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Skalierbarkeit einer Cloud als Grundlage für das Business-Modell ZenGuard setzt auf Infrastruktur-Ressourcen aus der Cloud

| Redakteur: Florian Karlstetter

ZenGuard hat sich dazu entschlossen, den Kern des Internetsecurity- und Privacy-Dienstes ZenMate in die Cloud auszulagern. Die Entscheidung fiel auf ProfitBricks, deren Rechenzentrumsinfrastruktur auf Basis der deutschen Gesetzgebung arbeitet. Minutengenaue Abrechnung und stabile Performance waren weitere Gründe bei der Provider-Wahl.

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Profitbricks stellt für den Internetsecurity- und Privacy-Dienst Zenmate die benötigten Infrastruktur-Ressourcen bereit. Abgerechnet wird nach dem tatsächlichen Verbrauch.
Profitbricks stellt für den Internetsecurity- und Privacy-Dienst Zenmate die benötigten Infrastruktur-Ressourcen bereit. Abgerechnet wird nach dem tatsächlichen Verbrauch.
(© mikkolem - Fotolia.com)

Mit der NSA-Affäre haben die Themen Datenschutz und Privatsphäre im Internet ein medienwirksames, wenn auch verschwommenes Gesicht erhalten. Doch das ist nur die Spitze des Eisberges. Viele verschiedene sicherheitskritische Ereignisse haben in den letzten Jahren für eine zunehmende Sensibilität der Öffentlichkeit in Bezug auf Online Security und Privacy gesorgt.

Viele Internetnutzer wollen sich aktiv schützen. Die Firma ZenGuard bietet mit ZenMate ein Browser-Plug-in für PC und mobile Geräte, mit dem sich der private Internetzugang schützen und die IP-Adresse verschlüsseln lässt. Das Problem für ZenGuard: Manchmal genügt ein kleiner Auslöser und eine große Anzahl von Nutzern möchte innerhalb kurzer Zeit die Software herunterladen. Ein Ansturm, den ZenGuard mit den bisherigen Ressourcen nicht zuverlässig bewältigen konnte. Das Unternehmen entschied sich deshalb für eine flexible Cloud-Lösung.

Verschlüsselte und anonymisierte Verbindung zum Internet

Mit ZenMate bietet das Berliner Unternehmen ZenGuard einen Internetsecurity- und Privacy-Dienst, der seinen Nutzern eine verschlüsselte und anonymisierte Verbindung zum Internet ermöglicht. ZenMate schützt den am meisten gefährdetsten Teil des Internet-Surfens: Auf dem Weg zwischen Endnutzer, WiFi, Router und Internet besteht immer das Risiko sogenannter Man-in-the-Middle-Attacken, bei denen Hacker unbefugt Daten mitlesen.

ZenMate verschlüsselt die gesamte Verbindung und versteckt die IP-Adresse, um den Datenverkehr zu anonymisieren. Für den Nutzer bedeutet dies mehr Sicherheit und Privatsphäre beim Surfen im Internet. Schon jetzt schützen sich so über vier Millionen ZenMate-Nutzer davor, ausgespäht oder digital angegriffen zu werden.

Das Fundament des Dienstes ist die Server-Infrastruktur. ZenGuard unterhält etwa 450 weltweit verteilte Server und stieß mit zunehmender Bekanntheit und wachsender Sensibilität der Internet-Nutzer in Bezug auf das Thema Sicherheit doch immer wieder an Grenzen. „Mit zunehmenden Nutzerzahlen konnten wir den performanten Betrieb von ZenMate nicht mehr garantieren“, beschreibt Simon Specka, Gründer und Geschäftsführer von ZenGuard, die Situation. „Vor allem, wenn aus unvorsehbaren Anlässen gleichzeitig zehntausende Surfer auf unsere Infrastruktur zugriffen, kam es zu Engpässen. Wir mussten uns Gedanken über eine Infrastruktur machen, die sowohl zehn als auch hunderttausend Nutzer zuverlässig bedienen kann und dabei nur Kosten in einer Höhe verursacht, die unser Business-Modell verkraften kann.“

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ZenMate für mehr Sicherheit und Privatsphäre im Netz

Mehr Privatsphäre im Netz: ZenMate steht als kostenloses Plug-in zur Verfügung.
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( Bild: ZenGuard )
ZenGuard stellt ZenMate als kostenloses Plug-in für Google Chrome, Firefox, Opera Apple iOS und Android zur Verfügung. Der Service verschlüsselt den Browserverkehr, verschleiert Standort und Aktivitäten und läuft, einmal installiert, im Hintergrund ab. Bei den Standorten kann man zwischen Schweiz, Deutschland, Großbritannien, Hong Kong und USA wählen.

Weitere Informationen zu ZenMate und Download des Plug-ins

Kleine Wolke, große Wolke

ZenGuard stand vor der Entscheidung, selbst hohe Investitionen in Hardware zu tätigen oder aber den Kern des Systems in die Cloud eines Infrastruktur-as-a-Service-Dienstleisters (IaaS) auszulagern. Die Entscheidung fiel auf die Cloud: „Die Kosten für die Anschaffung und Wartung eigener Hardware wären zu hoch gewesen“, sagt Simon Specka. „Denn zum einen haben wir natürlich hohe Anforderungen an Verfügbarkeit und Sicherheit – das erfordert einfach unser Produkt. Zum anderen gibt es aber auch Zeiten, in denen wir nicht so viele Zugriffe auf unsere Website verzeichnen. Dann stünde ein großer Teil der teuren Infrastruktur ungenutzt herum.“

Ein wichtiger Vorteil der Cloud: Der Dienstleister stellt die Ressourcen flexibel nach Bedarf zur Verfügung, abgerechnet wird nach dem tatsächlichen Verbrauch. Zudem bieten Infrastruktur-Dienstleister sichere, redundante Rechenzentren und kümmern sich um Wartung und Administration.

Auf der nächsten Seite erfahren Sie, warum für ZenGuard ein deutscher Rechenzentrumsstandort so wichtig ist und welche Herausforderungen bei der Software-Programmierung gemeistert werden mussten, um den Kern des Browser Plug-Ins ZenMate cloud-fähig zu machen.

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