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Meinung: Internet wird omnipräsent Computacenter: Große Zäsur, vielversprechende Zukunft?

| Autor / Redakteur: Erich Vogel, Computacenter / Sarah Maier

Die Hybrid Cloud ist Realität in deutschen Unternehmen. Doch warum entscheiden sich immer mehr CIOs für eine hybride Umgebung? Ein Beitrag von Erich Vogel, Cloud Leader bei Computacenter.

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Die Cloud trägt zur Umwälzung der Gesellschaft bei.
Die Cloud trägt zur Umwälzung der Gesellschaft bei.
(Bild: VBM-Archiv)

Diese Umfrage hat in den vergangenen Monaten weite Kreise in unserer Branche gezogen: „Die Hybrid Cloud in Deutschland 2014“ von IDC. Das Ergebnis ist für den einen einleuchtend und für den anderen unerwartet zugleich: Über die Hälfte der 2014 von IDC befragten Organisationen nutzten oder implementierten in den vergangenen zwei Jahren Public Cloud Services, weitere 27 Prozent planen deren Einführung. IDC beobachtet zudem, dass die „Early Adopters“ mit einem reinen Private Cloud-Ansatz inzwischen Hosted Private Clouds oder Public Cloud Services wesentlich stärker in Erwägung ziehen.

Die Analysten resümieren: Die Hybrid Cloud ist bereits heute Realität in deutschen Unternehmen. Die Gründe? In Zeiten der „d!conomy“ – wie die diesjährige CeBIT die Umwälzungen der Gesellschaft durch IT thematisiert – müssen die Prozesse individueller denn je an ein Unternehmen angepasst sein. Behielten deutsche CIOs ihre Daten und Anwendungen bislang bevorzugt im eigenen Rechenzentrum, bauen insbesondere Großunternehmen ihre Infrastruktur konsequent um. Sie konsolidieren, virtualisieren, setzen auf automatisierten Betrieb und investieren in konvergente Strukturen.

1.) Chancen für den deutschen Mittelstand:

Wer zum Quartalsabschluss einen deutschen Mittelständler besucht, wird ob der Workloads oftmals auf eine völlig überlastete Server-Landschaft treffen; und wer bei einem Automobilzulieferer vorbeischaut, dessen unternehmenseigene IT Terabyte an Daten zu Modulen, Bauteilen und Baugruppen für Fahrzeuge zu bewältigen hat, wird schnell nachvollziehen, warum eine Hybrid-Cloud-Strategie für sie einen erheblichen Mehrwert darstellt: Das „Just-in-Time/Just-in-Sequence“-Prinzip, wonach die Bestellung von Autoteilen wenige Stunden vor Fertigung eines Modells erfolgt, versetzt die IT nicht nur in der Automobilbranche in eine Extremsituation. Das Abdecken von periodischen Spitzenlasten erfordert einen absolut einwandfreien Betrieb der Applikationslandschaft, die in dezentralen Unternehmensstrukturen mitunter oft wie ein Dschungel erscheint.

CIOs beschreiten angesichts der Kombination aus Kostendruck seitens der Finanzabteilung und ständig wachsenden Anforderungen der Anwender bei der Bereitstellung von IT-Services im Sinne von „Capacity-on-Demand“ zunehmend den Weg in die Hybrid Cloud. Denn schließlich können mit einem hybriden Cloud-Modell Ressourcen im eigenen Rechenzentrum genutzt werden und es lässt sich zugleich flexibel in Spitzenzeiten auf die Rechenleistung des Cloud-Providers zugreifen – ohne, dass die eigene Infrastruktur aufgerüstet werden muss.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, welche Erleichterung die Cloud Development-Operation-Teams bringt.

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