Das neue Programm „Rise with SAP Migration and Modernization“ soll Anwender bei den zwei Hauptproblemen beim Umstieg in die Cloud beistehen – Umfang und Kosten –, indem es u.a. die Eigenentwicklung von Code überflüssig macht.
Die SAP wird ihren Kunden bei der Migration hinein in die Cloud mit verschiedenen Ressourcen, Services und finanziellen Anreizen unter die Arme greifen.
(Bild: SAP)
Die SAP wird ihren Kunden bei der Migration hinein in die Cloud mit verschiedenen Ressourcen, Services und finanziellen Anreizen unter die Arme greifen. Das Programm „Rise with SAP Migration and Modernization“ biete Unterstützung vor allem bei zwei grundlegenden Problemen beim Umstieg in die Cloud: Umfang und Kosten. Um diese einzudämmen, soll die Eigenentwicklung von Code überflüssig gemacht, Datensilos abgebaut und die Komplexität von Prozessen verringert werden.
„Jedes Unternehmen braucht eine Cloud-First-Geschäftsstrategie“, sagt Eric van Rossum, Chief Marketing Officer für Cloud-ERP bei SAP. „Es ist wichtiger denn je, dass Kunden ihre Migration und Modernisierung jetzt in Angriff nehmen, um die Möglichkeiten aktueller Cloud-Innovationen – etwa KI und Nachhaltigkeitslösungen – nutzen zu können.“
Eric van Rossum, Chief Marketing Officer für Cloud-ERP bei SAP.
(Bild: SAP)
SAP übernimmt das Management
Und das gehe so: Verschiedene neue Services und Anreize sollen Kunden helfen, auf die Lösung Rise with SAP umzustellen. Das Programm offeriere von der Vorbereitung bis zum Produktivstart digitale Self-Service-Tools und mitarbeitergestützte Services. Nach der Umstellung auf die Cloud übernehme SAP das Management der Kundensysteme, unabhängig davon, ob SAP ERP Central Component (SAP ECC) oder SAP S/4HANA eingesetzt werde.
„Mit der aktuellen Ankündigung macht die SAP deutlich, dass sie sich der Komplexität der Herausforderungen bewusst ist, mit denen Kunden beim Umstieg auf die Cloud konfrontiert sind. Zugleich wird ihren bisherigen Investitionen in die vorhandenen Systeme Rechnung getragen“, erklärt Christine Grimm aus dem Vorstand der DSAG (Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e.V.). „Mit der Erweiterung von ‚Rise with SAP‘ um finanzielle Anreize und Unterstützung bekräftigt die SAP ihr Versprechen, Kunden auf ihrem Weg in die Cloud aktiv zu unterstützen und damit die Umstellung zu erleichtern. Bei der DSAG wissen wir diese Initiative und das dadurch gezeigte Entgegenkommen der SAP zu schätzen.“
Christine Grimm aus dem Vorstand der DSAG.
(Bild: DSAG)
Ziel müsse es sein, dieses Angebot in Zusammenarbeit mit der SAP weiter zu verbessern und auszubauen, damit die besonderen Anforderungen und Probleme der DSAG-Mitglieder beim Transformationsprozess berücksichtigt würden.
Finanzielle Anreize und neue Services
Zusätzlich kündigte die SAP ein zeitlich befristetes Angebot an, mit dem Unternehmen die Migrationskosten um bis zu 50 Prozent verringern können sollen: Bis Ende 2024 erhalten SAP S/4HANA- und SAP-ECC-Kunden laut van Rossum beim Umstieg auf „Rise with SAP“ oder „Grow with SAP“ spezielle Gutschriften, die sie auf Wartungskosten, Cloud-Services oder Cloud-Subskriptionen anrechnen lassen können. Dieses Angebot gelte für SAP S/4HANA Cloud und Geschäftsbereichslösungen, unter anderem für Supply Chain Management, Personal- und Ausgabenmanagement, CRM, Business-Transformation-Tools und die SAP Business Technology Platform mit ihren Erweiterungsmöglichkeiten. Bei der Implementierungen sollen darüber hinaus SAP-Services und -Experten helfen. Die SAP schule und validiere dafür Partner.
Und schließlich starte die SAP einen neuen Service namens SAP S/4HANA Cloud Safekeeper für Kunden, die für eine vollständige Migration mehr Zeit benötigen. Er sei auf die Anforderungen von Kunden mit älteren Releases von SAP S/4HANA abgestimmt, für die die Phase der Customer-Specific Maintenance beginne. „Mit SAP S/4HANA Cloud Safekeeper können Kunden ihre Systeme für eine Aktualisierung auf die neueste Version von SAP S/4HANA rüsten. SAP S/4HANA Cloud Safekeeper enthält Upgrade-Services und eine Optimierung der Infrastruktur. Er sorgt zugleich für Geschäftskontinuität, indem er das System des Kunden für weitere zwei Jahre mit Updates und Patches unterstützt“, so van Rossum.
Stand: 08.12.2025
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