Bitglass verfasst Cloud Adoption Report 2018

Stagnation und Wachstum bei SaaS

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Die Studie basiert auf einer automatisierten Methode, die Bitglass nicht komplett offenlegt.
Die Studie basiert auf einer automatisierten Methode, die Bitglass nicht komplett offenlegt. (Bild: © Minerva Studio - stock.adobe.com)

Die Cloud hat sich in der Geschäftswelt etabliert – so das Ergebnis einer von CASB-Anbieter Bitglass erstellten Studie. Während allerdings Dienste einiger Anbieter ordentlich zulegen, stagnieren die Angebote anderer.

Weltweit setzen 81 Prozent der Unternehmen auf gängige SaaS-Produktivitätsplattformen, so jetzt von Bitglass veröffentlichte Untersuchungsergebnisse. Das seien 37 Prozent mehr als noch vor zwei Jahren und soviele wie nie zuvor.

Als deutlichen Gewinner macht Bitglass dabei Softwareanbieter Microsoft aus. Dessen Angebot Office 365 habe in den vergangenen zwei Jahren um 22 Prozentpunkte zugelegt und werde nun von 56 Prozent der untersuchten Organisationen eingesetzt. Googles G-Suite stagnierte derweil bei knapp 25 Prozent. Im Bildungssektor ist die G-Suite mit 44,1 Prozent zwar noch vergleichsweise stark vertreten, muss sich Office 365 (71,1 Prozent) aber dennoch geschlagen geben.

Bitglass schlüsselt die Nutzung überdies nach Unternehmensgrößen auf. Demnach entscheiden sich größere Unternehmen deutlich häufiger für Office 365, Slack, Box, Salesforce oder Amazon Web Services als kleinere Firmen. Beispiel Box: Genutzt wird die Lösung von 12,7 Prozent der kleinen (bis 500 Mitarbeiter), 21,8 Prozent der mittleren (500 bis 1.000 Mitarbeiter) und 28,0 Prozent der großen (über 1.000 Mitarbeiter) Unternehmen. Dieses Bild zeigt sich auch beim Einsatz von Single Sign-On (SSO). Hierauf greifen 44,1 Prozent der großen aber lediglich 17,9 Prozent der kleinen Unternehmen zurück. Bei den Branchen führt der Bildungssektor mit 40,3 das Feld der SSO-Nutzer an. Die G-Suite ist laut Report bei Organisationen aller Größen mehr oder weniger gleich (un)beliebt – die Werte erreichen hier lediglich eine Spanne zwischen 24,1 und 25,8 Prozent.

Nicht minder interessant als die eigentlichen Studienergebnisse ist übrigens auch das Erhebungsverfahren von Bitglass. Für den Report hat der Anbieter aus einer kostenpflichtigen Adressdatenbank 135.000 Unternehmen zufällig ausgewählt. Deren E-Mail-Domains seien dann über ein eigens entwickeltes Skript auf die Nutzung ausgewählter Cloud-Anwendungen untersucht worden – nicht von der Methode abgefragte Dienste bleiben also ohne Nennung. Auch auf Nachfrage hin lässt der Anbieter offen, wie er die genutzten Clouddienste einzig von einer Domäne abgeleitet hat.

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