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Cloud 2018 Technology & Services Conference Container und hybride Clouds – ein Zukunftsmodell?

| Autor / Redakteur: Erich Vogel / Florian Karlstetter

Am 11.9.2018 startet die „CLOUD 2018 Technology & Services Conference“ der Vogel IT-Akademie in Bonn. Im Vorfeld der Konferenzreihe hat uns Erich Vogel von Computacenter verraten, warum gerade Container die Enabler für hybride Systeme sind und in welche Richtung die Applikationsentwicklung in Zukunft geht.

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Cloud Computing, Container, hybride Systeme - Treffen Sie Experten zum Erfahrungsaustausch auf der „Cloud 2018 Technology & Services Conference“.
Cloud Computing, Container, hybride Systeme - Treffen Sie Experten zum Erfahrungsaustausch auf der „Cloud 2018 Technology & Services Conference“.
(Bild: © ra2studio - stock.adobe.com)

Hybride Clouds sind schon fast ein „alter IT Hut“; seit Jahren werben Analysten und IT Hersteller für das Konzept, eigene (on premises) und Public Cloud Ressourcen dafür einzusetzen, die IT schneller, flexibler und kostengünstiger zu machen.

Der zentrale Gedanke der „hybriden Cloud“ ist dabei, dass bestimmte Daten und Funktionen nicht in einer Public Cloud Umgebung gespeichert werden können – aus welchen Gründen auch immer. Trotzdem sollen die Vorzüge von Public Cloud Services – schneller bereitgestellt, kostengünstiger, flexibler anpassbar – ausgenutzt werden können.

Ergänzendes zum Thema
Infos & Anmeldung zur „CLOUD 2018 Technology & Services Conference“

Cloud 2018 Technology & Services Conference auf Tour im September.
Cloud 2018 Technology & Services Conference auf Tour im September.
( Bild: Vogel IT-Akademie )

Die „CLOUD 2018 Technology & Services Conference“ findet dieses Jahr im September in Bonn, Wiesbaden, Hamburg und München statt. Neben spannenden Keynotes unabhängiger Cloud-Experten erwartet die Teilnehmer ein abwechslungsreiches Programm aus Fachvorträgen und Workshops mit Umsetzungsbeispielen aus der Praxis.

Für den direkten Kontakt und vertiefenden Wissensaustausch gibt es zudem eine Reihe an Experten-Roundtables und die Möglichkeit von persönlichen One-on-One-Meetings mit anwesenden Firmenvertretern. Moderierte World Cafés zum Sichtweisen- und Erfahrungsaustausch über die Themen, die Sie als Cloud-Verantwortlicher bewegen, runden das vielfältige Programm ab.

Termine und Orte

Treffen Sie sich zum Informationsaustausch mit Experten vor Ort auf der „CLOUD 2018 Technology & Services Conference“

  • am 11.9.2018 in Bonn
  • am 13.9.2018 in Wiesbaden
  • am 25.9.2018 in Hamburg
  • am 27.9.2018 in München

Die Registrierungsgebühr beträgt 290 Euro (zzgl. MwSt.). Unser Tipp: Bewerben Sie sich hier für ein VIP-Ticket.

Mehr Informationen rund um die Konferenz finden Sie unter www.cloudcomputing-conference.de oder unter dem Hashtag #CONCLOUD auf Twitter.

Wenn man also den Begriff „hybride Cloud“ darauf bezieht, dass Unternehmen sowohl on premises Ressourcen im Cloud Betriebsmodell (also eine Private Cloud) als auch XaaS von Public Cloud Providern verwenden, dann sind sicherlich mehr als 90 Prozent aller deutschen Unternehmen in einem hybriden Modell unterwegs. Mittlerweile hat sich dafür der Begriff „Multi-Cloud“ etabliert.

Sieht man den Begriff aus Sicht einer Anwendung, dann ist es wahrscheinlich eher so, dass weniger als 1 Prozent der Anwendungen in einer „hybriden Umgebung“ laufen: Es gibt nämlich nicht viele Anwendungen, die Daten und/oder Funktionen teilweise on premises und teilweise in einer oder in mehreren Public Cloud Umgebungen benutzen.

Dabei gibt es sicherlich genügend Argumente, die für eine solche Architektur sprechen. So könnten alle Module, deren Nutzungsgrad sich ständig ändert (z.B. die User Interfaces) auf automatisch skalierenden Ressourcen in einer Public Cloud laufen. Und alle Daten, die aus Sicht des Unternehmens kritisch sind, würden in einer Datenbank on premises gespeichert – fertig ist die hybride Umgebung. Allerdings müssten dafür die Anwendungen umgeschrieben werden und es ist fraglich, ob der Aufwand für „re-architect“ den Nutzengewinn tatsächlich rechtfertigt. Zudem erhöht sich natürlich auch der Aufwand für den Betrieb, ein Silo ist wesentlich einfacher zu überwachen als eine verteilte Anwendung.

Anwendungen auf Basis von Containern

Das sieht ganz anders aus, wenn Anwendungen auf Basis von Containern programmiert werden. Container sind komplett unabhängig von der unterliegenden Infrastruktur. Diese Abstraktion wird durch eine „Container Management Platform“ erzeugt. Die grundlegende Funktion einer solchen Plattform – die Nutzung von Schnittstellen zur Ansprache von Software wie Infrastruktur – bedeutet auch, dass mit ihr hybride Systeme reibungslos umsetzbar sind. Denn in der Ansprache über Schnittstellen macht es keinen Unterschied mehr, ob ein Container (also ein Teil einer Anwendung) oder ein Infrastruktur-Service on premises oder in der Cloud ist.

Erich Vogel, Cloud Leader, Professional Services - Dynamic Data Center bei Computacenter.
Erich Vogel, Cloud Leader, Professional Services - Dynamic Data Center bei Computacenter.
(Bild: Bernd Arnold / Computacenter)

Neben vielen anderen Vorteilen von Container-basierten Applikationen ermöglichen Container-Technologien damit die Realisierung von tatsächlich hybriden Umgebungen. Und genau deshalb wird das auch die Zukunft der IT bestimmen. Legacy Anwendungen werden in vielen Fällen weiterhin on premises laufen, oder eventuell mit demselben Betriebsmodell auf IaaS eines Public Cloud Providers, damit sie nicht angepasst werden müssen. „Moderne“ Anwendungen jedoch sind nicht an diese Entscheidung „entweder – oder“ gebunden und daher können die unterschiedlichen Vorteile von Public Clouds für jede einzelne Anwendung individuell und optimal ausgenutzt werden.

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