Unternehmenssoftware mit Gute-Laune-Garantie Cloud-ERP von Unit4 – die nächste Generation

Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Mehr Lösungen, die auf die spezifischen Anforderungen der Kunden zugeschnitten sind, sollen das Geschäft mit Cloud-Anwendungen bei Unit4 befeuern. Denn die Dinge ändern sich: Heute müssen Unternehmen nicht nur pandemie-bedingt ihre Prozesse schnell anpassen können.

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Modular aufgebaut, intelligent und mitarbeiterorientiert – so sieht für Unit4 Enterprise-Resource-Planning-Software der Zukunft aus.
Modular aufgebaut, intelligent und mitarbeiterorientiert – so sieht für Unit4 Enterprise-Resource-Planning-Software der Zukunft aus.
(Bild: © Olivier Le Moal- stock.adobe.com)

„Wir haben jetzt die einzigartige Gelegenheit, das in die Tat umzusetzen, was sich ERP-Kunden schon seit Jahrzehnten wünschen: ein System, das genau auf ihre speziellen Anforderungen zugeschnitten ist, ihr Unternehmen agiler, resilienter und anpassungsfähiger macht und dabei so einfach zu bedienen ist, dass Mitarbeiter wesentlich produktiver arbeiten können“, erklärt Unit4s neuer Chief Product Officer Dmitri Krakovsky.

Der neue Chief Product Officer Dmitri Krakovsky ist strategischer Leiter, Visionär und Markenbotschafter für Unit4 ERPx.
Der neue Chief Product Officer Dmitri Krakovsky ist strategischer Leiter, Visionär und Markenbotschafter für Unit4 ERPx.
(Bild: Unit4)

Seit Frühjahr ist der erfahrene Branchen- und Technologieexperte für die Weiterentwicklung und Umsetzung der Produktvision für die Unit4 ERP-Produktsuite verantwortlich. Der „Kern des Jobs“, erklärte Krakovsky jüngst im Gespräch mit CloudComputing-Insider sei es, auf Kunden und deren Bedürfnisse einzugehen. Herauszufinden, wo der Schuh tatsächlich drücke. Diesen meist „unausgesprochenen Wünschen“ der Unternehmen auf den Grund zu gehen, die ein Problem hätten, aber dieses nicht direkt benennen könnten, sei das eigentlich spannende. Und wenn man als Hersteller dann eine Lösung dazu habe, die beim Anwender einen „Wow-Moment“ erzeuge.

Einheitsgröße mit individueller Note

Bis vor kurzem, so Krakovsky, war Unit4, so wie die meisten anderen Softwarehersteller auch, damit erfolgreich, Anwendungen mit einer möglichst hohen Funktionalität anzubieten. Inzwischen – und die Pandemie hat diesen Trend nur noch beschleunigt – müssten Unternehmen ihre Prozesse schnell anpassen können. Da könnten Mitarbeiter eben nicht mehr darauf warten, dass der CIO Anforderungen der Abteilungen in die Roadmap schreibe und dann irgendwann ein Entwickler sich daran mache, individuelle Programmierungen und Anpassungen vorzunehmen.

Gleichzeitig, fährt Krakovsky fort, wollten immer mehr Unternehmen selbstbestimmt, autark und nicht von externen Ressourcen abhängig sein, und trotzdem viele Dinge flexibel angehen können: „Sie suchen nach Systemen, mit denen sie Änderungen viel schneller und einfacher umsetzen können, ohne spezielle Kenntnisse oder Softwareentwickler.“ Es sei dabei kein Widerspruch, wenn sie dann auf Cloud-Dienste zurückgriffen. Die Cloud biete diese Flexibilität und Freiheit, „branchenspezifische Online-Datendienste und -Lösungen schnell und einfach zu verbinden und zu erweitern.“

Das sei auch der Grund dafür, so Krakovsky, dass Unit4 den eigenen Blickwinkel verändert habe: Die Perspektive sei jetzt nicht mehr produkt-, sondern industrie-zentriert. „Es geht nicht um Maschinen, Logistik und Waren. Es geht um Menschen und wie sie zusammenarbeiten.“ Jede Industrie soll das für sie richtige ERP-System nutzen können, mit speziellen Funktionen, die auf ihre Anforderungen zugeschnitten sind und trotzdem anpassungsfähig bleiben. Das erlaubt viele Veränderungen, ohne dass Unternehmen selbst zu viele Skills aufbauen müssten. „Ziel ist schlicht: ein hoher Anpassungsgrad.“ Möglich mache dies die Cloud und Automatisierung durch Machine Learning, aber auch eine vereinfachte Entwicklung durch die Einführung von Low-Code bzw. No-Code.

Gute-Laune-Softwarenutzung

Mit ERPx hat Unit4 das entsprechende Produkt auf den Markt gebracht, das speziell die Anforderungen mittelständischer Dienstleistungsunternehmen erfüllen soll. Die Lösung ist maßgeschneidert auf die Branchen Professional Services, gemeinnützige Organisationen, Hochschulen sowie den öffentlichen Sektor.

Die Funktionalitäten der Finanzplanung, Beschaffung, des Projektmanagements und des Personalwesens wurden hierfür in einer einheitlichen Cloud-Plattform zusammengeführt, ergänzt um branchenspezifische Tools.

Die Flexibilität dieses ERP „der nächsten Generation“ werde nur noch durch Möglichkeit, künftig Anwendungen ohne Programmieraufwand zu verknüpfen, übertroffen, sagt CPO Krakovsky. Hätte man früher eher nur den professionellen Anwender im Blick gehabt, stehe heute die einfache Bedienbarkeit und das Thema Zusammenarbeit ganz oben. Die oft mühsam herbeigelobte User Experience von Software müsse heute eine „10-Seconds-Experience“ sein – ein besonderes Erlebnis oder eine schnelle, positive Erfahrung bei der Interaktion für alle Mitarbeiter und nicht nur der ERP-Enthusiasten mit dem langen Atem.

Zur Person

Dmitri Krakovsky war bereits in einer Reihe unterschiedlicher Führungspositionen tätig, unter anderem als SVP, Head of Human Capital Management Products bei SAP SuccessFactors, wo er die Entwicklung Cloud-nativer HR-Anwendungen leitete, als Head of Product Management bei Intuit Quickbooks und zuletzt als Vice President of Products bei Google, wo er an Machine-Learning-fähigen Applikationen und Datendiensten der Google Cloud Platform arbeitete.

Unit4 ERPx ist bereit in Nordamerika und Großbritannien verfügbar. Die weltweite Einführung erfolgt im Laufe des Jahres 2021.

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