CRM-Systeme in der Cloud - kommerziell oder als Open Source auch kostenlos erhältlich

CRM als Software as a Service einsetzen

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Anbieter zum Thema

Microsoft Dynamics CRM Online

Microsoft bietet keine OpenSource-Version seiner SaaS-CRM-Software an, sondern nur die cloudbasierte Variante von Microsoft Dynamics CRM für etwa 40 Euro im Monat. Die Daten liegen in Microsofts eigener Azure-Cloud-Lösung. Der große Vorteil der Lösung ist die Interaktion mit Office 365. So können Unternehmen nicht nur CRM in der Cloud nutzen, sondern auch mit E-Mails und Terminen auf Basis von Exchange arbeiten und Dokumente sowie Webseiten mit SharePoint verwalten. Eine Telefonielösung ist genauso dabei wie die Möglichkeit online mit Microsoft Office zu arbeiten. Wer komplett auf Microsoft-Produkte setzen will, findet mit Microsoft Dynamics CRM Online die beste Möglichkeit dazu.

Salesforce.com - Sales Cloud

Salesforce ist die verbreiteste SaaS-Anwendung im Bereich CRM.
Salesforce ist die verbreiteste SaaS-Anwendung im Bereich CRM.
(Bild: Salesforce.com)
Salesfoce.com ist sicherlich eine der bekanntesten CRM-Anwendungen weltweit. Das Unternehmen war die erste Firma, die überhaupt cloudbasierte CRM-Anwendungen angeboten hat. Das Produkt ist seit 1999 als SaaS-Lösung erhältlich. Daher ist Salesforce sicherlich die stabilste und am besten ausgebaute Cloud-CRM-Lösung. Außerdem ist Salesforce.com der größte Anbieter für CRM. Wie bei Microsoft Dynamics CRM Online gibt es keine kostenlose Version. Die Preise liegen bei etwa 4 Euro bis 135 Euro im Monat, abhängig von dem benötigten Funktionsumfang. Zu den Referenzen zählen Konzerne wie Yamaha, L’Oéal USA, Burberry, Belkin und Electronic Arts.

Fazit

Unternehmen die eine CRM-Lösung erwerben wollen, können zwischen drei verschiedenen Systemen wählen. Es gibt kommerzielle Produkte wie Microsoft Dynamics, OpenSource-Produkte wie Vtiger CRM oder cloud-basierte Lösungen wie Salesforce.com & Co. Welche Plattform die richtige ist, muss jedes Unternehmen für sich beantworten.

Kostenlose Lösungen bieten zwar oft ausreichende Funktionen, aber keinen Support. Kommerzielle Produkte sind teuer, vor allem wenn es um Erweiterungen geht. Bei cloud-basierten Lösungen sind keine eigenen Server notwendig, dafür sind Unternehmen auf das Internet angewiesen und die Daten liegen beim Anbieter. Alles hat seine Nach- und Vorteile.

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