„Cloud-First“ im Aufwind

Sicher in die Cloud migrieren

| Autor / Redakteur: Ralf Sydekum, F5 Networks / Florian Karlstetter

F5 gibt Hilfestellung bei der Migration in die Cloud.
F5 gibt Hilfestellung bei der Migration in die Cloud. (Bild: © sdecoret - Fotolia.com)

Es lässt sich nicht leugnen: Die Cloud ist erwachsen geworden. Gemäß der weltweiten Umfrage State of Application Delivery von F5 Networks bezeichnen sich bereits zwei Drittel der Firmen als „Cloud-First“-Unternehmen. Auch in Deutschland legen die Verantwortlichen ihre Zögerlichkeit ab.

Laut Crisp Research ist Cloud Computing bei über 85 Prozent der deutschen mittelständischen Unternehmen ein fester Bestandteil auf der IT-Agenda. Doch Cloud ist nicht gleich Cloud: Während Angebote wie SaaS rasant gewachsen sind, hinkt die Public Cloud deutlich hinterher. Dies liegt inzwischen nicht mehr hauptsächlich an Sicherheitsbedenken, sondern an den großen Herausforderungen bei der Integration geschäftskritischer, langfristig genutzter Anwendungen sowie verschiedener Datenquellen. Aber auch die Abhängigkeit von Diensten zur Gewährleistung einer hohen Geschwindigkeit, Sicherheit und Skalierbarkeit spielt eine wichtige Rolle.

Auch Public Clouds werden immer besser

Die öffentlich verfügbaren Cloud-Angebote werden jedoch immer ausgereifter. Dies liegt zum einen am zunehmenden Konkurrenzkampf zwischen weltweiten Schwergewichten und lokalen Anbietern, zum anderen an immer schneller aufgedeckten Vorfällen, die den Ruf eines Providers schwer schädigen können. So investieren die Cloud-Anbieter stark in die Sicherheit, Performance und Verfügbarkeit ihrer Lösungen. Damit gewährleisten sie die Betriebskontinuität sowie eine verbesserte Effizienz der IT- und Geschäftsprozesse.

Doch gerade die Verknüpfung der Cloud-Dienste mit den betrieblichen Systemen und Prozessen im eigenen Rechenzentrum stellt für viele Unternehmen ein erhebliches Problem dar. Es erfordert wesentliche Änderungen sowohl bei Personal als auch Organisationsstruktur. Die Richtlinien müssen „übersetzt“ sowie Prozesse und Systeme um Cloud-Konsolen, Dashboards, Protokolle und Schnittstellen ergänzt werden. Bei der Migration in die Cloud stehen ihnen dabei nur wenige Optionen zur Verfügung: Die Umprogrammierung einer Anwendung kann sehr kosten- und zeitintensiv sein. Beim Ansatz „Lift and Shift“ gibt es oft zurecht Bedenken hinsichtlich der unterstützenden Infrastruktur der Anwendungen. Zudem sind hier nicht nur die Anwendungskomponenten, sondern die gesamte Architektur zu migrieren.

Ein einfacher Ansatz

Ein effizienter und sicherer Umstieg in die Cloud ist aber möglich. Dazu müssen Unternehmen die funktionelle und betriebliche Gleichheit der Infrastrukturdienste sicherstellen. Denn bei identischen Ansätzen lassen sich das Management und die Bedienung der Anwendungen einfach im Griff behalten. Dazu sind folgende drei Aspekte zu beachten:

  • 1. Services: Es ist sehr wichtig, die Architekturgleichheit zu gewährleisten, vor allem wenn sicherheitsrelevante Dienste mit klar definierten Richtlinien verlagert werden. Die Einführung neuer Dienste erfordert dagegen erhebliche Investitionen.
  • 2. Management: Die Dienste sollten einfach zu verwalten sein – unabhängig davon, wo sie eingesetzt werden. Dazu bietet sich ein zentrales, einheitliches Dashboard an.
  • 3. Automatisierung: Prüfen Sie, ob Ihre Mitarbeiter die Schnittstellen, Automatisierungs- und Orchestrierungstools bedienen können. Jede weitere Programmiersprache oder Anwendung führt zu Lernaufwand und möglichen Fehlern.

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