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Befragung von Oracle Die „größte Hürde“ vor dem integrierten Cloud-Ansatz

| Autor / Redakteur: Katrin Hofmann / Florian Karlstetter

Gemäß einer Oracle-Studie müssen Firmen für einen effektiven Cloud-Einsatz insbesondere eine bestimmte Herausforderung meistern. Aber auch anderswo hakt es.

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Manche Mauer muss noch eingerissen werden, um mittels Cloud Computing tatsächlich angemessene Wettbewerbsvorteile zu generieren.
Manche Mauer muss noch eingerissen werden, um mittels Cloud Computing tatsächlich angemessene Wettbewerbsvorteile zu generieren.
(Bild: Pixabay / gemeinfrei / CC0 )

Es ist nicht die einzige Baustelle, die CIOs und IT-Angestellten derzeit in puncto Cloud Computing Kopfzerbrechen bereitet. Gemäß einer Umfrage von Oracle unter 1.200 IT-Entscheidern in mittleren bis großen Unternehmen in der Region EMEA ist es aber das Betätigungsfeld, das „die größte Hürde auf dem Weg zum integrierten Cloud-Ansatz“ darstellt. Die Rede ist von der Schatten-IT, bei der Fachabteilungen Technologien ohne Wissen der IT-Abteilung einkaufen. 45 Prozent der in Deutschland Befragten (34 Prozent in EMEA) gaben an, dass diese einen integrierten Cloud-Ansatz „erheblich erschwert“.

Noch eine Baustelle

Darüber hinaus gibt es nach wie vor gewisse Diskrepanzen zwischen den Fachabteilungen und den für die IT-Infrastrukturen Zuständigen. Die Studienautoren jedenfalls resümieren, dass „Fachabteilungen und IT-Teams besser zusammenarbeiten müssen“, um effektive Cloud-Projekte zu ermöglichen. Laut Umfrage sagen 49 Prozent der IT-Entscheider (41 Prozent in EMEA), dass mangelndes Verständnis der Fachabteilungen für die Notwendigkeit von integrierten Cloud-Ressourcen eine der Herausforderungen ist. 65 Prozent der Befragten in Deutschland (62 Prozent in EMEA) sind der Ansicht, dass Fach- und IT-Abteilungen grundsätzlich zusammenarbeiten müssen, damit ein Enterprise-Cloud-Modell erfolgreich sein kann.

Was außerdem Probleme bereitet

Neben der Schatten IT nannten die Befragten folgende besonders hohe Hürden: 31 Prozent (34 Prozent in EMEA) kämpfen mit nicht zusammen passenden Infrastrukturen, größere Sicherheitsrisiken nannten 36 Prozent in Deutschland (34 Prozent in EMEA), erhöhte Kosten bemängelten 30 Prozent in Deutschland (32 Prozent in EMEA) und einen schwierigen ROI-Nachweis nannten 26 Prozent der hierzulande befragten IT-Entscheider und 31 Prozent in EMEA.

Auch beim aktuellen Einsatz von Cloud-Anwendungen in den Unternehmen gibt es offenbar einiges zu optimieren. Als „besonders ineffizient“ wurde die Integration von verwendeten Services (50 Prozent in Deutschland und EMEA) genannt. Danach folgen die Bereitstellungszeit (53 Prozent in Deutschland, 49 Prozent in EMEA) und eine schlechte Applikationsintegration (44 Prozent in Deutschland, 47 Prozent in EMEA).

Mark Borgmann, Cloud Sales Leader Oracle Deutschland kommentiert: „Verantwortlich für diese Probleme ist unter anderem eine Infrastruktur, die festgefahren, konfus und komplex ist. Das führt zu einer zersiedelten Organisation, die nicht schnell genug reagieren kann. Schlecht integrierte Systeme und abgegrenzte Fachabteilungen bremsen die Innovationsfähigkeit.“

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Über den Autor

 Katrin Hofmann

Katrin Hofmann

Editor, IT-BUSINESS