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eBook „Cloud-Infrastrukturen“ Welche Infrastrukturen braucht die Cloud?

| Autor / Redakteur: Dipl.-Phys. Oliver Schonschek / Florian Karlstetter

Nur auf den ersten Blick ist Cloud Computing einfach. Hinter einer Cloud steckt eine umfangreiche Infrastruktur, die betrieben, verwaltet und geschützt sein muss. Auch wer Cloud-Dienste beauftragen will, muss über die genutzten Infrastrukturen informiert sein. Doch was gehört alles zu einer Cloud-Infrastruktur? Mehr als man vielleicht denkt.

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Wichtige Aspekte rund um Cloud-Infrastrukturen, zusammengefasst in einem eBook.
Wichtige Aspekte rund um Cloud-Infrastrukturen, zusammengefasst in einem eBook.
(Bild: © Abdul Qaiyoom - stock.adobe.com [M])

Wie wichtig Cloud-Infrastrukturen sind, wird an einem Projekt wie GAIA-X sichtbar. Die deutsche Bundesregierung, Wirtschaft und Wissenschaft streben eine leistungs- und wettbewerbsfähige, sichere und vertrauenswürdige Dateninfrastruktur für Europa an, so das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi). Im Rahmen des Projektes GAIA-X wurden die Grundlagen für den Aufbau einer vernetzten, offenen Dateninfrastruktur auf Basis europäischer Werte erarbeitet.

Ziel ist die Vernetzung dezentraler Infrastrukturdienste zu einem homogenen, nutzerfreundlichen System. Die daraus entstehende Dateninfrastruktur stärkt sowohl die digitale Souveränität der Nachfrager von Cloud-Dienstleistungen als auch die Wettbewerbsposition europäischer Cloud-Anbieter, so das BMWi.

Digitale Souveränität, Datenverfügbarkeit und Innovationen für Deutschland und Europa hängen von der Dateninfrastruktur ab, so der Projektgedanke. Dazu muss die Dateninfrastruktur aber alles umfassen, was man braucht für die Cloud-Dienste. Das gilt nicht nur für GAIA-X, sondern für jedes Projekt im Cloud Computing.

Cloud ist viel mehr als eine Wolke

Das neue eBook betrachtet, was alles „im Hintergrund“ erforderlich ist, damit man als Cloud-Nutzer einfach über das Internet Ressourcen wie Rechenleistung, Speicherkapazität und Applikationen beziehen kann. Zu der technischen Infrastruktur gehören sowohl IT-Systeme auf Seiten des Cloud-Anbieters als auch Endgeräte und Apps bei dem Cloud-Anwender. Doch Cloud-Infrastruktur bedeutet nicht nur Cloud-Hardware und Cloud-Software.

Die Basis des Cloud-Erfolgs

Umfragen zeigen regelmäßig, wo die Nutzung von Cloud Computing Probleme bereitet. Ohne Sicherheit in der Cloud, Cloud-Compliance und Cloud-Management geht es nicht. Sowohl Cloud-Provider als auch Cloud-Nutzer brauchen passende Werkzeuge und Strategien. Wegen der großen Bedeutung der Cloud-Sicherheit sollte man die notwendigen Lösungen ebenfalls als festen Teil der Cloud-Infrastruktur ansehen.

Zuwachs für die Cloud-Infrastruktur

Die Dienste, die über Clouds angeboten werden, sind sehr vielfältig geworden. Man denke an KI-Services (Künstliche Intelligenz) oder Blockchain-Dienste aus der Cloud. Doch die Cloud selbst nutzt auch die neuen Technologien zur Optimierung und zur Absicherung. Deshalb sollte man zum Beispiel KI-Dienste, die die Cloud optimieren, als Erweiterung der Cloud-Infrastruktur sehen, ebenso den Bereich Edge Computing, der die Cloud ergänzt. Das neue eBook erklärt unter anderem auch, welche Folgen diese Entwicklungen haben.

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Über den Autor

Dipl.-Phys. Oliver Schonschek

Dipl.-Phys. Oliver Schonschek

IT-Fachjournalist, News Analyst, Influencer und News Analyst / Commentator bei Insider Research