Cloud- und KI-Projekte scheitern selten an der Technik
So umgehen Sie die 7 größten Stolperfallen bei IT-Projekten

Von Thomas Joos 11 min Lesedauer

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Cloud-Migrationen geraten ins Stocken, lange bevor ein technischer Fehler auftritt. Die kritischen Bremsen liegen in Strategie, Bestandsaufnahme, Daten, Kosten, Governance und Organisation. Sind diese Felder vor dem Anbieterwechsel geordnet, gewinnen IT und Fachbereich Steuerbarkeit und Tempo zurück.

Cloud- und KI-Projekte sollten nicht einem diffusen Wunsch nach Agilität folgen, sondern mit messbaren Zielen anhand von Zahlen und Prozessen strategisch angegangen werden – der Erfolg lässt dann nicht auf sich warten.(Bild: ©  Dilok - stock.adobe.com)
Cloud- und KI-Projekte sollten nicht einem diffusen Wunsch nach Agilität folgen, sondern mit messbaren Zielen anhand von Zahlen und Prozessen strategisch angegangen werden – der Erfolg lässt dann nicht auf sich warten.
(Bild: © Dilok - stock.adobe.com)

Der Flexera 2026 State of the Cloud Report nennt das Cloud-Kostenmanagement bei 84 Prozent der befragten Organisationen als größte Herausforderung, 27 Prozent der Cloud-Ausgaben gelten als Verschwendung. Eine Untersuchung von Insight aus dem April 2026 ergänzt das Bild für Europa, Organisationen verlieren im Schnitt 24 Prozent ihrer jährlichen Cloud-Kapazität durch Überdimensionierung, fehlende Transparenz und ungenutzte Ressourcen.

Beide Studien zeigen kein technisches Defizit. Sie verweisen auf Steuerungs-, Architektur- und Organisationslücken. Zahlreiche weitere Studien und Erfahrungen von vielen Projektleitern kommen zu den gleichen Ergebnissen. Genau dort kippen Cloud-Projekte, lange bevor ein Server oder Workload provisioniert oder ein Dienst gebucht wird. Vor allem diese sieben Stolperfallen treten quer durch Branchen und Vorhabensarten auf, von Infrastruktur-Verlagerung über ERP-Transformation bis zu KI-Workloads, und lassen sich mit überschaubarem Aufwand auflösen.