test und Development-Zwecke in der Cloud zu stellen.

Doch bis zum Aufbau einer solche produktiven Hybrid Cloud ist es ein langer, manchmal steiniger Weg - den aber einige Anbieter zu ebnen verstehen. Aber er lohnt sich: Wie sonst könnte das eigene Rechenzentrum einfach und dynamisch erweiterbar gemacht werden, so dass schneller auf die Anforderungen des Business reagiert oder die Time to Market von neuen Produkten beschleunigt werden. Ganz nebenbei verschiebt sich damit auch das Kostenmodell von CapEx zu OpEx, ein weiterer, nicht zu verachtender Vorteil.

Helfer brauchten Hilfe aus der Cloud

Um diese Vorteile sichtbarer zu machen bietet sich ein Fallbeispiel an: NetApp hat den Maltesern in Deutschland eine hybride Cloud gebaut, mit der sie all ihre verschiedenen Gesundheitsdienstleistungen abbilden und organisieren können. Und das will was heißen, schließlich sprechen wir von 700 Standorten in Deutschland, 22.000 Hauptamtlichen und 44. 000 ehrenamtlichen Mitarbeitern, dazu 1.000.000 freiwilliger Helfer und ein Leistungsangebot, das von Altenhilfe, Krankentransporte, Rettungs- und Pflegedienste bis zu Hausnotruf, Menüservice und vielen weiteren Hilfsangeboten im In- und Ausland reicht. Die bestehende sektorale Strukturierung mit einer zentralen, oft isolierten IT stieß beim Versuch, dies umzusetzen, an ihre Grenzen. Neue, ressourceneffiziente Lösungen waren notwendig, um das IT-Konzept der Malteser, das da lautet "Smart.IT" – für "Smart Services", bereitstellen zu können.

Dies wird übrigens von der IT-Abteilung Malteser Business Service erbracht. Sie richtete ihre gesamte IT-Struktur auf Basis einer hybriden Cloud-Architektur neu aus. Dafür gab es gute Gründe: "Egal wo unsere Mitarbeiter unterwegs sind, sie müssen schnell auf oft große Datenmengen zugreifen, um Patienten vor Ort helfen zu können", so Uwe Pöttgen, CIO bei den Maltesern. Nun musste zunächst das bisherige System mit klassischem Silo-Ansatz aus IBM-Servern, auf denen eine komplexen SAP-Landschaft mit mehreren Modulen aufsetzte, durch eine hochverfügbare Private Cloud-Infrastruktur ersetzt werden. Anschließend wurde diese durch Angebote aus der Public Cloud ergänzt.

Gerade in Deutschland ein heikles Unterfangen, spielt der Sicherheitsaspekt hier doch eine übergeordnete Rolle. Malteser Business Service reagierte darauf, indem alle kritischen Anwendungen – wie Krankenhaus-Informationssysteme oder medizinische Applikationen –in der Private Cloud belassen werden. "Wir müssen auf die Sicherheit der Patientendaten achten und gesetzliche Vorschriften strikt einhalten. Daher haben wir uns entschieden, mit den besten Anbietern in Bezug auf Sicherheit und Schnelligkeit eine hybride Health-Cloud aufzubauen", so der Malteser-CIO.

Gerade in einer Branche, in der jede Sekunde zählt, ist die Sicherheit der Patientendaten hoch gefährdet, sowohl im Rettungsdienst als auch in Krankenhäusern und Kliniken gilt es, viele gesetzliche Vorschriften zu beachten. "Daher haben wir uns entschieden, mit den besten Anbietern in Bezug auf Sicherheit und Schnelligkeit eine zukunftsweisende Health-Cloud aufzubauen", so Pöttgen. "Unser Ziel ist, unsere vielfältigen Leistungen durch intelligente IT-Lösungen weiterzuentwickeln und zu verbinden. Nur so können wir unseren Kollegen den Service bieten, den sie für ihre Arbeit benötigen."

Vorbereitungen dauerten vier Wochen

Um Pöttgens Team und damit alle Anwender der Hilfsorganisation zufrieden zu stellen, hat NetApp Professional Service etwa vier Wochen lang die Performance der Infrastruktur gemessen und analysiert. Anschließend wurde zusammen mit den Maltesern eine flexible Lösung entwickelte, die die Kundenanforderungen erfüllen, das Management vereinfachen und sich an künftige Herausforderungen anpassen kann. Dies geschah in mehreren Schritten, wobei NetApp für die Implementierung und das Projektmanagement verantwortlich zeichnete. Zunächst galt es, die Migration der SAP-Datenbanken durchzuführen, danach wurde die Anbindung der vorhandenen Server erreicht. Das Backup erfolgt nun durch SnapManager, das SAP-Cloning wird mit FlexClone gemacht.

Die Hybrid-Cloud-Lösung der Malteser besteht aus einem öffentlich zugänglichen und einem geschützten Bereich. Letzterer umfasst patientenrelevante Daten wie Röntgen- oder MRT-Bilder, die aufgrund der hohen Sicherheitsanforderungen mit Secure Multi Tenancy und SnapLock auf NetApp-Systemen gespeichert sind.

Die ständige Verfügbarkeit von Patientendaten stemmte NetApp mit der MetroCluster-Technologie. Die Technologie bietet einen applikationstransparenten Failover, um kontinuierliche Datenverfügbarkeit zu gewährleisten und Verluste zu vermeiden. Dies ermöglicht eine zuverlässige Bereitstellung der Daten – mit maximalem "Benefit" für die Patienten.

Die agile Dateninfrastruktur der MetroCluster-Technologie erlaubt ein besseres Datenmanagement mit zuverlässiger Archivierung und einem unterbrechungsfreien Betrieb. Weitere Vorteile liegen in der Flexibilität und Skalierbarkeit der Storage-Systeme sowie der zentralen Verwaltung über eine einheitliche Plattform.

Damit besitzt Malteser einen zukunftsweisenden Cloud-Ansatz, der auch auf kommende Herausforderungen bei Mobility, Datenwachstum und -sicherheit vorbereitet ist. "Bei IT-basierten Behandlungsprozessen ist es zwingend notwendig, dass die Systeme zuverlässig funktionieren", so Pöttgen.

NetApp kommt auch im Storage-Bereich zum Einsatz

Damit aber nicht genug: Derzeit müssen die Malteser um die 300 Terabyte an Daten sicher und zuverlässig verwalten. Sie haben sich deshalb im Storage-Bereich ebenfalls für NetApp entschieden. Zum Einsatz kommt das Storage-System FAS6280. Die Enterprise-Lösung ist in der Lage, höchste Storage-Herausforderungen im Petabyte-Bereich zu stemmen sowie anspruchsvollste Geschäftsanforderungen zu erfüllen. Per NetApp Virtual Storage Tiering (VST) werden die Workloads automatisiert nach tatsächlichen Nutzungsmustern priorisiert und für entsprechende Gruppen zugänglich gemacht. Die agile Dateninfrastruktur ermöglicht dem Malteser-Orden nun ein besseres Datenmanagement mit zuverlässiger Archivierung, einen unterbrechungsfreien Betrieb und zukunftssichere Skalierbarkeit.

"Da NetApp Lösungen dies gewährleisten, migrieren wir Einrichtung für Einrichtung auf die neue Plattform. Die NetApp Mitarbeiter unterstützen uns dabei flexibel und setzen die gemeinsam entwickelten Ideen mit maximaler Geschwindigkeit um. So bleibt NetApp auch in Zukunft einer unserer strategischen Partner."

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